Es ist uns wichtig, dass Sie als Patientin oder Patient bzw. Besucherin oder Besucher alle relevanten Informationen zur aktuellen Lage an den Luzerner Hirslanden-Standorten erhalten.

Spezifische Antworten zu Schwangerschaft und Geburt sowie weiteren Behandlungen finden Sie nachfolgend:

Häufig gestellte Fragen zum Coronavirus (COVID-19)

Besuchsregelung

Per 1. Juli 2021 sind die Einschränkungen der Besuchsrechte an unseren Standorten aufgehoben. Wir danken Ihnen, dass Sie die Anzahl und die Dauer Ihrer Besuche dennoch so gering wie möglich halten. Bitte verzichten Sie auf einen Besuch, falls Sie Covid-Symptome bei sich bemerken.

Hier finden Sie die aktuellen Besuchszeiten der Klinik St. Anna und des St. Anna in Meggen.

Kann ich mich in der Klinik St. Anna impfen lassen?

Zurzeit ist es nicht möglich, sich in der Klinik St. Anna gegen Covid-19 impfen zu lassen. Die Verteilung der Impfstoffe wird entsprechend der nationalen Impfstrategie von Bund und Kantonen koordiniert. Auf der Website des Kantons Luzern finden Sie weiterführende Informationen zu den Impfmöglichkeiten und zur Terminvergabe.

Wo kann ich mich auf das Coronavirus testen lassen?

Lassen Sie sich bei Symptomen auf eine Ansteckung mit dem Coronavirus testen. In einem der drei Testzentren des Kantons Luzern können Sie auf Voranmeldung einen Covid-19-Test machen lassen. Eine Zuweisung durch den Hausarzt ist dafür nicht erforderlich:
Drive-In-Testzentrum Kanton Luzern

Bitte beachten Sie, dass die Klinik St. Anna kein Walk-In-Testcenter für die Abklärung von Covid-Verdachtsfällen betreibt. Es ist aufgrund unserer eingeschränkten Testkapazitäten nicht möglich, Personen auf Covid-19 zu testen, die nicht von ihrem Hausarzt oder ihrer Hausärztin an uns überwiesen worden sind.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Situation bei Hirslanden

Alle Hirslanden-Kliniken sind in engem Kontakt mit den kantonalen Behörden. Bereits Ende Januar haben alle Kliniken ihre Pandemiepläne aktualisiert und entsprechende Massnahmen eingeleitet. Die Kliniken sind hinsichtlich der Prozesse im Umgang mit Verdachts- und bestätigten Fällen daher sehr gut vorbereitet.
Wir orientieren uns generell an den Richtlinien des Bundesamtes für Gesundheit BAG sowie der kantonalen Gesundheitsdirektionen.
Wie alle Spitäler in der Schweiz – private wie öffentliche – durften wir gemäss den Verordnungen des Bundesrats bis und mit 26. April nur dringliche Operationen durchführen. Seit dem 27. April 2020 können Spitäler wieder sämtliche, auch nicht-dringliche Eingriffe vornehmen. Ebenso haben ambulante medizinische Praxen ab dem 27. April ihren Betrieb wieder aufgenommen. Damit werden negative Folgen verhindert, die durch einen Verzicht auf Behandlungen und Untersuchungen entstanden wären.

Wie wird das neue Coronavirus übertragen?

Das neue Coronavirus wird hauptsächlich bei engem und längerem Kontakt übertragen: Wenn man zu einer erkrankten Person länger als 15 Minuten weniger als 2 Meter Abstand hält. Die Übertragung erfolgt durch Tröpfchen: Niest oder hustet die erkrankte Person, können die Viren direkt auf die Schleimhäute von Nase, Mund oder Augen von anderen Menschen gelangen. Über die Hände: Ansteckende Tröpfchen aus Husten und Niesen können sich an den Händen befinden. Sie gelangen an Mund, Nase oder Augen, wenn man diese berührt.

Wie lange dauert die Inkubationszeit?

Die Inkubationszeit (Zeitspanne zwischen der Ansteckung und dem Auftreten der ersten Symptome) des neuen Coronavirus beträgt etwa drei bis sieben Tage. Sie kann jedoch bis zu 14 Tage dauern.

Welche Symptome treten bei einer Erkrankung mit dem neuartigen Coronavirus auf?

Am häufigsten treten Symptome einer akuten Atemwegserkrankung (Halsschmerzen, Husten (meist trocken), Kurzatmigkeit, Brustschmerzen), Fieber und/oder plötzlicher Verlust des Geruchs- und/oder Geschmackssinns auf. Diese Symptome können unterschiedlich schwer sein. Ebenfalls möglich sind Komplikationen wie eine Lungenentzündung. Einige Erkrankte haben auch Probleme mit der Verdauung oder den Augen (Bindehautentzündung).

Was muss in einem Verdachtsfall getan werden?

  • Bleiben Sie zu Hause.
  • Wenden Sie sich an eine Ärztin, einen Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung und fragen Sie, ob Sie sich testen lassen sollen.

Was muss ich tun, wenn ich engen Kontakt hatte zu einer Person mit Krankheitssymptomen?

Bitte beachten Sie in dieser Situation die aktuellen Richtlinien des BAG zu Selbst-Isolation und Selbst-Quarantäne.

Was muss ich tun, wenn ich mit einer mit dem neuen Coronavirus infizierten Person Kontakt hatten?

Bitte beachten Sie in dieser Situation die aktuellen Richtlinien des BAG zu Selbs-Isolation und Selbst-Quarantäne.

Empfehlungen für Personen über 65 und alle mit einer Vorerkrankung

Sind Sie älter als 65 Jahre oder haben eine Vorerkrankung (Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronische Atemwegserkrankungen, geschwächtes Immunsystem, Krebs)?

Dann empfehlen wir Ihnen:

  • Bleiben Sie zuhause.
  • Benutzen Sie keine öffentlichen Verkehrsmittel.
  • Kaufen Sie ausserhalb der Stosszeiten ein. Oder lassen Sie eine Freundin oder einen Nachbarn für Sie einkaufen.
  • Meiden Sie Treffen mit mehreren Personen.
  • Machen Sie geschäftliche und private Treffen via Skype oder ähnlichen Hilfsmitteln.
  • Reduzieren Sie Besuche in Altersheimen, Pflegeheimen und Spitälern auf ein absolutes Minimum.
  • Vermeiden Sie Kontakte mit erkrankten Personen.
  • Bleiben Sie zu Hause, wenn Sie Atembeschwerden, Husten oder Fieber haben. Rufen Sie sofort Ihre Ärztin/Ihren Arzt oder ein Spital an. Sagen Sie, dass Sie im Zusammenhang mit dem neuen Coronavirus anrufen und ein erhöhtes Krankheitsrisiko haben. Beschreiben Sie Ihre Symptome.

Können Haustiere den Coronavirus weiterverbreiten?

Es gibt keine Hinweise darauf, dass das neue Coronavirus Haustiere oder Nutztiere infiziert. Die Herkunft des Virus ist indessen noch nicht geklärt. Es gelten die üblichen Hygienemassnahmen, wie beispielsweise gründliches Händewaschen nach der Berührung eines Tieres.

Wie wird die Erkrankung behandelt?

Die Mehrheit der infizierten Personen weisen einen milden Krankheitsverlauf auf. Die Betroffenen haben milde Symptome, welche nur wenige Tage anhalten und zu Hause behandelt werden können. In der frühen Phase können kortisonhaltige Inhalationssprays eingesetzt werden.
Bei einigen Personen entwickelt sich die Symptome zu einem schweren Verlauf, wodurch eine Hospitalisierung notwendig wird. Entwickelt sich eine Lungenentzündung, so erhält der Patient zusätzlichen Sauerstoff oder wird maschinell beatmet. Bei schweren Verläufen werden Kortison-Präparate systemisch verabreicht (Aufnahme des Arzneimittels im gesamten Körper). Weitere Therapieformen werden aktuell noch untersucht.
Um einer Ansteckung mit dem Coronavirus vorzubeugen, stehen in der Schweiz mittlerweile zwei hochwirksame Impfungen zur Verfügung. 

Wie hoch ist das Ansteckungsrisiko auf dem Notfall oder in der Klinik?

Sie müssen keine Angst haben, sich im Spital mit dem Coronavirus zu infizieren. Auch brauchen Sie sich keine Gedanken zu machen, dass Sie die Notfallstationen belasten. COVID-19-Patienten und Nicht-COVID-19-Patienten sind in unseren Kliniken strikte getrennt. Es ist wichtig, dass Patientinnen und Patienten mit gravie-renden Symptomen zum Arzt gehen oder eine Notfallstation aufsuchen.

Wie wird sichergestellt, dass sich Patientinnen und Patienten nicht mit dem Coronavirus anstecken?

In unseren Kliniken sind die Wege für COVID-19-Patienten und Nicht-COVID-19-Patienten streng getrennt. Die Erfahrung aus vielen Schweizer Spitäler der letzten Wochen zeigen, dass das Risiko für eine Ansteckung mit dem Coronavirus im Spital nicht erhöht ist, da alle Spitäler – und so selbstverständlich auch unsere Kliniken – die notwendigen Schutz- und Hygienemassnahmen strikte beachten und mit geschultem Personal umsetzen.

Ich habe Schmerzen, möchte aber in der aktuellen Situation ein Spitalbesuch vermeiden.

Es ist absolut wichtig, dass Sie bei Schmerzen einen Arzt konsultieren und dies aufgrund der aktuellen Krisensituation nicht vermeiden. Insbesondere chronisch Kranke sind gefährdet, dass sich ihr Gesundheitszustand wegen ausbleibender medizinischer Leistungen verschlechtert oder bei einem zu spät erfolgten Eingriff Komplikationen auftreten. Uns ist es ein Anliegen, auch für Nicht-COVID-19-Patienten da sein zu können.

Ich verfüge über eine Spitalzusatzversicherung. Kann ich von den Mehrleistungen auch während den Krisenzeiten Gebrauch machen?

Ja. Während eines Aufenthalts in einer Hirslanden-Klinik sind die Mehrleistungen als zusatzversicherter Patient jederzeit garantiert. Sie können wie gewohnt von der freien Arzt- und Terminwahl als auch den Zusatzleistungen wie der Wahlfreiheit bezüglich Technologie und allen Serviceleistungen während des Aufenthaltes Gebrauch machen.

Wie hoch ist das Ansteckungsrisiko auf dem Notfall oder in der Klinik?

Sie müssen keine Angst haben, sich im Spital mit dem Coronavirus zu infizieren. Auch brauchen Sie sich keine Gedanken zu machen, dass Sie die Notfallstationen belasten. COVID-19-Patienten und Nicht-COVID-19-Patienten sind in unseren Kliniken strikte getrennt. Es ist wichtig, dass Patientinnen und Patienten mit gravie-renden Symptomen zum Arzt gehen oder eine Notfallstation aufsuchen.

Händehygiene in 6 Schritten

Die Händehygiene ist die einfachste und wichtigste Massnahme, um eine Übertragung von Krankheitserregern zu verhindern. Wie geht korrektes Händedesinfizieren? Und wann sollen Hände desinfiziert werden?

Aktuelle Informationen vom BAG

BAG-Infoline Coronavirus (24/7)