Radiologie & Nuklearmedizin

Leistungsangebot

Konventionelle Digitale Radiographie / Thoraxröntgen

Konventionelle Röntgenaufnahmen sind in der Regel Basisuntersuchungen oder werden zur Verlaufsbeurteilung angefertigt. Die Durchführung ist sehr einfach und benötigt in der Regel keine Vorbereitung. Sie bieten einen schnellen Überblick der Thoraxorgane und insbesondere der Lunge. 

Computertomographie

Die hochauflösende Computertomographie der Lunge spielt eine wichtige Rolle in der Abklärung von Tumoren, der Lungenembolie und der Erkrankungen, welche die feinen Gerüststrukturen der Lunge betreffen. Die Dicke der erstellten Schnittbilder liegt im Millimeterbereich und darunter. Aufgrund der  hohen Bildauflösung lassen sich Veränderungen der luftleitenden Wege und der Lungenbläschen entdecken und bestimmten Erkrankungen zuordnen. Zusätzlich kann für die Krebsfrüherkennung bei Risikopatienten eine Niedrigdosis-Computertomographie zur Erkennung und Verlaufskontrolle von Rundherden durchgeführt werden. Die Strahlendosis liegt dabei nur wenig über der einer konventionellen Röntgenaufnahme. Die Untersuchungsdauer beträgt nur wenige Minuten.  

PET

Bei der Positronen-Emissions-Tomographie nutzt man die Tatsache, dass Tumorzellen besonders gut zuckerähnliche Substanzen speichern. Mit dem hochempfindlichen Bildgebungsverfahren kann man mit hoher Wahrscheinlichkeit feststellen, ob ein Tumor vorliegt und ob er gestreut hat. Das PET und die Computertomographie werden heute kombiniert (PET-CT). Der Patient bekommt zunächst ein schwach radioaktives Medikament gespritzt und liegt dann eine Stunde für die Verteilung des Medikamentes im Körper. Die anschliessende Aufnahme im Untersuchungsgerät dauert wenige Minuten. Die entstehenden Bilder erlauben eine rasche Diagnose und helfen schnellstmöglich eine Behandlung einzuleiten.

Lungenszintigraphie

Um die Durchblutung und damit die Funktion einzelner Lungenteile bestimmen zu können, injiziert man eine winzige Menge eines schwach radioaktiv markierten Medikamentes und fertigt eine Aufnahme mit einer speziellen Kamera an. Besonders aufschlussreich ist es, wenn man dies mit einer Computertomographie kombiniert. Dieses hochmoderne SPECT/CT-Verfahren wendet man an, um Operationen oder endoskopische Therapien von Patienten mit Lungenemphysemen zu planen, um das Risiko von Lungenoperationen abschätzen zu können oder auch um Lungenembolien zu erkennen. Ziel ist es, kein Lungengewebe zu entfernen, welches noch gut funktioniert und Sauerstoff ins Blut bringt.   

Magnetresonanztherapie

Die Magnetresonanztomographie wird bei pneumologischen Fragestellungen als ergänzende Bildgebung angewendet. Einsatzgebiete sind Abklärungen von lokalen Flüssigkeitsansammlungen, Entzündungen oder Metastasen in Leber, Hirn und Knochen. Der Patient liegt in einer Röhre. Die Bildgebung erfolgt ohne Röntgenstrahlung. 

Interventinelle Radiologie / Mikrotherapie

Neben der oben erwähnten Diagnostik werden auch radiologische Interventionen an der Lunge und im Brustraum durchgeführt. Im Röntgenbild unklare Rundherde  lassen sich durch Entnahme kleinster Gewebeproben im Labor untersuchen. Daneben können kleine Herde vor minimalinvasiven Operationen markiert werden, damit sie entfernt werden können. 

Mit der sogenannten Radiofrequenzablation kann bei Tumorherden in der Lunge oder bei Lebermetastasen Gewebe durch Zufuhr grosser Hitze zerstört werden. Bei Lebermetastasen steht ausserdem die sogenannte selektive interne Radiotherapie (SIRT)-Therapie zur Verfügung, eine spezielle Strahlentherapie der Leber.

 

Strahlenbelastung

Strahlenbelastung

Die meisten radiologischen Untersuchungen der Lunge werden mit dem Röntgenverfahren erstellt. Die resultierende Strahlenbelastung in der digitalen Radiographie ist für den Patienten unbedeutend. Die hochauflösenden Schnittbildverfahren wie auch die nuklearmedizinischen Untersuchungen erzeugen eine Strahlendosis, die zumeist im Bereich der natürlichen jährlichen Strahlenbelastung aus der Umgebung liegt, so dass kein relevantes Risiko besteht.