Intensivtagebuch

Zweck und Ziel des Intensivtagebuchs

Manche Erkrankungen machen eine Beatmung und damit einen Aufenthalt auf der Intensivstation notwendig. Während dieser Krise werden die Patienten in der Regel in einen künstlichen Schlaf versetzt und ihre bewusste Wahrnehmung unterdrückt. Nach überstandener Krise werden sie wieder wach und können meist vom Beatmungsgerät entwöhnt und verlegt werden.

In den letzten Jahren wurde immer deutlicher, dass zahlreiche Patienten später über Albträume und Stress klagten, deren Beginn mit dem Intensivaufenthalt zusammen hängt. Sie äussern Erinnerungen und Träume, die sie nicht verstehen können und die ihre Lebensqualität deutlich schmälern können. Damit Patienten ihre verlorene Zeit wieder finden können, hat die Klinik Hirslanden ein solches Intensivtagebuch erstellt.

 

Es ist ein Tagebuch, das während der Zeit der Bewusstlosigkeit und Beatmung eines Patienten geführt wird. Es hat zum Ziel, dem Patienten später zu ermöglichen, die Situation während seiner Bewusstlosigkeit zu rekonstruieren und zu verstehen.

 

Wer schreibt das Tagebuch?

Aufgrund der bisherigen Studienlage kommt den Einträgen durch die nächsten Angehörigen die grösste Bedeutung zu. Diese Einträge scheinen aus Sicht der Patienten am wertvollsten zu sein. Informationen von Ärzten, Pflegenden oder Therapeuten sind aber auch hilfreich, gerade wenn es um die Beschreibung des Zustands oder einer Entwicklung geht.

 

Worüber wird geschrieben?

Es kann im Prinzip alles geschrieben werden, was Sie später lesen sollen. Ihre Angehörigen wissen am besten, was Sie interessieren wird. Aufgrund einer Studie, in der ehemalige bewusstlose Patienten befragt wurden, welche Themen sie am meisten interessierten, können folgende, allgemeine Themen empfohlen werden:

  • Das unterbrochene Leben zu Hause: werden Arbeit, Krankschreibung, Termine, Verantwortlichkeiten geregelt?
  • Die Familie: geht es der Familie gut? Was ist in der Zwischenzeit passiert?
  • Besuche: wer war wann da?
  • Entscheidungen: wann wurde welche Entscheidung von wem getroffen?
  • Entwicklungsschritte: das erste Atmen ohne Maschine, das dritte Mal für eine Stunde im Stuhl gesessen usw.
  • Nach dem Wachwerden können auch Erfahrungen und Träume des Patienten eingetragen werden!

Weitere Hintergrundinformationen zu diesem Thema finden Sie unter: www.intensivtagebuch.de

 

 

Haben Sie weitere Fragen? Dirk Knück und das Team der Intensivstation stehen Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Klinik Hirslanden

Intensivstation

Dirk Knück

Witellikerstrasse 40

CH 8032 Zürich

T 044 387 35 20

F 044 387 22 33

 

E-Mail

 

 

 

 

 

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So sieht ein typisches Intensivzimmer aus

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Perspektive des Patienten: Sicht des Patienten an die Decke

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Sicht des Patienten zu den Geräten zur künslichen Beatmung

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