Jahreswechsel 2015/2016

Ein afrikanisches Sprichwort sagt: „Als Gott die Zeit schuf, habe er genug davon gemacht.“

Aber entspricht diese „Zeitansage“ auch unserer persönlichen wie gesellschaftlichen Realität?

Haben wir nicht mehr als einmal das Gefühl, die Zeit galoppiere uns davon – wir kämen mit unseren Plänen und Vorgaben nicht nach?

 

Ratgeber und Kurse zum Zeitmanagement und der Life-work-balance haben bei uns Hochkonjunktur, aber greifen sie wirklich? Vielleicht stellt sich bei dem einen oder der anderen auch die Frage ein, wieviel im Umgang mit der Zeit können wir denn eigentlich selber beeinflussen und wieviel ist von aussen vorgegeben? Natürlich, überfüllte Terminkalender fallen nicht vom Himmel – wir schaffen sie uns selber, sind sie doch das Produkt eines vom Aktionismus erfüllten Zeitgeistes.

Dabei ist die Zeit ein grosses Geschenk an uns Menschen. In jedem Augenblick unseres Lebens wird uns Zeit zum Leben geschenkt: Wir atmen, unser Herz schlägt, unsere inneren Organe leisten ihren Dienst, unser Gehirn ermöglicht uns das Denken und Planen.

 

Aber können wir das uns geschenkte Leben auch dankbar geniessen? Nehmen wir uns Zeit zur Freude, für die Pflege unserer Beziehungen, für das Nichts-Tun? Wenn wir alle Zeiträume mit hektischem Tun vollstopfen, dann stellt sich mit Sicherheit das Gefühl ein, dass wir keine Zeit hätten, obwohl wir sie doch eigentlich haben.

Mit einem Blick auf den Kalender stellen wir in diesen Tagen auch fest, dass die Zeit in diesem Jahr unausweichlich weitergelaufen ist; wir sie nicht aufhalten konnten. Wieder ist ein Jahr vergangen und vielleicht ist es wieder einmal auch an der Zeit zwischen den Jahren innezuhalten und Bilanz darüber zu ziehen, was uns alles in diesem Jahr gelungen ist, welche Vorhaben wir vielleicht sogar in dem vergehenden Jahr einem Ende zuführen konnten. Wir dürfen dankbar sein und zufrieden mit so manchem Ergebnis. Und vielleicht laden wir uns jetzt in diesen Tagen zwischen den Jahren einmal selbst ein, uns im Müssiggang zu üben. Es braucht ihn, um unsere Mitwelt auch wieder einmal von einer anderen Perspektive aus zu betrachten und dabei vielleicht zu erfahren, was es bedeutet, die Zeit in der unmittelbaren Gegenwart, im Hier und Jetzt zu erleben. Dabei können sich uns Welten öffnen.

 

Aber auch Misserfolge oder gar das Scheitern von Projekten gehören unter Umständen zur Jahresbilanz, Einbrüche gesundheitlicher Natur und Verlusterfahrungen durch Tod oder Scheidung.

Heilt dann auch die Zeit unsere Wunden? Vielleicht bringt gerade dann, wenn unvorhersehbare Ereignisse auf uns eingestürmt sind, eine Zeit zur Rückschau heilsame Einsichten, die uns zukünftig auf eine andere Lebensspur verweisen.

Jede Zeit und somit auch jedes Jahr scheint ein eigenes Unvorhersehbares zu bergen. Lassen wir uns  durch ein Innehalten und Geniessen der gestundeten Zeit so am Ende des vergehenden Jahres stärken und die Herausforderungen des kommenden Jahres mit offenem Geist und Herz dankbar annehmen. Versuchen wir loszulassen, das, was uns nicht weiterbringt, anzunehmen, das, was wir nicht ändern können, und dranzubleiben, an dem, in dem das Licht unserer Hoffnung lebt.

   

Seelsorge Klinik Hirslanden
Zürich, 28.12.2015

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