100 Jahre Aargauer Kunstgeschichte
Dank der Zusammenarbeit mit der Aarauer Kunstkommission, kann die Hirslanden Klinik Aarau von den Kunstbeständen der Stadt Aarau profitieren und eine Auswahl von Bildern in Form einer Leihgabe, in den öffentlichen Räumen der Klinik ausstellen.
Das Konzept der Ausstellung basiert darauf, dass verschiedene Akzente gesetzt werden und in einer einzigartigen Form 100 Jahre Aargauer Kunstgeschichte gezeigt werden können. Auf der Bettenabteilung des 3. Stocks zum Beispiel befindet sich der ältere Teil der Sammlung, bei dem die Schwerpunkte eher der Landschaftsmalerei -meist Regionen aus dem Kanton Aargau- liegen. Es sind Werke von Eugen Maurer, Willhelm Schmid, Otto Wyler, Roland Guignard und anderen zu sehen. Notfall, die Bettenstationen des 1., 2. Stockes und Radiologie wurde mit zeitgenössischer Kunst von Jakob Omlin, Hugo Suter, Stefan Gritsch, Denise Kobler und weiteren Künstlern ausgestattet. Die Bilder hängen nicht zufällig an ihren Plätzen: So lenken zum Beispiel die von Seetalern Künstlern gemalten Landschaften die Betrachter davon ab, dass sie sich in einem fensterlosen Korridor befinden. Oder in einem Gang mit Sich in die Jurakette ist auf Bildern ebenfalls der Aargauer Jura abgebildet. Nicht alle Werke sind nur schön, Kunst bewegt und löst Diskussionen aus. Das ist auch bei den gezeigten Werken in der Hirslanden Klinik Aarau nicht anders. Aber, um es mit den Worten des russischen Schriftstellers Maxim Gorki auszudrücken: „Nichts verbindet die Menschen stärker als die Kunst.“
Im Herbst 2011 fand eine offizielle Vernissage unter Einbezug der Kunstkommission Aarau und dem Aarauer Stadtrat Carlo Mettauer statt. Die Ausstellung kann täglich besichtigt werden.