Computertomographie CT

Die Computertomographie ist ein hochmodernes Schichtbildverfahren. Eine Röntgenröhre umkreist mitsamt einer Aufnahmeeinheit den Patienten, der auf der Untersuchungsliege liegt. Die Röhre sendet fächer- oder kegelförmige Strahlen aus, die den Körper des Patienten durchleuchten und von den gegenüberliegenden Messköpfen (Detektoren) der Aufnahmeeinheit empfangen und an einen Computer weitergeleitet werden. Im Unterschied zur Projektionsradiographie (herkömmliches Röntgen), bei der zweidimensionale Bilder entstehen, ermöglicht die CT dreidimensionale Schichtbilder und damit einen genaueren Einblick in das Innere des Körpers.

Feinste Details dank hochmodernem Gerät

Das Röntgeninstitut des Praxiszentrums Düdingen ist mit einem modernen CT-Gerät der neuesten Generation ausgerüstet. Das Gerät „Somatom Definition AS64“ von Siemens bietet zahlreiche Abklärungsmöglichkeiten. Es verfügt über die neuste Hard- und Software und erreicht eine Strahlenreduktion von bis zu 50 %.

Wie kann ich mich auf die Untersuchung vorbereiten?

Sie sollten drei Stunden vor der Untersuchung nichts mehr essen. Wasser trinken und die Einnahme von Medikamenten ist erlaubt. Für die Untersuchung der Bauch- und Beckenorgane müssen Sie gegebenenfalls ein orales Kontrastmittel trinken, damit der Magen-Darm-Trakt besser beurteilt werden kann. Dazu werden wir Sie 60 Minuten vor Untersuchungsbeginn aufbieten.

Melden Sie Allergien, Nierenfunktionsstörungen, Schilddrüsenerkrankungen oder Jodüberempfindlichkeit unbedingt dem untersuchenden Arzt oder der Fachperson für medizinisch-technische Radiologie.

Wichtig ist auch, dass Sie Ihre aktuellen Laborwerte (Nieren- und Schilddrüsenwerte) zur Untersuchung mitbringen.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Auf einer Liege werden Sie durch eine ringförmige Öffnung gefahren. Von dort aus werden mit Röntgenstrahlen mehrere Querschnitte Ihres Körpers aufgenommen. Bei gewissen Untersuchungen ist es nötig, die Luft für wenige Sekunden anzuhalten. Sie werden über ein Mikrofon informiert.

Bei den meisten Untersuchungen wird den Patienten ein Kontrastmittel in eine Armvene gespritzt. Dadurch werden die Bilder kontrastreicher und die Organe und Blutgefässe können besser beurteilt werden. Das dabei entstehende Wärmegefühl ist normal. Die heute verwendeten Kontrastmittel sind in der Regel gut verträglich und werden über die Nieren rasch wieder ausgeschieden.

Rechnen Sie mit einer Untersuchungsdauer von rund 20 Minuten.

Braucht es eine Nachbetreuung?

Nach einer Kontrastmittelinjektion sollten Sie im Anschluss viel trinken, damit das Mittel möglichst schnell aus Ihrem Körper ausgespült wird.