Behandlung arterieller Erkrankungen

Wenn die Arterienwände verkalken, werden Organe und Muskeln oft nicht mehr ausreichend durchblutet. Dadurch sinken Leistungsfähigkeit, Mobilität und Wohlbefinden. Unsere Aufgabe ist es Ihnen durch modernste Behandlungsmethoden zu neuer Lebensqualität zu verhelfen.

Erkennen der Ursachen

Dabei geht es zum einen darum, Sie von Ihren Beschwerden zu befreien. Zum anderen müssen wir dafür sorgen, dass die Gefässerkrankung nicht fortschreitet und andere Organe wie Herz oder Gehirn in Mitleidenschaft zieht. Der wichtigste Aspekt ist dabei, mögliche Auslöser (Risikofaktoren) zu bekämpfen. Bluthochdruck, Diabetes oder erhöhtes Cholesterin können wir medikamentös behandeln. Häufig ist aber auch eine Veränderung der Lebensgewohnheiten notwendig. Mit dem Rauchen aufzuhören, die Ernährung umzustellen, sich mehr zu bewegen und Gewicht zu verlieren: All dies ist ein entscheidender Beitrag zur erfolgreichen Behandlung.

Wiederherstellung der Durchblutung (Katheterbehandlung)

Ist die Durchblutung schwer eingeschränkt, ist oftmals eine sofortige Verbesserung der Blutversorgung notwendig. In vielen Fällen kann dieser Effekt durch eine schonende Katheterbehandlung erzielt werden. Eingriffe dieser Art führen wir in der modern ausgestatteten Hirslanden Klinik St. Anna durch. Unter örtlicher Betäubung legen wir dazu über Leiste, Arm oder Unterschenkel einen Zugang zum Gefässsystem. Mithilfe von Kontrastmittel und unter Röntgendurchleuchtung setzen wir dann Ballons („ballöndle“) und gegebenenfalls Stents (Gefässstützen) ein. Dann verschliessen wir den Zugang wieder mit einem kleinen Clip und legen einen Druckverband an. Schon vier Stunden danach dürfen Sie in der Regel wieder aufstehen.

Falls Ihr arterielles Problem eine Operation erforderlich macht, können Sie unserem grossen Netzwerk vertrauen. Wir arbeiten mit hochkarätigen chirurgischen Partnern in der Schweiz zusammen, bei denen Sie bestens und sehr persönlich betreut werden.

Behandlung des Raynaud Phänomens

Verfärben sich die Finger bei Kälte weiss und bei Erholung blau oder rot, spricht man von einem Raynaud- oder „Tricolore“ Phänomen. Dieses Problem der Mikrozirkulation kann völlig harmlos sein, aber auch in Verbindung mit einer anderen Erkrankung auftreten. Daher ist es wichtig, die Ursachen abzuklären. Zunächst einmal müssen wir dabei ausschliessen, dass die kalten Hände nicht durch eine Verengung oder einen Verschluss der Arterien entstehen. Zusätzlich können wir durch eine schmerzlose Kapillarmikroskopie kleinste Gefässe untersuchen und entzündliche Prozesse an den Kapillaren feststellen.