EINLADUNG ZUM BEATMUNGSSYMPOSIUMEXTRAKORPORALE CO2-ENTFERNUNG BEI ARDS UND COPD:STAND DER EVIDENZ

Donnerstag, 2. November 2017, 13.00–18.00 Uhr

Die invasive Beatmung rettet Leben, das wissen wir spätestens seit den grossen nordeuropäischen Polioepidemien anfangs der 50-er Jahre des letzten Jahrhunderts.

Dass die invasive Beatmung selber die Lungen zusätzlich schädigen und letztendlich die Patienten auch töten kann, dafür haben wir ab 1974 erste tierexperimentelle Hinweise und seit dem Jahre 2000 die Gewissheit, dass dem auch beim Menschen so ist. Spätestens seit dieser Zeit richten sich unsere Bemühungen darauf, die invasive Beatmung so wenig wie möglich lungenschädigend zu gestalten, d.h. zunächst mit niedrigeren Tidalvolumina und höherem PEEP sowie einem FiO2 von möglichst unter 60% zu beatmen ggf. unter Inkaufnahme einer permissiven Hyperkapnie und Hypoxämie. In einem weiteren Schritt heisst das, insbesondere wenn wir die inter- und intraindividuell unterschiedliche Ausprägung des ARDS berücksichtigen aber auch, dass wir Tidalvolumen und PEEP nicht uniform sondern bezogen auf die individuellen atemmechanischen Gegebenheiten applizieren müssen (Stichwort: driving pressure, transpulmonary pressure). Und noch weitergeführt heisst das auch, dass eine so verstandene lungenschonende Beatmung unter allen Umständen anzustreben und eine allfällige, klinisch nicht tolerierbare Gasaustauschstörung (vorwiegend des CO2) mittels extrakorporaler Verfahren (Stichwort ECMO, ECCO2-R) zu korrigieren ist.

Veranstaltungsort

Technopark Zürich
Technoparkstrasse 1
8005 Zürich

Fortbildungspunkte und Kosten

SGAR: 3 CREDITS
SGI: 3 CREDITS

Es wird eine Teilnehmergebühr von
CHF 50.– erhoben.

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