Erkrankungen

Stein oder nicht Stein?

Das fragen sich gesamtschweizerisch jährlich bis etwa 30’000 neue Steinpatienten, wenn ohne Vorwarnung heftige Schmerzen in der Seite auftreten. Das Harnsteinleiden, auch Nierensteinleiden genannt, ist in der modernen Gesellschaft sehr weit verbreitet und gilt als die häufigste urologische Erkrankung. Männer sind doppelt so oft betroffen wie Frauen, Kinder eher selten.

 

Nierenkolik

Welche Beschwerden Harnsteine verursachen, ist abhängig von deren Lage und Beweglichkeit. Im besten Fall sind sie schmerzlos und bleiben unentdeckt. Klemmen sich die Steine jedoch im Harnleiter ein, stören sie den Harnabfluss und verursachen eine Nierenkolik. Diese verursacht den stärksten Schmerz, welchen Menschen erleiden können. Bewegt sich ein Nierenstein aus der Niere Richtung Harnblase, bleibt er im dünnen Harnleiter stecken und blockiert den Urinabfluss. Dadurch werden Niere und Harnleiter schmerzhaft überdehnt. Solange der Stein im Harnleiter festsitzt, resultieren immer wieder wellenförmig auftretende Kolikschmerzen in Flanke und Unterbauch mit Ausstrahlung bis in Leiste und Geschlechtsorgane.

 

In einer solchen Notfallsituation ist das Hauptziel die Schmerzfreiheit des Patienten. Diese wird durch Schmerzmittel erzielt. Zusätzlich können sog. Alpha1-Blocker oder Blutdrucksenker aus der Klasse der Kalziumantagonisten vor allem den unteren Teil des Harnleiters erweitern, was die Chance für einen spontanen Steinabgang um 50% steigert und die Schmerzintensität stark vermindert. Mit diesen Massnahmen gehen etwa 80-85% der Steine innert Tagen bis 2 Wochen spontan ab.

 

Nierenkoliken mit Fieber

Treten zusätzlich zu den starken Schmerzen im Rücken-, Flanken- und Unterbauchbereich auch noch Fieber und Schüttelfrost auf, sind dies Zeichen einer Blutvergiftung. In diesem Fall führen grosse bis sehr grosse Steine (Durchmesser 7–15 mm) zu einer zunehmenden Nierenstauung oder sogar zu einer Infektion im gestauten Urin. Eine notfallmässige urologische Intervention ist erforderlich.

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