Hypophysentumore

Die Tumore der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) bilden sich meist im Vorderlappen der Drüse. Oft beeinflussen sie die Hormonaktivitäten und führen darüber zu klinischen Symptomen. Grosse Tumoren können schliesslich durch Druck auf Sehnerven und anderen Hirnnerven zu Sehstörungen oder Augenbewegungsstörungen führen. Die Therapie von Hypophysentumoren richtet sich nach ihrer Grösse, Ausdehnung und Hormonaktivität, einer möglichen Sehnervenbeteiligung und dem Allgemeinzustand des Patienten.

 

Die Tumore der Hirnanhangdrüse sind überwiegend gutartige, langsam wachsende Tumoren, die selten entarten. Ein Grossteil der Tumoren ist nicht hormonaktiv und führt durch Kompression des Drüsenkörpers zu einem zunehmenden Hormonabfall. Schilddrüse, Geschlechtsorgane und Nebennierenrinde funktionieren nicht mehr richtig. Dies führt zu Müdigkeit, Leistungsabfall, Störungen des Wasser- und Salzhaushalts sowie zur Einschränkung der Sexualfunktionen.

 

Hormonproduzierende Tumoren verursachen charakteristische Symptome durch den entsprechenden Hormonüberschuss. Durch Überproduktion von Cortisol kommt es z.B. zu Fettleibigkeit, Hautveränderungen und Bluthochdruck. Bei Überproduktion von Wachstumshormon kommt es bei Menschen im Wachstumsalter zum Riesenwuchs. Im Erwachsenenalter hingegen vergrössern sich die Körperenden wie Nase, Kinn, Zunge, Finger und Zehen. Oft bemerken die Betroffenen das Wachstum erst nach Monaten.

 

Wächst der Tumor aus der Hypophysenloge (Sella) nach oben seitlich, kann es durch Kompression der Sehnerven zu einem schleichenden Sehverlust bzw. einer zunehmenden Einschränkung des Gesichtsfeldes kommen. Durch Druck auf andere Hirnnerven tritt eine Beeinträchtigung der Augenbeweglichkeit ein.

 

Diagnose und Therapie

Die Tumore werden mittels Magnetresonanztomografie nachgewiesen und in ihrer Ausdehnung und Lage genau erfasst. Zudem gehört eine eingehende Abklärung des Hormonstatus durch den Endokrinologen zur Primärdiagnostik. In den meisten Fällen kann heute die operative Entfernung des Tumors durch einen endoskopischen Eingriff durch Nase und Keilbeinhöhle erfolgen. Die (überwiegend gutartigen) Adenome bilden zwar keine Metastasen, es können allerdings nach Jahren Rezidive auftreten, falls der Tumor nicht vollständig entfernt werden konnte. In geeigneten Fällen (Prolaktinom) kann der Tumor auch primär mit einer Antihormon-Therapie zur Verkleinerung des Tumors behandelt werden.

 

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Akustikusneurinom

Ohrengeräusche, Schwindel und einseitiger Hörverlust können darauf hindeuten, dass sich im Bereich des Gleichgewichtsnervs ein Tumor aus der Hülle der Nervenfasern gebildet hat. Je nach Grösse werden diese sog. Akustikusneurinome heute entweder durch einen operativen Eingriff oder mit der sog. Radiochirurgie behandelt.

Akustikusneurinome (korrekter: Vestibularis-Schwannome) treten meist im mittleren Lebensalter auf, Frauen sind etwas häufiger betroffen als Männer. Eine im Computertomogramm festgestellte Erweiterung des inneren Gehörgangs kann darauf hindeuten, dass der 8.Hirnnerv, in dem die Nervenfasern für das Gleichgewicht und das Gehör eingebettet sind, von einem Neurinom befallen ist. Der gutartige Tumor wächst einerseits in den inneren Gehörgang, andererseits in die Liquorräume zwischen Gehörgang und Hirnstamm. Die Diagnose erfolgt anhand der Magnetresonanztomografie. Eine rechtzeitige Therapie ist wichtig, weil die Chance des Gehörerhalts bei kleinen Tumoren erheblich grösser ist, als bei Tumoren mit einem Durchmesser von >2cm

 

Therapie

Heute lassen sich Akustikusneurinome bis zu einer Grösse von 2 Zentimetern entweder radiochirurgisch oder operativ behandeln. In ca. 50 Prozent der Fälle bleibt das Gehör erhalten. Eine ggf. erforderlich chirurgische Zweitbehandlung bei Nachwachsen des Tumors ist jedoch nach der radiochirurgischen Behandlung erheblich erschwert. Grössere Tumore und Tumoren im Rahmen von Syndromen (z.B. bei Patienten mit Neurofibromatose) sollten primär operativ entfernt werden, da die funktionellen Ergebnisse und die Tumorkontrolle der Radiochirurgie überlegen sind.

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