Prof. Dr. med. Martin Spahn

Facharzt für
Urologie
speziell: Operative Urologie
Sprachen
Deutsch, Englisch, Spanisch

Kernkompetenzen

Urologische Tumorchirurgie (offen, Da Vinci Chirurgie)

Blasenkrebs 

Ersatzblasenbildung 

Prostatakrebs 

Nierenkrebs

Tumorthrombus bei Nierentumor

Penis- und Hodenkrebs

Chirurgie bei Metastasen- und Rezidivtumor

Beckenexenterationen

Grosse Tumorchirurgie der Prostata, der Harnblase, der Niere, des Retroperitoneums und der Nebenniere. Moderne minimal invasive Da Vinci Krebsoperationen.

Rekonstruktive Urologie

Harnröhre

Harnleiter

Ersatzblase

Künstlicher Schliessmuskel

Komplexe Rekonstruktionen bei der Wiederherstellung der Harnröhre, des Harnleiters und der Harnblase inklusive Ersatzblasenbildung und kontinentem Pouch. 

Werdegang

2017
Ernennung zum Ausserplanmässigen Professor für Urologie der Universität Essen, Deutschland.
2017
Principal Investigator des Behandlungsarmes Radikale Prostatektomie der EORTC Studie-1414.
2017
Inititator der translationalen Forschungsplatform SPECTApros (Screening Patients for Early Clinical Trial Acces in high risk Prostate Cancer) der Europäische Krebsforschungsgesellschaft (EORTC) mit dem Ziel die Sterblichkeit von radikal Prostatektomierten Patienten mit Hoch Risiko Prostatakarzinom zu senken.
2017
Eintritt in das Zentrum für Urologie Zürich, das Kompetenzzentrum für Da Vinci Operationen, Urologische Tumorbehandlungen und Rekonstruktionen des Harntraktes zusammen mit Dr. Stephan Bauer, Dr. Martin Baumgartner, Dr. Jean-Luc Fehr und Dr. Daniel Seiler. Mitglied des Prostatakarzinomzentrums am Tumorzentrum Hirslanden Zürich.
2017
Weiterer Meilenstein in der operativen Tätigkeit: Die Zahl von 300 radikalen Zystektomien mit Ersatzblasenbildung bei Blasenkrebs wird überschritten, was weiter zu dem einmaligen operativen Curriculum beiträgt.
2016
Weiterer Meilenstein in der operativen Tätigkeit: Die Zahl von 500 radikalen Prostatektomien beim Prostatkarzinom wird überschritten, was einem einmaligen Curriculum entspricht.
2015
Wechsel an die unter Prof. Studer durch die Entwicklung der Ersatzblase weltweit renommierte Urologische Klinik des Inselspital Bern als Leitender Arzt (Direktor Prof. Dr. med. G. Thalmann). Erweiterung der Kompetenz in der Studer-Ersatzblase. Schwerpunktmässige Ausweitung der Da Vinci radikale Prostatatektomie. Einführung der organerhaltenden Da Vinci Nieren- und Nebennierenchirurgie und der Harnröhrenrekonstruktion mit Mundschleimhaut. Aufbau des Prostatakrebszentrums und des Zentrums für Uroonkologie des University Cancer Center Bern.
2012
Wechsel an die unter Prof. Studer durch die Entwicklung der Ersatzblase weltweit renommierte Urologische Klinik des Inselspital Bern als Leitender Arzt (Direktor Prof. Dr. med. G. Thalmann). Erweiterung der Kompetenz in der Studer-Ersatzblase. Schwerpunktmässige Ausweitung der Da Vinci radikale Prostatatektomie. Einführung der organerhaltenden Da Vinci Nieren- und Nebennierenchirurgie und der Harnröhrenrekonstruktion mit Mundschleimhaut. Aufbau des Prostatakrebszentrums und des Zentrums für Uroonkologie des University Cancer Center Bern.
2011
Auszeichnung mit dem „International Urological Oncology Award“ der Europäischen Gesellschaft für Urologie für die Einführung der radikalen Prostatektomie als Standardverfahren beim Hoch Risiko Prostatakarzinom und Etablierung der weltweit grössten Datenbank radikal prostatektomierter High risk Prostatakarzinom Patienten (n=10.000) (European Multicenter Clinical and Translational High Risk Prostata Cancer Research Group, EMPaCT
2011
Gründung und Aufbau des Urogenitalen Tumorzentrum des von der Deutschen Krebsgesellschaft als Onkologisches Spitzenzentrum geförderten Comprehensive Cancer Center Mainfranken der Universität Würzburg (Direktor Prof. R. Bargou).
2010
Ein Meilenstein in der operativen Tätigkeit: Die Zahl von 700 Operationen an Niere und Nebenniere wird überschritten.
2007
Nach mehrjähriger Tätigkeit in leitender Funktion am Städtischen Klinikum Karlsruhe Wechsel an die Urologische Universitätsklinik Würzburg als Stellvertretender Klinikdirektor (Direktor Prof. Dr. med. H. Riedmiller). Schwerpunkt der Tätigkeit an der europaweit führenden Klinik ist die Tumorbehandlung und Rekonstruktion des Harntraktes mit Bildung neuer Harnblasen und kontinenter Harnableitungen sowie der Versorgung nicht zufriedenstellend voroperierter Patienten aus ganz Europa. Hierbei wurden neben der laparoskopischen Chirurgie die Radikale Prostatektomie bei High-risk Prostatakarzinomen etabliert und neue komplexe Operationsverfahren zur Wiederherstellung der Harnröhre und der Harnblase entwickelt (buccal mucosa graft in the reconstruction of urethrorectal fistula, Bladder neck closure and continent vesicostomy). Aufnahme in das Nierentranslpantationsteam.
2002
Oberarzt, Leitender Oberarzt und Stellvertretender Klinikdirektor an der Urologischen Klinik des Städtischen Klinikum Karlsruhe (Direktor Prof. Dr. med. D. Frohneberg). Schwerpunktausbildung in der Prostatakrebs-, Blasenkrebs- und Nierenkrebschirurgie in einer der grössten Urologischen Kliniken Europas. Einführung und Etablierung der laparoskopischen Nieren- und Nebennierenresektion. Erhalt des Schwerpunkts operative Urologie.
1997
Assistenzarzt Urologische Universitätsklinik Mannheim, Fakultät für Klinische Medizin der Universität Heidelberg, Urologische Grundausbildung (Direktor Prof. Dr. med. P. Alken)
2000
Assistenzarzt an der Urologischen Klinik des Städtischen Klinikum Karlsruhe (Direktor Prof. Dr. med. D. Frohneberg), erweiterte Grundausbildung mit deutlichem Schwergewicht in Urologischer Tumorchirurgie und rekonstruktiver Urologie
1995
Assistenzarzt, Gefässchirurgische Abteilung, St. Elisabeth – Krankenhaus Volkmarsen (Chefarzt: Dr. med. A. Dingel)
1993
Assistenzarzt, Urologische Abteilung, Elisabethkrankenhaus Kassel (Chefarzt: Dr. med. J. Frölich)

Schulen, Studium & Diplome

2017 - bis heute
Ausserplanmässige Professur für Urologie, Universität Essen, Deutschland
2016
Assoziierte Professur, Universität Bern
2014
Nachdiplomkurs “Management im Spital”, Universität Bern
2011 - 2012
Privatdozent für Urologie (Klinische und molekulare Charakterisierung des Hoch-Risiko Prostatakarzinoms), Universität Würzburg und Universität Bern
2007
Schwerpunkt Spezielle Urologische Chirurgie
2001
Facharzt für Urologie
1996
Doktor der Medizin (Neue, mit Wachstumsfaktoren assoziierte Gensequenzen in Ratten Fibrosarkomzellen (Prof. Dr. F. Hölzel)), Universität Hamburg
1993
Humanmedizin, Staatsexamen, Universität Hamburg
1986
Abitur, Goethe Gymnasium Kassel

Weitere Informationen

Facharzt-Titel
2001 Facharzt für Urologie
2007 Schwerpunkt Spezielle Urologische Chirurgie

Visiting Professor
2006 King Faisal Hospital, Riad, Saudi Arabia
2011 Bundeswehrkrankenhaus Ulm, Deutschland
2016 Department of Urology, University Hospital Essen, Germany

Mitglied- und Partnerschaften

Verbindung der Schweizer Ärzte FMH
Schweizerische Gesellschaft für Urologie

Deutsche Gesellschaft für Urologie DGU
European Association of Urology EAU

American Association of Urology AUA
Schweizer Arbeitsgemeinschaft Klinische Krebsforschung
European Organisation for Research and Treament of Cancer EORTC (seit 2014 Mitglied des SPECTA Leitungsgremium, seit 2016 Mitglied des GU-Cancer board und des Quality Assurance Committee, Coordinator der Translationalen Forschungsplatform SPECTApros)
ÄrzteGesellschaft der Kantone Zürich und Aargau

Publikationen & Videos

Veranstaltungen & Vorträge