Vorhofflimmern/zirkumferentielle Pulmonalvenenisolation

Ziel der kreisförmigen Lungenvenenablation ist es, die defekten Zündkerzen im Bereich des trichterförmigen Übergangs der Lungenvenen in den linken Vorhof zu isolieren.

 

Um die Katheter über die Leistenvenen vom rechten in den linken Vorhof einzubringen, wird die Herzscheidewand zwischen den Vorhöfen punktiert und eine Schleuse platziert, über welche der Ablationskatheter in den linken Vorhof eingeführt wird.

 

Dann wird der linke Vorhof mit einem besonderen Katheter ausgetastet und computergestützt nachgebildet. Auf diese Weise entsteht eine dreidimensionale Rekonstruktion («Map»).

 

Ein am Vortag durchgeführtes Herz-CT (Schichtröntgen), ebenfalls 3-dimensional rekonstruiert, wird mit dem Map zusammengeführt.

 

Diese Darstellung sowie die über die Katheterspitze abgeleiteten elektrischen Potenziale und das Röntgenbild stehen dem Arzt als Orientierungshilfen zur Verfügung.

 

Bevor nun die eigentliche Ablation beginnt, wird über einen weiteren Katheter die Speiseröhre dargestellt.

 

Da die Speiseröhre direkt hinter dem linken Vorhof liegt und in ihrem Verlauf sehr variabel sein kann, ist die genaue Kenntnis der Lage zur Verhinderung von Komplikationen sehr wichtig.

 

Im Anschluss an die sorgfältige Vorbereitung beginnt die «Punkt für Punkt»-Isolation der Lungenveneneinmündungen im linken Vorhof.

 

Bei Patienten mit anhaltendem Vorhofflimmern oder Episodendauern von mehr als 12 Stunden werden zusätzlich noch lineare Linien am Dach und zur Mitralklappe (Herzklappe zwischen linkem Vorhof und linker Kammer) platziert.

 

Die Katheterablation von Vorhofflimmern steht heute an der Schwelle zum Routineverfahren und wird in grösseren Zentren schon quasi täglich durchgeführt.

 

Anders als bei den meisten anderen Rhythmusstörungen sind die Erfolgsaussichten sehr individuell und von mehreren Begleitumständen (Vorhofgrösse, Dicke der Herzwände, Episodendauer, Fibrosierung der Vorhöfe, Begleiterkrankungen u. ä.) abhängig.

 

Mit der Katheterablation werden die Voraussetzungen für eine dauerhafte Stabilisierung des Sinusrhythmus geschaffen.

 

Der Heilungsprozess kann zwei bis drei Monate dauern.

 

Aus diesem Grund kann es in den ersten drei Monaten nach der Ablation noch zu Phasen von Vorhofflimmern oder auch Flattern (aus dem linken Vorhof) kommen.

 

In circa 25% der Fälle ist eine zweite Ablation zwei bis drei Monate nach dem Ersteingriff zum Schliessen von Lücken in den Ablationslinien erforderlich.

 

Die Katheterablation ist die bisher einzige Möglichkeit, das Vorhofflimmern dauerhaft zu beseitigen.

 

Eine Intervention dauert zwischen zwei und drei Stunden.

 

Bedeutende Komplikationen der Katheterablation von Vorhofflimmern können in circa 2% der Fälle auftreten.

 

Schlaganfall (Apoplex)

Bei Vorhofflimmern können sich Blutgerinnsel im Herz, vor allem im Vorhofohr (eine Ausstülpung des linken Vorhofs) bilden. Am Vortag der Ablation wird eine spezielle Ultraschall-Untersuchung des Herzes (Schluckechokardiographie) durchgeführt, um eine Blutgerinnselbildung weitestgehend auszuschliessen. Zusätzlich wird während der Ablation eine gute Blutverdünnung vorgenommen.

 

Lungenveneneinengung (Pulmonalstenose)

Um bei der Katheterablation die Lungenvenen nicht zu verletzen oder einzuengen, führt man heute die Ablation im trichterförmigen Übergang, circa 1 cm ausserhalb der eigentlichen Lungenvenen, durch.

 

Speiseröhrenverletzung (Ösophagusperforation)

Bei der Abgabe von Energie an der Hinterwand des linken Vorhofs kann es zu Verletzungen der Speiseröhre kommen. Um dem vorzubeugen, wird der Verlauf der Speiseröhre während der Ablation dargestellt und so die Energie an den kritischen Stellen reduziert.

 

Herzbeuteleinblutung (Perikarderguss)

Eine Einblutung in den Herzbeutel (Perikard) wird als Perikarderguss bezeichnet. Ein solcher kann bei Fehlpunktionen der Herzscheidewand oder auch bei zu langer Energieabgabe auftreten.

 

Zur Kontrolle wird deshalb nach jeder Ablation eine Ultraschall-Untersuchung des Herzens durchgeführt.

 

Leistenkomplikationen

Bei jedem Kathetereingriff kann es an der Punktionsstelle in der Leiste zu Blutergüssen (Hämatombildung) kommen.

 

Zur Vermeidung dessen wird nach jedem Kathetereingriff während 4 bis 6 Stunden ein Leistendruckverband angelegt.

 

Ein Hämatom ist medizinisch von einer reinen bläulichen Verfärbung ohne Verhärtung, welche keiner zusätzlichen Intervention bedarf, zu unterscheiden.

 

Trotz der oben genannten möglichen Probleme ist die Katheterablation ein sehr schonendes, minimalinvasives Verfahren.

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