Magnetresonanztomografie

Das moderne bildgebende Verfahren der Magnetresonanztomografie (MRT) ermöglicht eine differenzierte Darstellung von Hirn und Rückenmark. MRT ist deshalb das bevorzugte Diagnoseinstrument der Neurochirurgen. Seit die Computertechnik die dreidimensionale Darstellung ermöglicht, wird die MRT regelmässig in die Operationsplanung miteinbezogen. Die MRT lässt analog der konventionellen Angiografie eine Darstellung der Hirnblutgefässe zu und wird daher in der Diagnostik von Gefässanomalien oder Durchblutungsstörungen des Gehirns angewendet.

 

Bildliche Darstellungen im Körperinnern waren bis vor wenigen Jahrzehnten nur über die kurzwelligen Röntgenstrahlen möglich. Diese bilden aber vor allem die Knochen gut ab, weil das dichte Knochengewebe die Strahlen abschwächt. Bindegewebe oder Muskeln hingegen beinträchtigen die Strahlen nur gering. Seit Mitte der 1980er Jahren kann mit dem neuen bildgebenden Verfahren der Magnetresonanztomografie (MRT) auch weniger dichtes Gewebe, insbesondere innere Organe und das Gehirn, dargestellt werden.

 

Aufzeichnung der Kernspin-Energie

Wie der Name bereits antönt, macht sich das neue bildgebende Verfahren jene magnetischen Eigenschaften zu nutzen, aufgrund derer sich Wassermoleküle nach dem natürlichen Magnetfeld der Erde ausrichten. Der Mensch selbst besteht zu etwa aus 60 Prozent aus Wasser. Vereinfacht ausgedrückt wird bei der MRT der Mensch einem elektrisch erzeugten Magnetfeld ausgesetzt, das etwa sechzigtausend Mal stärker als das natürliche Magnetfeld ist. Die Einstrahlung von zusätzlichen Hochfrequenzimpulsen bewirkt, dass sich die Kernbestandteile (Protonen) der Wassermoleküle neu ausrichten und dabei Energie aufnehmen. Sobald der zusätzliche Impuls abgeschaltet wird, richten sich die Kerne wieder nach dem Magnetfeld der Röhre aus. Die Energie, die dabei ausgesendet wird, nehmen empfindlichen Antennen auf und leiten sie als Signale an einen leistungsstarken Computer weiter. Dieser setzt diese Signale Schicht um Schicht zu einem aussagekräftigen Bild aus verschiedenen Graustufen zusammen.

 

Gesundes und krankes Gewebe

Die Beweglichkeit und der Wassergehalt eines Gewebes bestimmen dabei die Signalstärke. Für gesunde Organe und intaktes Gewebe wird in der MRT eine „normale“ Signalcharakteristik als Referenz zugeordnet. Je nach gewählter Einstellung hebt sich dann ein Gewebe von Organen oder Ihrer Umgebung in hellerem oder dunklerem Grau ab. Um Kontraste besser sichtbar zu machen, sind auch intravenös verabreichte magnetische Kontrastmittel notwendig (Gadolineum-DTPA).

 

Therapie und Operationsplanung

Das Verfahren erlaubt analog zur konventionellen Angiografie eine Gefässdarstellung (MR-Angiografie-MRA). Im Gegensatz zur digitalen Subtraktionsangiografie können Gefässsrukturen bei der MRA den umliegenden Weichteilstrukturen im Schnittbild direkt zugeordnet werden. Dies erleichtert die Lokalisation kleiner Gefässmissbildungen bei der Operation bzw. die Identifizierung wichtiger Gefässe bei Tumoroperationen im Gehirn. Ausserdem erleichtert die MRA die Planung der radiochirurgischen Behandlung von Gefässmalformationen.


Die Aufzeichnung feinster Schichtbilder in dreidimensionaler Abbildung ist heute dank leistungsstarker Computer möglich. Diese werden in das Navigationssystem des Neurochirurgen eingegeben und ermöglichen so eine präzise Orientierung bei der Operation tief liegender Tumoren und bei minimal invasiven Eingriffen mittels Endoskopie.

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