Leistungsangebot

Diagnose Krebs

Krebs zu definieren, ist selbst für Krebsforscher eine schwierige Aufgabe. Den Begriff anhand der Ursache für den Krebs zu erklären, scheint wesentlich einfacher. Heute ist bekannt, dass die Zellen eines Tumors von einer Ursprungszelle abstammen, die irgendwann vom Weg der kontrollierten Teilung abgekommen ist. Dieser Prozess kann jahrelang andauern, bevor ein Geschwulst überhaupt sicht- oder tastbar wird.

Am Anfang einer Krebserkrankung wandeln sich normale Zellen in bösartige um, die sich unkontrolliert zu teilen beginnen. Wenn die Abwehrmechanismen des Körpers sie nicht zerstören können, entstehen immer mehr kranke Zellen, die zu Beginn einen örtlich begrenzten Tumor bilden. Danach können auch Nachbargewebe durchwuchert werden. Über das Lymph- und Blutgewebe können Krebszellen an entfernte Körperstellen gelangen, wo sie neue Tumore bilden. Diese werden Metastasen genannt.

Krebs umfasst als Sammelbegriff rund 150 verschiedene Formen von bösartigen Organtumoren und Krankheiten des blutbildenden und lymphatischen Systems. Krebs stellt nach den Herz- und Kreislaufkrankheiten die zweithäufigste Todesursache in der Schweiz dar. Doch die Diagnose Krebs ist kein Todesurteil. Solange eine Krebskrankheit örtlich begrenzt bleibt, sind die Heilungschancen ungleich besser, als wenn sich bereits Metastasen gebildet haben. Deshalb sind Früherkennung und eine rechtzeitige Behandlung wichtig.

Organkrebszentren

Die Spezialisten der Krebsversorgung variieren je nach Krebsart. Bei der Therapie von Brustkrebs werden beispielsweise andere Spezialisten involviert als bei der Behandlung von Prostatakrebs. Aus diesem Grund organisieren sich unsere Experten rund um die Behandlung einer spezifischen Krebserkrankung in sogenannten Organkrebszentren.

Das Tumorzentrum Hirslanden Zürich umfasst zurzeit folgende Organkrebszentren:

Weitere Zentren befinden sich im Aufbau.