Panta rhei – alles fliesst

Panta rhei – alles fliesst. Schon vor zweieinhalbtausend Jahren haben sich die griechischen Philosophen Heraklit und Platon dadurch inspirieren lassen, dass alles fliesst. So entstand auch der bekannte Spruch Panta rhei. Diese Tatsache war für sie ein Grundstein ihrer philosophischen Auseinandersetzungen und Gedanken und bis heute beschäftigt sie uns Menschen – Zeitlichkeit und Vergänglichkeit.

 

Besonders jetzt vor Weihnachten, im Advent, wenn vom Sommer keine Spuren mehr zu merken sind und sich der Herbst seinem Ende zuneigen scheint, spürt man die Ankunft einer neuen Zeit. Im Blick auf Weihnachten und das neue Jahr, das in der christlichen Tradition mit dem ersten Adventssonntag bereits begonnen hat, sind wir vielleicht etwas sensibler für die Zeit, die so ein kostbares Gut ist und mit der wir oft so nachlässig umgehen. Ja, die Zeit fliesst, eilt und flieht, wir stehen unter ihrem Diktat und wir meinen keine Zeit zu haben – das ist die eine Seite unserer Wahrnehmung. Die Zeit will aber auch manchmal nicht vergehen, sie ist wie eine quälende und schleichende Masse, die voller Langweile ist und anödet – das ist eine andere Seite, die uns vielleicht begegnet.

 

Wie halten wir es mit der Zeit? Zunächst macht die Zeit deutlich, woher wir kommen, wie und was wir geworden sind. Jeder von uns hat eine eigene Geschichte, einen Zeitraum, den wir nicht immer richtig einzuschätzen wissen. Wir müssen grössere Wegstrecken unseres Lebens in Abschnitte und Perioden gliedern um sie zu begreifen und zu überschauen. Beim Blick in die vergangene Zeit erkennen wir ein Stück von uns selbst. Wir tragen die Vergangenheit mit uns. Sie ist eine Stück unserer Wirklichkeit. Dann aber ist die Zeit das Heute. Die Zeit, die uns gegeben ist, damit wir etwas aus ihr machen, den Tag nützen und den Augenblick wie eine Frucht pflücken. Die Zeit ist heute ein wenig unser Besitz und lässt sich von uns gestalten. Schliesslich aber ist die Zeit – und dies vor allem – Zukunft. Das Wichtigste im Leben, die entscheidenden Dinge, stehen trotz aller grossen Geschichte noch aus. Das ist der innere Motor aller Bewegungen in unserem Leben, sowohl in unserem Denken als auch in unserem Tun, in Wissenschaft und Forschung, in der Suche nach persönlichem Glück und bei unserem Bemühen um eine Verbesserung unseres Lebens und der Welt: der Gedanke, dass noch eine schönere, grössere, bessere und friedvollere Zukunft aussteht.

 

Weihnachten ist ein schönes Fest, auf das wir uns freuen und das wir bald feiern werden. Der Advent bietet uns die Gelegenheit, über unsere gegenwärtige Lage nachzudenken. Advent heisst, sich Zeit zu nehmen, innere Ruhe zu finden und zu überlegen; wer bin ich, wo bin ich, was will ich, wonach strebe ich, wohin gehe ich? Vielleicht helfen uns die Antworten auf diese Fragen Weihnachten bewusster und friedlicher zu feiern. Panta rhei.

 

 

Zürich 01. Dezember 2014

Josef Sowinski
Kath. Spitalseelsorge
Klinik Hirslanden

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