Magnetresonanztomographie

Die Kernspintomographie ist neben der Sonographie ein radiologisches Verfahren, das nicht auf der Absorption und Transmission von Röntgenstrahlen beruht und somit keine Strahlenbelastung verursacht. Dies ist ein besonderer Vorteil bei wiederholten Verlaufskontrollen und vor allem bei der Untersuchung von Kindern.

 

Das eingesetzte Kontrastmittel (Gadolinium-Komplexe) ist viel besser verträglich als jodhaltige, im Röntgen eingesetzte Kontrastmittel. Insbesondere wirkt es nicht schädigend für die Niere, ist viel wenigerallergen und kann bei Schilddrüsenerkrankungen problemlos eingesetzt werden. Invasive, den Patienten belastende Untersuchungen können durch die kernspintomographische Technik ersetzt werden, so z.B. viele angiographische Untersuchungen durch die MR Angiographie. Die Kernspintomographie ist ein multiplanares Schichtbildverfahren, zeichnet sich durch höhe räumliche Auflösung und einen hohen Kontrast des Weichteilgewebes (Muskel, Fettgewebe, Knochenmark, Nervengewebe, verschiedene Organsysteme, Wasser) aus und liefert mehr funktionelle Information als die Computertomographie. Unser Institut ist mit modernster Technik ausgerüstet (1.5T, Siemens Symphony und 3 T, Siemens Verio) und bietet Untersuchungen fast aller Körperregionen inklusive MR Angiographie, MR Arthrographie, und MR Cholangiopancreatikographie an.
     

Grundlagen

Der Körper des Menschen enthält Millionen von Teilchen (Protonen). Diese Teile reagieren wie kleine Magnete und richten im Magnetfeld die Kompassnadeln aus. Durch das Zusenden von Radiowellen werden sie aus ihrer Richtung ausgelenkt. Bei der Magnetresonanztomographie werden nun diese Radiowellen ständig zu- und abgeschaltet, was eine Auslenkung der Protonen und anschliessend eine Energieabgabe in Form von messbaren hochfrequenten Wellen verursacht. Diese Radiofrequenzwellen sind messbar und werden können räumlich im menschlichen Körper zugeordnet werden. Die Stärke des gemessenen Signals ist von verschiedenen Parametern abhängig, so der Dichte der Protonen und den sogenannten Relaxationszeiten (T1 und T2), weiter von der Bewegung der Protonen im Körper aufgrund Flusses (z.B in Gefässen) oder Diffusion und der magnetischen Umgebung. Die applizierten Kontrastmittel beeinflussen die magnetische Umgebung und somit die Signalgebung.


Indikationen

  • Methode der Wahl für neuroradiologische Fragestellungen (Entzündung, Tumoren, Gefässe, Neurodegeneration, Schlaganfall, Hydrozephalus
  • Kiefergelenke
  • Bewegungsapparat (Gelenke, Knorpel, Sehnen, Muskel, Ligamente, Bandscheiben, Discus/Meniskus, Knochenmark)
  • Abdominaldiagnostik (Leber/Pankreas/Gallenwege, Nebennieren/Nieren, Prostata/Samenbalsen, Ovar/Uterus/Vagina, Intestinaldiagnostik
  • Gefässe (Angiographie der Aorta, Nieren und Mesenterialarterien, Beckenarterien, Extremitätenarterien, supraaortale Arterien
  • Mamma (Differenzierung Narbe/Rezidivtumoren, brustwandnahe Tumoren, Frage nach multifokalem Karzinom, Silikonimplantaten, unklarer Lokalisation


Kontraindikationen

Absolute Kontraindikation sind alle Herzschrittmacher, Neurostimulatoren, Morphinpumpen, Cochleaimplantate, vor 1986 implantierte Herzklappen, Herzklappen vom Typ Starr-Edwards und ältere cerebrale Aneurysmaclips. Frisch implantiertes chirugisches Osteosynthesematerial und andere Devices sollte länger alss 6 Wochen in den Körper eingebracht worden sein. Es liegen keine Berichte über Schäden der Frucht während der Schwangerschaft vor, eine Untersuchung insbesondere in den ersten 3 Schwangerschaftsmonaten sollte nur mit sehr strenger fachärztlichen Indikation durchgeführt werden (relative Kontraindikation). Kontrastmittelgabe stellt keine Kontraindikation für stillende Mütter dar, die in der Milch sezernierten Gadoliniummengen sind minimal. Die Kontrastmittelhersteller empfehlen trotzdem eine Stillpause von 24h, die entsprechend vorbereitet werden sollte. Platzangst (Klaustrophobie) ist eine relative Kontraindikation, die meisten Untersuchungen können durch eine sorgfältige Patienteninformation und Prämedikation trotzdem durchgeführt werden.

 

Im Zweifelsfall nehmen Sie bitte Rücksprache über T 062 836 70 20.


Geräteausstattung

1.5T Hochfeldmagnet (Symphony, Fa Siemens) 
3.0T Hochfeldmagnet (Verio, Fa Siemens)

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