Fragen und Antworten zur Strahlentherapie

Wird eine Strahlentherapie notwendig, treten viele Fragen auf. Der Leiter des Instituts für Radiotherapie Dr. Christian von Briel beantwortet hier die häufigsten Fragen rund um die Strahlentherapie.

 

Wünschen Sie noch zusätzliche Informationen oder haben Sie eigene Fragen, die Mitarbeiter des Instituts für Radiotherapie geben Ihnen gerne Auskunft.

 

Wie schnell werde ich zur Bestrahlung zugelassen?

Selbstverständlich so schnell wie möglich. Sobald zusammen mit dem behandelnden Arzt das Ziel und die Art der notwendigen Bestrahlung festgelegt worden sind und der Patient definitiv angemeldet wird, setzen wir alles daran, ihn innert  5 Arbeitstagen ins Therapieprogramm einzuschleusen. Wochenlange Wartefristen werden wir auf jeden Fall vermeiden.

 

Wie lange dauert eine Bestrahlung, wie oft muss man vorbei kommen?

Diese Frage ist nicht generell zu beantworten. Je nach Tumorart, Lokalisation und Ausdehnung wird nach verschiedenen Schemata behandelt. Eine Bestrahlung mit dem Ziel, den Tumor zu vernichten oder zu verhindern, dass er nach einer Operation wieder nachwächst, wird normalerweise während 4 bis 6 Wochen durchgeführt, und zwar meistens einmal täglich, wobei die Strahlen jeweils „nur“ 1-2 Minuten auf den Tumor einwirken.
Mehr Zeit beansprucht die genaue Lagerung des Patienten und die Einstellung des Linearbeschleunigers. Alles in allem dauert ein Aufenthalt am Institut für eine „normale“ Bestrahlungssitzung 15-20 Minuten pro Tag.

 

Wer stellt sicher, dass die Dosis stimmt?

Letztendlich wir alle. Die Abläufe sind genau definiert und bedingt, dass der Linearbeschleuniger jeden Tag vor der Bestrahlung des ersten Patienten ausgemessen wird.

Für jeden Patienten wird vor der Einleitung einer Bestrahlungsserie immer ein Bestrahlungsplan erstellt. Der Arzt definiert dabei, wo (Bestrahlungsvolumen),  mit welcher Dosis (Gesamtdosis) und in wie vielen einzelnen Schritten (Einzeldosis) bestrahlt werden soll. Anschliessend wird dieser Plan vom Planungsteam gerechnet und vom Physiker und vom Arzt kontrolliert. Diese Kontrolle muss in den Patientenunterlagen (elektronischer Krankengeschichte) visiert werden. Sollte sie nicht vorhanden sein, kann keine Bestrahlung erfolgen. Die genauen Bestrahlungsparameter werden dann ebenfalls elektronisch an den Linearbeschleuniger übermittelt. Anlässlich der ersten Bestrahlung werden sie von MTRA (Medizinisch-technischen Radiologie-AssistentInnen), Physiker und Arzt erneut kontrolliert und visiert. Ohne die Bestätigung, dass alles in Ordnung ist, sind keine Behandlungen möglich. Ebenso ist eine Bestrahlung über die vom Arzt ursprünglich definierte Gesamtdosis nicht möglich.

 

Was kann bestrahlt werden?

Technisch kann jeder Tumor in jeder Körperregion bestrahlt werden. Theoretisch kann man bei genügend hoher Dosis jeden Tumor sterilisieren. Grenzen ergeben sich durch die Toleranz des mitbestrahlten gesunden Gewebes, die nicht überschritten werden sollten, um keine schwer wiegenden, lebensbedrohenden Nebenwirkungen zu produzieren. Wichtig ist darum, dass eine Strahlentherapie Sinn macht. Wenn mit ionisierenden Strahlen auf einen Organismus eingewirkt wird, braucht es eine klare Nutzen-Risiko-Analyse. Nur wenn diese ein klares Überwiegen des Nutzens ergibt, sollte eine Therapie überhaupt begonnen werden. Eine eindeutige, interdisziplinär abgesprochene Indikation ist daher vor Einleitung der Bestrahlung zwingend.

 

Wie steht es mit den Nebenwirkungen?

Jede Therapie ist mit Nebenwirkungen verbunden. Die Strahlentherapie ist allerdings für Ihre schwerwiegenden Folgen bekannt und berüchtigt. Jeder kennt jemanden, der unter und vor allem nach der Bestrahlung stark gelitten hat. Trotzdem ist die moderne Strahlentherapie besser als ihr Ruf. Dank genaueren Bestrahlungstechniken, besserer Schonung der Risikoorgane und auch intensiverer Pflege während und nach der Therapie konnten Fortschritte erzielt werden. Verbrennungen der Haut, wie sie früher häufig auftraten, gibt es zum Beispiel praktisch kaum mehr. Umgekehrt verstärken allerdings die oft sehr aggressiven, toxischen Therapien (zum Beispiel kombinierte simultane Radio-Chemotherapien) die Nebenwirkungen. Zudem gilt, dass die Reaktion von Haut und Schleimhäute auf die Bestrahlung sehr individuell ist und vor Einleiten einer Therapie nicht abgeschätzt werden kann. Regelmässige fachärztliche Kontrollen während und unmittelbar nach Therapie sind daher sehr wichtig.

 

Keine Heilung möglich - trotzdem bestrahlen?

Die Strahlentherapie spielt auch in der so genannten palliativen Therapie eine wichtige Rolle. Dabei geht es nicht mehr um die Heilung eines Patienten von seinem Tumor sondern um die Linderung von Symptomen (wie Schmerzen) und Verbesserung der Lebensqualität. Vor allem bei Schmerzen, bedingt durch Knochenmetastasen, kann eine Bestrahlung relativ schnell und für lange Zeit (oft bis zum Lebensende) Schmerzfreiheit oder mindestens eine deutliche Linderung bewirken. Auch bei Hirnmetastasen spielt die Strahlentherapie eine wichtige Rolle.

 

Für jeden Patienten wird vor der Einleitung einer Bestrahlungsserie immer ein Bestrahlungsplan erstellt. Der Arzt definiert dabei, wo (Bestrahlungsvolumen), mit welcher Dosis (Gesamtdosis) und in wie vielen einzelnen Schritten (Einzeldosis) bestrahlt werden soll. Anschliessend wird dieser Plan vom Planungsteam gerechnet und vom Physiker und vom Arzt kontrolliert. Diese Kontrolle muss in den Patientenunterlagen (elektronischer Krankengeschichte) visiert werden. Sollte sie nicht vorhanden sein, kann keine Bestrahlung erfolgen. Die genauen Bestrahlungsparameter werden dann ebenfalls elektronisch an den Linearbeschleuniger übermittelt. Anlässlich der ersten Bestrahlung werden sie von MTRA (Medizinisch-technischen Radiologie-AssistentInnen), Physiker und Arzt erneut kontrolliert und visiert. Ohne die Bestätigung, dass alles in Ordnung ist, sind keine Behandlungen möglich. Ebenso ist eine Bestrahlung über die vom Arzt ursprünglich definierte Gesamtdosis nicht möglich

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