Herzliche Gratulation, Solar Impulse!

Am 26.07.2016, um 2:05 Uhr landete Bertrand Piccard/André Borschberg den Solarflieger Solar Impulse sicher an seinem Ausgangspunkt in Abu Dhabi, wo er am 9. März 2015 zur Weltumrundung ansetzte. Wir gratulieren dem Solar-Impulse-Team herzlich zu dieser Rekordleistung! Ihm gelang die erste bemannte Weltumrundung mit einem Flugzeug, das ausschliesslich mit Sonnenenergie betrieben wird. Mit der Landung in Abu Dhabi ist ein innovatives und abenteuerliches Projekt zu Ende gegangen, das viele in seinen Bann gezogen hat. Wir sind sehr stolz auf die Leistung des Solar-Impulse-Teams, das wir während 7 Jahren als Medical Advisor begleiten durften. Wir standen dem zukunftsweisenden Projekt mit unserem medizinischen Fachwissen zur Seite und waren mit dabei, als technische, physische sowie psychische Grenzen überschritten wurden.

 

Solar Impulse ist eine enorme Herausforderung für Energie und Technik, aber auch für uns Piloten. Damit die Erdumrundung gelingt, braucht es nicht nur ein technologisch hochmodernes Flugzeug, sondern auch gesunde und leistungsfähige Piloten, denn die Bedingungen im Cockpit werden sehr schwierig sein. Wir werden auch während dem zweiten Teil unserer Erdumrundung wieder ca. 18‘000 km und das heisst ungefähr 250 Flugstunden in Etappen zurücklegen, extremen Temperaturen von +40 °C und -20 °C ausgesetzt sein und jeweils längere Zeit am Stück in einem 3.8 m3 kleinen Cockpit verbringen. Es werden die zeitlich längsten Nonstop-Flüge sein, die bisher von einem Piloten durchgeführt worden sind.

 

Seit 2008 werden wir medizinisch durch unseren Medical Partner Hirslanden betreut und auf die körperlichen Extremsituationen vorbereitet. Die räumliche Beschränkung, der Schlafmangel, der knappe Sauerstoff und auch die Ernährung stellen uns vor grosse Herausforderungen. Für das multidisziplinäre Team – bestehend aus Kardiologen, Angiologen, Pneumologen, Gastroenterologen, Sportmedizinern, Ernährungsspezialisten, Schlafmedizinern und Tropenärzten sowie Spezialisten der Luftfahrt- und Höhenmedizin – galt es aufgrund der speziellen Rahmenbedingungen auch in medizinischer Hinsicht Grenzen auszuloten und Neuland zu betreten.

 

Am Anfang unseres gemeinsamen Weges standen eine eingehende körperliche Untersuchung und diverse Tests, um Krankheiten, welche das Projekt gefährdet hätten, auszuschliessen. Diese Standortbestimmung wurde durch weitere Check-ups alle 18 Monate ergänzt.

 

Regelmässige körperliche Trainings sowie Herz-Kreislauf-Untersuchungen, Lungen-, Stoffwechsel- und Laktatstufentests lieferten wichtige Informationen zu unserer Leistungsfähigkeit und zu den erzielten Fortschritten. So mussten wir beispielsweise die Rückenmuskulatur vorgängig stärken und gezielt erlernen, unsere tiefen Muskeln zu aktivieren, um den Flug im engen Cockpit gut zu bewältigen.

 

Während der einzelnen Etappen werden wir jeweils mehr als 72 Stunden wach sein. Übermüdung, kombiniert mit einer reduzierten Konzentrationsfähigkeit, ist einer der wesentlichen limitierenden menschlichen Faktoren. Gemeinsam mit Hirslanden haben wir daran gearbeitet, unsere Resistenz gegen Schlafmangel zu erhöhen. Dazu mussten wir erkennen lernen, wann die Konzentration nachlässt, wie wir diese trotz Müdigkeit aufrechterhalten und wie wir uns in kürzester Zeit ausruhen können. Wir mussten Strategien entwickeln und lernen zu schlafen, wenn es der Flug erlauben würde. Gemeinsam mit den Schlafmedizinern haben wir kurze Schlafetappen von 20 Minuten über den ganzen Tag verteilt aufgenommen und die Konzentration geprüft, um zu sehen, ob diese so ausreichend wäre. Auch haben wir mit Meditation und Hypnose experimentiert.

 

Heute sind nicht nur wir, sondern auch unser 70-köpfiges Bodenpersonal medizinisch bestens auf den zweiten Teil der Weltumrundung vorbereitet. Dank dem Erlernen präventiver Massnahmen und einer intensiven Schulung in erster Hilfe weiss es, wie es bei medizinischen Notfällen rasch und sicher reagieren kann. Die  medizinische Notfallversorgung über die Clinique Cecil gibt uns an allen Schauplätzen der Welt die zusätzliche Sicherheit, im Notfall gut umsorgt zu sein.

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