Verengungen und Verschlüsse

Gefässverengungen und –verschlüsse treten häufig an Gefässaufzweigungen und –gabelungen sowie an besonders exponierten Stellen auf.

 

Zu den häufigsten Erkrankungen zählen:

  • Verengung der Halsschlagader (Carotisstenose)
  • Periphere arterielle Verschlusskrankheit / Schaufensterkrankheit / Raucherbein
  • Diabetischer Fuss

Verengung der Halsschlagader (Carotisstenose)

Über die Jahre können sich in den Gefässen Ablagerungen (Kalk, Cholesterin etc.) bilden und zu Verengungen (Stenose) oder Verschlüssen führen. Finden sich diese Engstellen in der Halsschlagader (Carotisstenose), ist Vorsicht geboten, da sie Schlaganfälle auslösen könnten: Bei zunehmender Verengung / hochgradiger Stenose wird eine chirurgische oder interventionelle Behandlung empfohlen.

 

Diagnostik

 

Zur Diagnose eingesetzt werden bildgebende Verfahren wie Ultraschall (farbkodierte Duplexsonographie), Computertomographie (CT) oder Magnetresonanz-Angiografie, um das Ausmass der Verengung exakt zu bestimmen.


Therapie

 

Ist die Halsschlagader stark verengt, wird diese eröffnet, das abgelagerte Material ausgeschält und das Gefäss anschliessend wieder verschlossen (Ausschälplastik, Karotis-Thrombendarteriektomie / Karotis-TEA). In geeigneten Fällen werden heute auch Stents über die Leistenarterie zur Halsschlagader vorgeschoben, die das Gefäss offen halten.
 

Periphere arterielle Verschlusskrankheit

Schaufensterkrankheit und Raucherbein

 

Umgangssprachlich wird bei der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK) von Schaufensterkrankheit, Altersbrand und Raucherbein gesprochen. Die PAVK ist Folge der arteriosklerotischen Grundkrankheit, welche zu Gefässverengungen und -verschlüssen führt, und äussert sich beispielsweise in Belastungsschmerzen beim Gehen. Bleibt die betroffene Person stehen, klingen die Schmerzen rasch ab. Da die Arteriosklerose (Arterienverkalkung) den gesamten Gefässbaum befällt, ist bei den ersten Symptomen eine spezialärztliche Abklärung sinnvoll.

 

Diagnose

 

Mögliche Messmethoden sind Knöcheldruckmessungen, Ankle Brachial Index sowie Oszillographien. Dabei werden ähnlich wie bei einer Blutdruckmessung Druckmanschetten an die Beine angelegt und Gefässkurven abgeleitet. Die Kurven geben Rückschlüsse auf die Höhenlokalisation einer Gefässverengung.

 

Zur Erkennung von Frühzeichen der Arteriosklerose kommen die Messung der Pulswellengeschwindigkeit mittels Druckmanschetten und die Media-Intima-Messung durch Ultraschall zur Anwendung.

 

Um die genaue Lokalisation und das Ausmass einer Gefässverengung zu bestimmen, werden bildgebende Verfahren wie Ultraschall (farbkodierte Duplexsonographie), Computer-Tomographie (CT-Angiographie) oder Magnetresonanz (MR-Angiografie) eingesetzt.

 

Therapie

 

Bei der Schaufensterkrankheit erfolgen in erster Linie eine medikamentöse Behandlung der kardiovaskulären Risikofaktoren und ein gezieltes Gehtraining. Im fortgeschrittenen Stadium kann die Durchblutung durch eine Gefässaufdehnung mittels Ballon (Ballondilatation), durch Ausschälen der durch Ablagerungen verengten Stellen (Endarterektomie) oder durch eine Überbrückung des verschlossenen Gefässes (Bypassoperation) verbessert werden.

 

Im Falle eines Raucherbeins wird ein chirurgischer Eingriff – offen chirurgisch, endovaskulär oder kombiniert – mit dem Ziel durchgeführt, eine Amputation des Beines zu vermeiden. Diese wird erst nach Ausschöpfung aller therapeutischen Möglichkeiten in Betracht gezogen.

Diabetischer Fuss

Diabetes (Zuckerkrankheit) führt über die Jahre zu Schädigungen der Blutgefässe (Angiopathie) sowie der Nerven (Neuropathie) und stört die Wundheilung. Typischerweise greift der Diabetes die Unterschenkel- und Fussgefässe an. Verletzungen an den Füssen oder Zehen können sich bei Diabetikern sehr rasch verschlechtern und zum „Gewebetod“ führen. Schlecht heilende Wunden an Füssen und Zehen sollten daher unverzüglich von einem Gefässspezialisten abgeklärt werden.


Diagnostik


Beurteilt werden die Bein- und Fussdurchblutung (Dopplerdrucke und Oszillogramme) und das Ausmass der Nervenschädigung. Zur genaueren Lokalisation der Gefässschäden werden bildgebende Verfahren wie Ultraschall (farbkodierte Duplexsonographie), Computer-Tomographie (CT-Angiographie), Magnetresonanz (MR-Angiographie) und digitale Substraktions-Angiographie eingesetzt. Bei Bedarf werden Gewebe- und Knochenbiopsien entnommen.


Therapie

 

Ziel der Therapie ist es, die Wundheilung und die Durchblutung zu verbessern sowie mit präventiven Massnahmen weiteren Infektionen prophylaktisch zu begegnen. Zum einen wird die Wundheilung mit entsprechenden Verbänden und Druckentlastungen konservativ behandelt. Zum anderen kann eine chirurgische Abtragung des zerstörten Gewebes notwendig werden oder, um die Durchblutung wiederherzustellen, eine Bypassoperation oder eine Ballondilatation mit der Einlage eines Stents notwendig sein. Übergeordnetes Ziel der Behandlung ist, eine Amputation zu verhindern und die Lebensqualität des Patienten zu erhöhen.


Die Behandlung des äusserst komplexen und vielschichtigen diabetischen Fusssyndroms erfolgt interdisziplinär im Team, denn es gilt, die Grunderkrankung des Diabetes Mellitus und die Folgeerkrankungen gemeinsam zu behandeln. Einbezogen werden Diabetesspezialisten, Angiologen und Gefässchirurgen sowie Wundpflegeexperten und Podologen.

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