Sendung "Haartransplantation" vom Montag, 23.01.2012

Shampoo, Tinkturen und Kuren, sie alle versprechen uns vom drohenden Haarverlust zu befreien leider ohne Erfolg. Während bei Frauen die Haare mit dem Alter dünner werden, fallen sie bei Männern aus. Zumindest auf der oberen Seite des Kopfes. An den Seiten, auch „Donaukranz“ genannt, bleiben sie meist erhalten. Schuld für diesen Vorgang sind Hormone, die die Haare zum Ausfallen bringen.

Auch mit der Haartransplantation kann man nicht neue Haare schaffen, man verteilt lediglich die Haare, die man noch hat zu der Illusion vom dichten Haarwuchs. Die Haare werden mit feinen Röhrchen ausgestanzt, Spezialisten reden von sogenannten Grafts oder Folikulären-Einheiten. Das sind Bündel mit einer bis vier Haarwurzeln. Diese werden einzeln auch wieder eingesetzt, ein langwieriger Prozess.

Es lohnt sich, gute Abklärungen zu treffen, bei welchem Arzt man eine Haartransplantation machen will. Die Resultate sind z.T. sehr unterschiedlich und Patienten berichten häufig von schlechten Erfahrungen.