Operative Methode: Der Kniegelenkersatz

Eine Gelenkersatz-Operation könnte sich für Sie eignen, wenn andere empfohlene Behandlungen (z.B. Physiotherapie, Kortison-Injektionen, Schmerztherapie) nicht ausreichend geholfen haben, Ihre Schmerzen zu lindern und Ihre Beweglichkeit wieder zu verbessern.

 

Ein neues Kniegelenk könnte:

  • Die Funktionalität Ihres Knies verbessern
  • Ihre Beweglichkeit steigern
  • Ihre Knieschmerzen lindern
  • Ihre Lebensqualität und den Grad Ihrer Unabhängigkeit erhöhen

Ihre Untersuchung vor der Operation

Einige Wochen vor der Operation werden Sie zur präoperativen Untersuchung gebeten. Dort lernen Sie eventuell schon Ihren Operateur und Mitglieder Ihres Operationsteams kennen. Das ist wichtig, damit Sie sich beruhigt und gut vorbereitet für Ihre Operation fühlen.

 

Jetzt werden auch für die Operation wichtige Untersuchungen durchgeführt, wie zum Beispiel:

  • Blutuntersuchung
  • Untersuchung des Herzrhythmus (EKG)
  • Röntgenaufnahmen

Außerdem wird man Ihnen noch weitere Fragen zu Ihrer allgemeinen Krankengeschichte, vorangegangenen Operationen und der aktuellen Medikamenteneinnahme stellen. 

Verschiedene Knieimplantate und entsprechende Operationsverfahren

Bei einer modernen Kniegelenkersatz-Operation werden die beschädigten Enden der Knochen des Kniegelenks entfernt und durch eine Prothese ersetzt. Die Bestandteile der Implantate können dabei aus verschiedenen Materialien bestehen, wie z.B. einer Cobalt Chrom-Legierung, einer Titan-Legierung und Polyethylen.

 

Die Art des Eingriffs und die Wahl des Implantates ist von Ihrem Befund und der Einschätzung Ihres Arztes abhängig:

  • Die Knie-TEP (Knie-Totalendoprothese): Dabei werden die beteiligten Gelenkflächen von Ober- und Unterschenkelknochen komplett ersetzt. Hierbei handelt es sich um das gängigste Verfahren, denn es bewirkt eine spürbare Schmerzlinderung. Außerdem ist die Prothese sehr langlebig.
  • Die partielle (halbe) Knieprothese: Alternativ kann dieses Verfahren angewendet werden, wenn nur eine Gelenkkondyle eines Knies beschädigt ist. Die Operation ähnelt der Kniegelenkersatz-Operation, allerdings wird ein kleinerer Einschnitt vorgenommen und weniger Knochen entfernt. Dieses Verfahren kann bei weniger ausgeprägten Befunden die Lebensqualität des Patienten bereits erheblich verbessern, bevor ein kompletter Kniegelenkersatz infrage kommt. 

Der Verlauf einer Kniegelenkersatz-Operation

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Im Vorfeld entscheiden Ihr Operateur und Anästhesist, ob eine Vollnarkose oder eine Spinal- oder Periduralanästhesie für Sie geeigneter ist.

  • Vollnarkose: Sie schlafen während der Operation.
  • Spinal-/Periduralanästhesie: Sie bekommen eine Injektion in den Rücken, sodass Sie von der Taille abwärts nichts mehr spüren. Oft bekommen Sie dazu auch ein Beruhigungsmittel, damit Sie von der Operation nichts mitbekommen.

Der Operateur wird einen senkrechten Schnitt an der Vorderseite Ihres Knies setzen, damit die Kniescheibe zur Seite bewegt und das Kniegelenk so erreicht werden kann.
Die beschädigten Enden von Ober- und Unterschenkelknochen werden reseziert und für den Sitz der finalen Prothese gemessen und weiter angepasst. Der Operateur überprüft vor den weiteren Anpassungen durch Einsetzen einer Probeprothese, ob das Gelenk einwandfrei funktioniert. 

Die Enden der Ober- und Unterschenkelknochen werden jeweils durch eine dünne Metallkappe ersetzt, die mit Zement fixiert wird. Anschließend wird ein Abstandshalter aus Kunststoff auf die Metallkappe des Unterschenkels gesetzt, um eine direkte Reibung der Metallflächen zu vermeiden. Je nachdem wie Ihr Befund ausgefallen ist, muss gegebenenfalls die Rückseite Ihrer Kniescheibe ausgetauscht werden. Die Wunde wird anschließend verschlossen.

 

Bei der partiellen (halbe) Knieprothese ähnelt der Ablauf dieser Operationsart dem einer Knie-TEP. Jedoch ist hierbei nur ein kleiner Einschnitt notwendig und es wird weniger Knochen entfernt. Die Details variieren von Fall zu Fall. 

Die Zeit nach der Knieoperation

Die Genesung verläuft je nach Eingriff und Person unterschiedlich. Allerdings ist es überaus wichtig, dass Sie den Alltag in Ruhe bewältigen und nichts übereilen.

 

Das Klinikteam wird dafür sorgen, dass Sie sich so schnell wie möglich wieder fit fühlen. Wundern Sie sich daher bitte nicht, wenn das Personal Sie nach einigen Tagen darum bittet, das Knie wieder zu bewegen.

 

In der Klinik bekommen Sie gegebenenfalls Schmerzmittel und Sauerstoff; in einigen Fällen könnte auch eine Bluttransfusion erforderlich sein.

 

Um den Verlauf Ihrer Genesung zu beurteilen, wird etwa sechs bis zwölf Wochen nach dem Eingriff eine Kontrolluntersuchung durchgeführt. Von diesem Zeitpunkt an macht sich Ihr Orthopäde in regelmäßigen Abständen ein Bild von Ihren Fortschritten.

 

Die Regeneration ist ein äußerst wichtiger Bestandteil der Kniegelenkersatz-Operation. Darum ist es gut, möglichst viel darüber zu wissen. Beispielsweise fällt es manchen Patienten schwer, die richtige Balance zwischen wichtigen Ruhezeiten und dem aktiven Kraftaufbau und der Wiedererlangung ihrer Beweglichkeit zu finden. Darum haben wir viele Tipps gesammelt, die Ihnen bei dieser Problematik helfen.

 

Hier finden Sie einen hilfreichen Leitfaden für die Zeit nach der Operation. Damit möchten wir Sie auf das Leben nach dem Eingriff optimal vorbereiten. 

Knieübungen – Zeitplan für eine aktive Genesung

Erste bis sechste Woche: Führen Sie die Knieübungen fort, mit denen Sie schon in der Klinik begonnen haben und erhöhen Sie die Anzahl und Dauer dieser Übungen. Wenn Sie in der Klinik eine Therapie mit einer passiven motorisierten Bewegungsschiene begonnen haben, behalten Sie diese zu Hause bei. Auch alltägliche Vorgänge wie Kochen, Putzen und Wäsche waschen können Sie nun regelmäßiger ausüben.

 

Sechste bis zwölfte Woche: Zu diesem Zeitpunkt kommen eventuell neue Übungen hinzu:

  • Stellen Sie sich abwechselnd auf die Zehenspitzen und die Ferse.
  • Machen Sie leichte Kniebeugen, während Sie stehen.
  • Balancieren: Stellen Sie sich auf einen Fuß und halten Sie das Gleichgewicht.
  • Stellen Sie Ihren Fuß auf eine Stufe und strecken Sie Ihr Bein aus.
  • Fahren Sie auf einem Standfahrrad. 

Mit freundlicher Unterstützung von

 

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