Sehr geehrte Damen und Herren Drs. Ich sende Ihnen unten angefügt die Entwicklung meiner Prostata-Werte über die letzten 12 Jahre. Seit Dezember 08 liegt der Wert über 4. Der Urologe empfahl mir im Dezember eine Biopsie. Ich entschied (nach Diskussion und in Übereinkunft mit dem Urologen) damit noch zuzuwarten. Vor allem aus Angst, weil bei solchen Biopsien meist irgend etwas gefunden wird, auch wenn es sich dabei um etwas "Harmloses" handelt. Ich weiss aber, dass mich auch etwas "Harmloses" ängstigen würde. Angst aber ist ein schlechter gesundheitlicher Begleiter. Im Bericht des Urologen vom Dezember heisst es: "Diagnose: Nachhaltig endovesikal vorwachsende Prostataperplasie im Stadium I. Befunde: Weiches Abdomen ohne pathologische Resistenz. Rektal: Deutlich vergrösserte , adenomkonsistente, homogene Prostata, kein Malignomverdacht. Beurteilung: Beim Patienten findet sich sowohl palpatorisch als auch sonographisch eine nachhaltige Prostatahyperplasie, ohne Anhaltspunkte für Malignität. Der leicht erhöhte PSA-Wert könnte durchaus vereinbar sein mit der Adenomgrösse. Allerdings ist ein Malignom nicht mit letzter Sicherheit ausgeschlossen und nur eine bioptische Abklärung würde diesbezüglich Klarheit verschaffen."
Ich würde gerne Ihre (Zweit-)Meinung kennen, zumal ich demnächst den PSA-Wert wieder messen lassen werde und dann neu entscheiden muss. Wäre ich sogar ein Fall für die "Magnetresonanz-(MR)-gesteuerte Prostatabiopsie"?
Zum voraus besten dank für Ihre Auskunft und freundlicher Gruss E.T.
Entwicklung der PSA-Werte von E.T. 1997: 1,8 98: 1,5 2001: 1,5 02: 2,3 03: 1,7 05: 3,0 06: 2,9 07: 3,8 08: 3,2 Dez. 08: 4,5 Juni 09: 4,4 Dez. 09: 4,9
|