Ostern

Der Frühling ist schon da. Wir spüren ihn und sehen das neue Kleid der Natur. Die Bäume bekommen neue Blätter, die Felder werden grün, aus der Erde spriessen Frühlingsblumen und die Bäume, wie zum Beispiel die Magnolien, blühen in voller Pracht. Was im Herbst gestorben ist, beginnt im Frühling neu zu leben.

 

Jeden Frühling feiern wir auch ein richtig es Fest: Ostern. Dieses Fest stammt aus der christlichen Tradition und ist mit der Auferstehung Jesu Christi eng verbunden. Seine Aussage lautet: Nicht der Tod hat das letzte Wort, sondern das Leben. Das ewige Leben ist das endgültige Ziel unseres Weges. Auch an Ostern geht es um das Leben. Dieses Fest hat eine ganz eigene Symbolik: Das Osterei ist die Quelle des neuen Lebens und eine grosse Attraktion vor allem für die Kinder. Der Osterhase – Symbol der Wachsamkeit – steht dafür, dass keine Chance verpasst werden soll.

 

Das Leben und seine Qualität sind für uns die höchsten Werte, um die wir uns stets kümmern und immer wieder bemühen müssen, wenn Schwierigkeiten auftreten. Sind sie gesundheitlicher Natur, denken wir sofort an einen Arzt und die medizinischen Möglichkeiten. Spitäler und Kliniken sind dann oft die Zwangs-Stationen auf unserem Lebensweg. Dort hoffen wir, unsere Lebensqualität wieder zu verbessern oder sie wiederherzustellen. Die Medizin kann heute wirklich viel, das erfahren wir tagtäglich in unserer Klinik. Die vielen Operationen, die anhand der modernsten Techniken durchgeführt werden, die Medikamente, die verabreicht werden und die Therapien verschiedenster Art versprechen uns „neues Leben“.

 

Die Hoffnung auf das Leben und seine Qualität ist besonders dann stark, wenn wir auf Grenzen stossen. Eine schlechte Diagnose kann uns zusammenbrechen lassen, uns in eine depressive Lage bringen, aus der keinen Ausweg sichtbar ist.

 

Können wir da etwas von Ostern lernen?

 

Suche ich Antwort auf diese Frage, kommt mir eine Geschichte über einen Seiltänzer in den Sinn, der in schwindelerregender Höhe seine Kunststücke vorführt. Die Hauptattraktion: Er schiebt eine Schubkarre über das schwankende Seil. Auf der anderen Seite angekommen, fragt er die Zuschauer, ob sie es ihm zutrauen, die Karre auch wieder zurückzuschieben. Die Menge klatscht begeistert. Er fragt ein zweites Mal, und wieder erhält er zustimmenden Beifall. Dann fragt er den Einzelnen, der unter dem Mast steht: Trauen Sie es mir zu, dass ich die Karre wieder zurückschiebe? „Aber sicher“, ruft der zurück und klatscht. Und der Akrobat sagt: „Dann kommen sie herauf und steigen sie ein, dann schiebe ich sie hinüber!“

 

Wenn es für mich Ostern werden soll, dann muss ich bereit sein, einzusteigen; nur am Rande zu stehen und zuzuschauen genügt nicht.

 

Einsteigen bedeutet: Mit Gottes Hilfe kann ich das scheinbar Unmögliche erreichen und fest darauf vertrauen, dass er mich selbst einmal über den Abgrund des Todes hinweg in ein neues, unvergängliches Leben führen wird, in ein Leben voller Glück und Erfüllung.

 

Einsteigen heisst: Ich weiss, mein Leben hat einen Sinn, es führt zu einem Ziel, für das es sich zu leben lohnt.

 

Einsteigen heisst: Ich kann mit all dem, was mich hier bedroht, mit meinen Ängsten, Sorgen und Leiden, ja sogar mit dem Tod gelassener umgehen, weil ich weiss, dass sich Glück und Freude einmal durchsetzen werden.

 

Einsteigen heisst: Ich stehe letztlich immer auf der Sonnenseite des Lebens. Gewiss, da kommen manchmal schwere, dunkle Wolken, aber selbst hinter diesen Wolken scheint die Sonne weiter. Dunkle Wolken können sie zwar verdecken, aber nicht auslöschen und irgendwann bricht die Sonne wieder hervor.

 

Unseren Weg müssen wir weiter gehen, ja das ist Ostern.

 

Ein frohes Fest wünscht Ihnen
Josef Sowinski, Klinikseelsorger

 

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