Zurück in den Alltag

Plötzlich fing mein Herz an zu rasen. Mir wurde schwindlig und ich hatte Mühe zu atmen. Schmerzen hatte ich keine, aber einen leichten Druck in der Brust. Ich bekam panische Angst, weil ich meinte, dass ich einen Herzinfarkt hätte. Meine Frau fuhr mich sofort in die nächste Hirslanden-Klinik. Auf dem Herznotfall wurde ich umgehend monitorisiert und an das EKG angeschlossen. Es zeigte unregelmässige Herzschläge mit vielen kleinen Zacken dazwischen. Die Diagnose: Vorhofflimmern. Es sei typisch, erklärte mir die Ärztin, dass Vorhofflimmern ganz plötzlich auftrete, ohne dass ein Auslöser erkennbar wäre. Lebensbedrohlich sei es aber nicht. In der Zwischenzeit taten die Medikamente ihre Wirkung. Eine Kardioversion – also ein Elektroschock, der das Herz wieder in den richtigen Takt bringen würde – war zum Glück nicht nötig gewesen. Der Herzschlag hatte sich wieder normalisiert und ich fühlte mich bereits ein wenig besser. Die Notfallärztin überwies mich dennoch für weiterführende Untersuchungen an einen Inhouse-Kardiologen, damit er der Ursache des Vorhofflimmerns auf den Grund gehen konnte.

 

Der Kardiologe führte einen Herzultraschall sowie ein Langzeit- und ein Belastungs-EKG durch und veranlasste einige Bluttests. Glücklicherweise waren alle Ergebnisse in Ordnung. Ich hatte auch keine anderen Erkrankungen, wie Bluthochdruck oder Zuckerkrankheit, die Vorhofflimmern auslösen können. Die Ursache blieb unklar, was gemäss dem Kardiologen bei diesen Herzrhythmusstörungen durchaus keine Seltenheit ist. Zurzeit müsse nichts weiter unternommen werden.

 

Sechs Monate lang war mit meinem Herz alles in bester Ordnung, doch plötzlich trat das Vorhofflimmern erneut auf – wie beim ersten Mal aus dem Nichts –, nur dass es sich von diesem Moment an ein- bis zweimal pro Woche wiederholte. Es dauerte jedes Mal lediglich etwa 15 Minuten, aber ich fühlte mich danach jeweils komplett erschöpft. Erneut suchte ich den Kardiologen auf. Angesichts der neuen Situation meinte er, dass ich jetzt mit der Einnahme eines Medikaments gegen Herzrhythmusstörungen beginnen müsse.

 

Sollte ich von nun an mein ganzes Leben lang auf ein Medikament angewiesen sein? Dass das Vorhofflimmern trotzdem über die Jahre vielfach schlimmer werden und in ein permanentes Vorhofflimmern übergehen könnte, war auch keine gute Nachricht. Der Arzt meinte, die grösste Gefahr sei nicht das Vorhofflimmern selbst, sondern dass sich im Herz Blutgerinnsel bilden und zu einem Schlaganfall führen könnten. Da ich vor einiger Zeit eine Fernsehsendung zum Thema Ablation bei Vorhofflimmern gesehen hatte, wollte ich wissen, ob diese Therapie für mich geeignet wäre, was der Kardiologe bejahte. Nachdem er mir die Behandlung mit allen Vor- und Nachteilen eingehend erklärt hatte, entschied ich mich für diesen minimalinvasiven Eingriff im Herzkatheterlabor.

 

Bei der Ablation wird ein spezieller Katheter unter Röntgenkontrolle über die Leiste bis ins Herz vorgeschoben. Dort werden mithilfe von Hochfrequenzstrom jene Areale, welche die unkontrollierten elektrischen Impulse und damit das Vorhofflimmern auslösen, verödet. Bereits einen Tag nach dem Eingriff konnte ich die Klinik wieder verlassen; die Ablation war erfolgreich verlaufen. Einige Monate musste ich noch gerinnungshemmende Medikamente einnehmen und wöchentlich die Gerinnungswerte kontrollieren lassen. Bei der letzten Kontrolle meinte der Kardiologe, ich könne diese nun absetzen, da kein Vorhofflimmern mehr aufgetreten war. Heute führe ich wieder ein ganz normales, beschwerdefreies Leben.

 

Dieser Bericht hat illustrativen Charakter. Er basiert auf medizinischen Fakten und dient der Patientenaufklärung. Die dargestellten Personen sind frei erfunden.

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