Im Alltag

Sie als Vater nehmen im Alltag vielfältige Aufgaben ein: Sie sind Betreuer, Taxifahrer, Ernährer, Hausmann, persönlicher Assistent, Kofferträger und vieles mehr. Was Sie beachten müssen, wenn Ihre Frau und das Baby nach Hause kommen.

Das Baby kommt nach Hause

Als vorbildlicher Vater haben Sie natürlich daran gedacht, einen Kindersitz mitzubringen, wenn Sie Ihre Partnerin und den Nachwuchs vom Spital abholen. Vergessen Sie nicht, den Kühlschrank und die Vorratskammer mit einer guten Basis an Lebensmitteln aufzustocken, damit Sie nicht schon gleich nach der Rückkehr einen Grosseinkauf unternehmen müssen. Ihre Partnerin wird Ihnen auch dankbar sein, wenn Sie das zu Hause vor Ihrer Rückkehr auf Vordermann bringen. So können Sie die erste gemeinsame Zeit als Familie in vollen Zügen geniessen. 

Stärken Sie die Bindung zu Ihrem Kind

  • Bonding ist das Schüsselwort! Tragen Sie Ihr Kind so oft und so nah wie möglich am Körper. 
  • Wickeln Sie das Baby, sprechen und spielen Sie mit ihm, liebkosen Sie es.
  • Legen Sie sich zum Baby,  wenn es schlafen soll oder schläft. Auch dann wird es Ihre Anwesenheit spüren.

Warum schreit das Baby?

Es kann viele verschiedene Gründe geben, weshalb ihr Baby schreit. Vielleicht hat es Hunger oder Durst, ihm ist zu warm oder zu kalt, es langweilt sich, seine Windel ist voll oder es hat Schmerzen. Sie werden bald merken, dass Ihre Frau, die häufig mehr Zeit mit dem Säugling verbringt und ihn daher besser kennt, früher als Sie erfassen kann, weshalb das Baby schreit. Lassen Sie sich deshalb nicht unterkriegen. Üben Sie sich in Geduld und Sie werden bald auch früher herausfinden, weshalb Ihr Kind weint. 

Wie Sie Ihr Baby beruhigen können

  • Nehmen Sie das Baby auf den Arm.
  • Wiegen Sie es im Arm.
  • Versuchen Sie es zu beruhigen, in dem Sie mit ihm reden. 
  • Machen Sie mit dem Baby im Tragetuch einen kurzen Spaziergang.