Eines vorweg: Selbstverständlich können Sie weiterhin in der Klinik St. Anna Ihr Kind gebären. Ihre Sicherheit und jene Ihres Kindes, unserer Patientinnen und Patienten sowie unserer Mitarbeitenden stehen an erster Stelle.

FAQ – Gebären in der Klinik St. Anna

Häufig gestellte Fragen und Antworten rund um die Geburt in der aktuellen Situation finden Sie nachfolgend:

Schwangerschaft

Inwiefern stellt Covid-19 für Schwangere ein besonderes Risiko dar?

Zum jetzigen Zeitpunkt ist bekannt, dass schwangere Frauen ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf von COVID-19 haben, im Vergleich zu nicht schwangeren Frauen im gleichen Alter.

Ist mein Baby gefährdet?

Bisher konnten trotz erwiesener Infektion bei Ungeborenen keine auf das Virus zurückzuführenden Fehlbildungen beobachtet werden. In seltenen Fällen kann die Plazenta vom Virus infiziert und geschädigt werden, sodass das Wachstum des Ungeborenen vor der Geburt verlangsamt wird.

Ich bin schwanger und erwerbstätig. Wie schütze ich mich?

Das Arbeitsgesetz und die Mutterschutzverordnung schreiben einen besonderen Schutz für schwangere Arbeitnehmerinnen vor. Mehr Informationen dazu finden Sie auf der Seite des SECO:

Sekretariat SGGG
Altenbergstrasse 29, Postfach 686, 3000 Bern 8
T +41 (0) 31 313 88 55
F +41 (0) 31 313 88 99
sekretariat@sggg.ch
www.sggg.ch

Was muss ich unternehmen, wenn bei mir Krankheitssymptome auftreten?

Bei Husten, Fieber, neu auftretenden Atemwegsbeschwerden, Kopfschmerzen oder dem Verlust des Geschmacks- oder Geruchsinns ist ein Nasen-Rachen-Abstrich für den Covid-19-Test empfohlen. Bitte kontaktieren Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.

Geburt

Kann ich in der Hirslanden Klinik St. Anna noch mein Kind gebären?

Selbstverständlich können Sie wie bis anhin in die Klinik St. Anna zur Geburt kommen. Auch unsere Familienzimmer stehen Ihnen aktuell zur Verfügung. 

Werde ich bei Eintritt auf Covid-19 getestet?

Alle Schwangeren, welche Symptome verspüren oder in den letzten 5 Tagen Kontakt zu einer positiven Person hatten, werden bei Eintritt auf Covid-19 getestet. Ebenfalls wird die Begleitperson getestet. Somit können wir gewährleisten, dass die Sicherheit für alle an der Geburt Beteiligten gegeben ist.

Kann mein Partner/meine Partnerin während der Geburt anwesend sein?

Ja, Ihr Partner oder Ihre Partnerin kann Sie bei der Geburt begleiten. Auch falls Ihr Partner oder Ihre Partnerin zu diesem Zeitpunkt positiv auf Covid-19 getestet wird, darf er oder sie bei der Geburt dabei sein, muss dann jedoch eine FFP2-Maske tragen und die Abstandsregeln einhalten.  

Sind Besuche meines Partners/meiner Partnerin nach der Geburt gestattet?

Ja, Besuche während den Besuchszeiten sind uneingeschränkt möglich, vorausgesetzt der Partner oder die Partnerin weist keine Covid-19-Symptome auf.

Sind Besuche von Geschwisterkindern nach der Geburt gestattet?

Ja, Besuche von Geschwisterkindern, die keine Covid-19-Symtpome aufweisen, sind während den Besuchszeiten uneingeschränkt möglich.

Wie lange kann ich nach der Geburt im Wochenbett bleiben?

Sie können genauso lange im Wochenbett bleiben wie es medizinisch sinnvoll ist. Üblich sind drei Nächte bei einer normalen Geburt und vier Nächte bei einem Kaiserschnitt. 

Wie sieht das Vorgehen aus, wenn eine Frau gebärt, die mit dem Virus infiziert ist bzw. wenn ein Verdacht auf Infektion besteht?

Partner und Personal kleiden sich mit der notwendigen Schutzausrüstung ein. Das Zimmer wird anschliessend nach den aktuellen Hygienerichtlinien desinfiziert. 

Kann ich als positiv getestete Schwangere das Virus an mein ungeborenes Kind weitergeben?

Es gibt mittlerweile einige Studien, die darauf hinweisen, dass eine Infektion des Babys während der Schwangerschaft mit dem Coronavirus möglich ist, wenn die Mutter vor der Geburt an Covid-19 erkrankt ist. Dies passiert aber eher selten. Meist erholen sich Babys mit Krankheitszeichen jedoch kurz nach der Geburt wieder. 

Werden die Neugeborenen von positiv getesteten Müttern getrennt?

Nein. Grundsätzlich werden die Kinder nicht von ihren Müttern getrennt. 

Kann Covid-19 beim Stillen übertragen werden?

Bis anhin konnte keine direkte Übertragung durch die Muttermilch nachgewiesen werden. Wichtig ist, dass Sie dabei die empfohlenen Hygiene- und Verhaltensregeln beachten, welche Ihnen nach der Geburt Ihre Hebamme, Ihre Ärztin oder Ihr Arzt erklären werden. Sie schützen damit ihr Neugeborenes vor einer Ansteckung.

Kann ich stillen, wenn ich mit Covid-19 infiziert bin?

Sie können Ihr Kind stillen. Die positive Wirkung des Stillens auf die Gesundheit und den Aufbau der Mutter-Kind-Beziehung ist wichtiger als die Risiken für das Neugeborene, die als gering eingestuft werden. Da die Covid-19-Infektion auf das Neugeborene übertragen werden kann, ist es sehr wichtig, während dem Stillen strenge Hygienemassnahmen (Tragen einer Schutzmaske während des Kontakts, Händedesinfektion vor Berühren des Babys, Desinfektion einer allfälligen Milchpumpe) einzuhalten. Gerne unterstützen wir Sie bei der Umsetzung der Schutzmassnahmen.

Ich wurde positiv auf Covid-19 getestet. Was bedeutet das für das Wochenbett zu Hause?

Wir raten Ihnen, sich vor der Entbindung eine Hebamme zu suchen, die sich während der Schwangerschaft und im Wochenbett zuhause um Sie kümmert. Die Hebamme betreut Sie auch bei positivem Testergebnis. Informieren Sie sie jedoch noch vor der Entlassung aus der Geburtsklinik über Ihr positives Testresultat. Informationen zum Vorgehen beim Hausbesuch im Fall eines positiven Tests finden Sie hier.

Weiterführende Informationen zu Schwangerschaft und Geburt im Zusammenhang mit Covid-19 finden Sie auch auf der Seite des BAG.

Geburtswelt Klinik St. Anna
St. Anna-Strasse 32 6006 Luzern

Kontaktieren Sie uns

Wir unterstützen Sie bei der Geburtsvorbereitung selbstverständlich auch persönlich. Kontaktieren Sie unsere Hebammen, damit Sie Ihre Fragen stellen können. Das Team des Gebärsaals steht Ihnen unter T 041 208 31 82 oder hebammen.stanna@hirslanden.ch gerne zur Verfügung. Wir bitten Sie, bei organisatorischen oder administrativen Fragen zu Bürozeiten anzurufen.