Operative Methode: Der Hüftgelenkersatz

Ein künstliches Gelenk kann dann in Betracht gezogen werden, wenn mindestens eines Ihrer Hüftgelenke so beschädigt ist, dass es ständig schmerzt oder Sie in Ihrem Alltag stark beeinträchtigt.

Typische Gründe für die Schädigung eines Hüftgelenks sind zum Beispiel:

  • Arthrose
  • Gelenkrheumatismus
  • Hüftfraktur

Ihre Untersuchung vor der Operation

Einige Wochen vor der Operation werden Sie zur präoperativen Untersuchung gebeten. Dort lernen Sie eventuell schon Ihren Operateur und Mitglieder Ihres Operationsteams kennen. Das ist wichtig, damit Sie sich beruhigt und gut vorbereitet für Ihre Operation fühlen.

 

Jetzt werden auch für die Operation wichtige Untersuchungen durchgeführt, wie zum Beispiel:

  • Blutuntersuchung
  • Untersuchung des Herzrhythmus (EKG)
  • Röntgenaufnahmen

Ausserdem wird man Ihnen noch weitere Fragen zu Ihrer allgemeinen Krankengeschichte, vorangegangenen Operationen und der aktuellen Medikamenteneinnahme stellen. 

Prothesenarten

Es gibt mehr als 60 verschiedene Arten von Hüftimplantaten. Üblicherweise wählt Ihr Facharzt in der Klinik aus, welche am besten zu Ihnen und Ihrer individuellen Situation passt. Er wählt ausschließlich Prothesen, die nach aktuellem Wissensstand mit hoher Wahrscheinlichkeit auch in zehn Jahren noch gut funktionieren werden. Danach bespricht er mit Ihnen die Vor- und Nachteile des gewählten Ersatzgelenks.

 

Gelenkprothesen gehören zu einer dieser beiden Kategorien:

  • zementiert - mit einem Spezialzement wird die Prothese am gesunden Knochen befestigt.
  • zementfrei - Die Prothese wird durch den gesunden Knochen gesichert, der mit der Zeit an die Prothese heran oder in die Prothese hinein wächst, und sie dadurch fixiert.

Die Teile einer Hüftprothese werden aus verschiedenen Materialien gefertigt. Dazu gehören Titanlegierungen, rostfreier Stahl oder andere medizinische Legierungen, Keramik und Polyethylen. 

So verläuft die Hüftgelenkersatz-Operation

Im Vorfeld entscheiden Ihr Operateur und Anästhesist, ob eine Vollnarkose oder eine Spinal- oder Periduralanästhesie für Sie geeigneter ist.

  • Vollnarkose: Sie schlafen während der Operation.
  • Spinal-/Periduralanästhesie: Sie bekommen eine Injektion in den Rücken, sodass Sie von der Taille abwärts nichts mehr spüren. Oft bekommen Sie dazu auch ein Beruhigungsmittel, damit Sie von der Operation nichts mitbekommen.

Sobald die Narkose bzw. Anästhesie wirkt, setzt der Operateur einen Schnitt in die Haut oberhalb der Hüfte, um das Hüftgelenk zu erreichen. Bei einer Standardoperation ist der Schnitt zwischen 20 und 30 cm lang. Bei einer minimal-invasiven Operation kann der Schnitt kürzer ausfallen (ca. 10 cm).

 

Der Operateur entfernt nun das natürliche Hüftgelenk. Dazu entfernt er zunächst das kugelförmige obere Ende des Oberschenkelknochens (Femur). Dann bereitet er die natürliche Hüftpfanne im Becken vor, indem er eine Schicht Knochen entfernt.

 

Als Nächstes passt er die künstliche Hüftpfanne in das Becken ein und bereitet das Ende des Oberschenkelknochens so vor, dass die Oberschenkelkomponente des künstlichen Gelenkes passgenau eingebracht werden kann. Die Prothese ist ein kurzer, winkelförmiger Metallschaft mit einer glatten Kugel am Ende, die in die neue Pfanne passt.

 

Zum Schluss werden die neue Pfanne und der Prothesenschaft mit Kugelkopf entweder durch Druck oder mit einem speziellen Zement fixiert. 

Hüftgelenkersatz_Illustration_o_Legende

Die Zeit nach der Hüftoperation

Die Genesung verläuft je nach Eingriff und Person unterschiedlich. Allerdings ist es überaus wichtig, dass Sie den Alltag in Ruhe bewältigen und nichts übereilen.

 

Das Klinikteam wird dafür sorgen, dass Sie sich so schnell wie möglich wieder fit fühlen. Wundern Sie sich daher nicht, wenn das Personal Sie nach einigen Tagen darum bittet, die Hüfte zu bewegen oder aufzustehen.

 

Nach einer Hüftoperation werden Sie mit Hilfe eines Rollators oder Krücken mobil sein. Erfahrungsgemäß wird Sie eine dieser Fortbewegungshilfen etwa vier Wochen lang in Ihrem Alltag begleiten. Einige Bewegungen, wie das Strecken und das Drehen, werden Ihnen noch eine Zeit lang schwerfallen.

 

Wenn Sie aufstehen und anfangen, sich wieder frei zu bewegen, treten vielleicht leichte Schmerzen und Schwellungen auf. Zur Linderung kann vorübergehend ein Schmerzmittel verschrieben werden. Auch Antibiotika zum Schutz gegen Infektionen können in bestimmten Fällen hilfreich sein und vom Arzt verordnet werden. 

Die Nachsorge

Um den Verlauf Ihrer Genesung zu beurteilen, wird etwa sechs bis zwölf Wochen nach dem Eingriff eine Kontrolluntersuchung durchgeführt. Von diesem Zeitpunkt an macht sich Ihr Orthopäde in regelmäßigen Abständen ein Bild von Ihren Fortschritten.

 

Die Regeneration ist ein äußerst wichtiger Bestandteil der Hüftgelenkersatz-Operation. Darum ist es gut, möglichst viel darüber zu wissen. Beispielsweise fällt es manchen Patienten schwer, die richtige Balance zwischen wichtigen Ruhezeiten sowie dem aktiven Kraftaufbau und der Wiedererlangung ihrer Beweglichkeit zu finden. Darum haben wir viele Tipps gesammelt, die Ihnen bei dieser Problematik helfen.

 

Hier finden Sie einen hilfreichen Leitfaden für die Zeit nach der Operation. Damit möchten wir Sie auf das Leben nach dem Eingriff optimal vorbereiten. 

Hüftübungen – Zeitplan für eine aktive Genesung

Erste bis sechste Woche: Führen Sie die Hüftübungen fort, mit denen Sie schon in der Klinik begonnen haben und erhöhen Sie die Anzahl und Dauer dieser Übungen. Wenn Sie in der Klinik eine Therapie mit einer passiven motorisierten Bewegungsschiene begonnen haben, behalten Sie diese zu Hause bei. Auch alltägliche Vorgänge wie Kochen, Putzen und Wäsche waschen können Sie nun regelmäßiger ausüben.

 

Sechste bis zwölfte Woche: Zu diesem Zeitpunkt kommen eventuell neue Übungen hinzu

  • Stellen Sie sich abwechselnd auf die Zehenspitzen und die Ferse.
  • Hüftabduktion: Heben Sie das ausgestreckte Bein im Stehen zur Seite.
  • Balancieren: Stellen Sie sich auf einen Fuß und halten Sie das Gleichgewicht.
  • „Treppensteigen“: Stellen Sie Ihren Fuß auf eine Stufe und strecken Sie Ihr Bein aus.
  • Fahren Sie auf einem Standfahrrad. 

Mit freundlicher Unterstützung von

 

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