Zeitlicher und technischer Ablauf der Implantation einer Hüfttotalprothese

Bei einer Hüftoperation tritt der Patient meist am Vortag ein. Es wird, falls nicht schon durch den Hausarzt erfolgt, nochmals eine Laboruntersuchung durchgeführt. Der Anästhesist bespricht die Anästhesieform. Die Implantation einer Hüfttotalprothese kann in Vollnarkose (Allgemeinanästhesie) oder in einer Teilnarkose (Spinalanästhesie) durchgeführt werden. Am folgenden Tag findet dann der operative Eingriff statt. Zu Beginn der Operation wird das Operationsgebiet desinfiziert und steril abgedeckt. Bei dem mini-invasiven Zugang liegt der Patient zumeist auf dem Rücken, beim hinteren Zugang auf der Seite. Der Hautschnitt beträgt ca. 10-12 cm bei den mini-invasiven Zugängen, er ist etwas länger beim dorsalen Zugang. Das Hüftgelenk wird exponiert. Der Schenkelhals wird mit einer Säge durchtrennt und der Hüftkopf entfernt.

 

In einem ersten Operationsschritt wird zumeist die Hüftpfanne eingestellt, in dem die Weichteile mit speziellen Haken weggehalten werden. Der Restknorpel wird bis auf den Knochen mit einer kugelförmigen Raffelfräse entfernt. Die Grösse der einzusetzenden Pfanne wurde schon vorgängig zur Operation mittels eines neuen Röntgenbildes geplant. Es stehen dann Testpfannen zur Verfügung, mit welchem der feste Sitz der späteren Pfanne geprüft werden kann. Die definitive Pfanne wird dann eingeschlagen und nochmals auf Festigkeit getestet. Wird diese als ungenügend beurteilt, können eine oder zwei Schrauben die Fixation erhöhen. Heutzutage wird eine Hüfttotalprothese zumeist ohne Knochenzement eingesetzt. Die Pfanne und Schaft fixieren sich initial über ihre Geometrie. In den nächsten 4-6 Wochen wächst dann der Knochen an die Implantate heran, in die strukturierte Oberfläche hinein und fixiert sie so stabil. In die Aussenschale wird dann eine Innenschale eingesetzt, diese besteht entweder aus einem gehärteten Plastik oder einer Keramikinnenschale (Abb. 8). In einem zweiten Schritt wird der Oberschenkelknochen exponiert. Der Markraum wird mit einem speziellen Meissel eröffnet und dann sukzessiv aufgefräst mit einer Raffelfräse, welche in der Dimension der definitiven Prothese entspricht. Hierdurch wird in den Markraum des Oberschenkels ein Bett gefräst, welches dann den späteren Schaft aufnimmt. Diese Fräse dient auch als Testprothese. Mit der Testprothese werden die Stabilität und die optimale Beinlänge festgestellt. Nachdem der Orthopäde diese als gut befunden hat, wird die definitive Prothese, ebenfalls zumeist zementfrei, eingesetzt und mit einigen Hammerschlägen stabil fixiert. Auch bei dieser Prothese wächst der Knochen über den nächsten Wochen stabil an. Nach der definitiven Reposition und Testung der Stabilität werden die Weichteile verschlossen, zumeist nach Einbringen eines Drainageschlauches, welcher dann etwa für 2-3 Tage belassen wird. Die Haut wird verschlossen. Es wird ein Verband angelegt.

 

Nach der Operation

Postoperativ kommt der Patient kurz während einigen Stunden auf eine Überwachungsstation, anschliessend in das Zimmer. Am Folgetag erfolgt dann die Mobilisation mit Hilfe und Assistenz des Physiotherapeuten oder der Physiotherapeutin. Die Redondrains werden nach etwa zwei Tagen entfernt. Zu diesem Zeitpunkt sind meistens auch keine Infusionen mehr nötig. Der Blutverlust, welcher üblicherweise 300 bis 500 ml beträgt, wird postoperativ mehrmals kontrolliert. Eine Substitution mit Fremdblut ist sehr selten nötig. Diese wird höchstens verabreicht bei tiefen Hämoglobinwerten und entsprechenden Symptomen wie Schwindel, Unwohlsein oder tiefem Blutdruck. In den nächsten Tagen lernen die Patienten zunehmend selbstständig Gehen. Eine Vollbelastung ist grundsätzlich erlaubt. Sollte sie nicht möglich sein, wird das speziell festgehalten und dem Patienten auch so mitgeteilt. Eine frühe Vollbelastung beschleunigt das Vertrauen und die Akzeptanz des neuen Gelenks. Die Vollbelastung ermöglicht auch das Gehen mit einem Stock oder für kurze Strecken auch stockfrei. Der Austritt kann erfolgen, falls die Schmerzen erträglich sind und eine weitgehende Selbstständigkeit erreicht ist. Dies ist zumeist nach etwa 5-8 Tagen der Fall. Ein Aufenthalt in einer Rehaklinik ist nur nötig, falls der Allgemeinzustand oder Begleiterkrankungen dies erfordern. Das Hüftgelenk hat es am liebsten, wenn es bis zur ersten Kontrolle in Ruhe gelassen wird. Eine Betreuung durch die Spitex ist zumeist die bessere Lösung.

 

Für die Zeit Zuhause erhalten die Patienten ein Merkblatt, welches viele möglichen Unsicherheiten erklärt. Der Patient muss vor allem Vertrauen zum neuen Gelenk finden, und zunehmend lernen, stockfrei zu gehen. Der Zeitaufwand ist hierbei sehr individuell.

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