Unterwegs für die Menschlichkeit

Nirgendwo auf der Welt geht es den Menschen aus medizinischer Sicht besser als bei uns in der Schweiz. Der Grossteil der Erdbevölkerung – rund 5 Milliarden Menschen – hat keinen Zugang zu medizinischer oder chirurgischer Versorgung.

Hirslanden möchte etwas dazu beitragen, dies zu verbessern und unterstützt deshalb die 1978 in Lausanne gegründete Hilfsorganisation Mercy Ships. Mit einer Besatzung von über 400 ehrenamtlichen Mitarbeitern aus der ganzen Welt, bringt es Hunderttausenden Hoffnung und Hilfe. 

Fakten über Mercy Ships:

1978 Gründung in Lausanne
400 ehrenamtliche Mitarbeiter
40 Nationalitäten
Ein Spital geht vor Anker

Wenn die Menschen nicht ins Spital gehen können, muss das Spital zu den Menschen kommen. Mit dieser Vision haben Don und Deyon Stephens im Jahr 1978 in Lausanne Mercy Ships gegründet. Mit Spitalschiffen sollte medizinische und humanitäre Hilfe an die Küste gelangen und von dort aus sogar ins Hinterland. Es war der Beginn einer Erfolgsgeschichte.

Seit der Gründung sind ihre Schiffe entlang der afrikanischen Küste in mehr als 70 Ländern im Einsatz und haben medizinische und humanitäre Leistungen im Wert von über einer Milliarde Schweizer Franken erbracht. Somit haben sie über 2,5 Millionen Kindern und Erwachsenen zu einem besseren Leben verholfen.

Mercy Ships ist jeweils 10 Monate an einem Ort installiert. Vor dem Eintreffen startet das Hilfswerk im Radio, mit Plakaten, auf Social Media sowie mit der Unterstützung lokaler Behörden und Institutionen einen Patientenaufruf im entsprechenden Land. Potenzielle Patienten haben dann die Möglichkeit, mit ihrem Leiden das medizinische Personal aufzusuchen.

Tausende hoffen jeweils auf eine Gratisoperation auf dem Schiff. In der Zeit, in der das Schiff vor Anker liegt, kümmern sich rund 400 ehrenamtliche Mitarbeiter um medizinische Leistungen im Bereich der allgemeinen, plastischen, orthopädischen, Gesichts- und wiederherstellenden Chirurgie sowie um Augen-, Zahn- und gynäkologische Erkrankungen.
 

Sinnvolle Partnerschaft

Seit über drei Jahrzehnten verhilft Mercy Ships den Menschen an den Küsten Afrikas zu einem besseren Leben. Mit der Partnerschaft profitiert die Hilfsorganisation von unserer medizinischen Kompetenz und von einer grösseren Bekanntheit in der Schweiz.

Ab sofort können sich Mitarbeitende für den Einsatz in Guinea auf der «African Mercy» – dem grössten Spitalschiff der Welt – bewerben, um mitzuhelfen, den Menschen kostenlose erstklassige Gesundheitsversorgung zugänglich machen. Der Einsatz ist ehrenamtlich. Hirslanden unterstützt aber fünf ihrer Mitarbeitenden finanziell während dem Freiwilligeneinsatz.

 

Für nachhaltige Entwicklungshilfe

Auf dem Mercy Ship ist nicht nur medizinisches Personal aus über 40 Nationen ehrenamtlich im Einsatz, sondern auch Seeleute, administratives Personal, Lehrer, Köche, Ingenieure und Landwirtschaftsexperten. Diese kümmern sich mit der Renovation der medizinischen Einrichtungen, der Fort- und Weiterbildung sowie der Entwicklung der Landwirtschaft um langfristige Verbesserungen in den besuchten Ländern.