Die Hirndurchblutungsstörung entsteht durch ein Blutgerinnsel, welches eine das Gehirn mit Blut versorgende Hirnarterie verschliesst. Das Blutgerinnsel wird in einer grösseren Arterie oder dem Herz gebildet und mit dem Blutstrom ins Hirn geschwemmt. Zudem können Erkrankungen auch kleine, das Hirn versorgende Arterien verschliessen. Bei etwa jedem 5. Patienten bleibt die Ursache der Streifung unklar, was jedoch keinen Nachteil für die Prognose bedeutet. Die übliche Ursache einer Erkrankung der das Hirn versorgenden Arterien ist die Arteriosklerose, die meist auch andere Arterien des Körpers (Herzkranzgefässe, Beinarterien usw.) befällt. Die Arteriosklerose entsteht durch sogenannte vaskuläre Risikofaktoren, wobei Rauchen, Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte und Diabetes mellitus die wichtigsten sind.

