Pelvines Schmerzsyndrom

Definition

Das Schmerz-Syndrom des kleinen Beckens, auch als pelvines Schmerz-Syndrom bezeichnet, kann das Ergebnis einer organischen Nervenschädigung sein und z.B. vom Ischiasnerv, vom Pudendusnerv oder von sakralen Nervenwurzeln ausgehen. Das klassische Symptom sind Unterbauchschmerzen, die sich als Eingeweideschmerzen äussern. Diese werden oft als vage, schwer zu lokalisierende, dumpfe Schmerzen beschrieben und können von vegetativen Symptomen wie Erbrechen, Übelkeit, Schweissausbrüchen, Blässe und Herzrasen begleitet sein.

 

Pelvines Schmerz-Syndrom

Häufige Ursachen für solche Unterbauchschmerzen sind Verwachsungen oder Vernarbungen nach Operationen (vor allem nach einem Bauchschnitt) oder Entzündungen der Gebärmutter bzw. der Eierstöcke. Die häufigste Ursache ist jedoch die Endometriose, unabhängig davon, ob sie sich nur innerhalb der Gebärmutterwand oder auch ausserhalb im kleinen Becken befindet.

 

Eine weitere häufige Ursache sind alle Formen von Operationen an den Bändern des Gebärmutterhalses, z.B. bei der Gebärmutterentfernung. Sie enthalten zahlreiche kleine Nerven der Geschlechtsorgane. In der Folge können Neurome an der Durchtrennungsstelle eines Nervs im kleinen Becken entstehen und Phantomschmerzen verursachen. Diese Schmerzen sind mit dem Phantomschmerz, der z.B. nach einer Beinamputation auftreten kann, vergleichbar. So können nach der Entfernung der Gebärmutter weiterhin Schmerzen bestehen als wäre die Gebärmutter noch vorhanden. Weitere operative Eingriffe mit dem Ziel, die Schmerzen zu vermindern, sind häufig erfolglos oder können die Schmerzen sogar noch verstärken. Endometriose-Patientinnen, bei denen trotz zahlreicher Operationen und verschiedener Schmerztherapien immer noch starke Unterleibsschmerzen bestehen, leiden häufig an solchen postoperativen Phantomschmerzen.

Behandlungsmethode

Auch beim pelvinen Schmerz-Syndrom ist die Behandlung der Ursache die Therapie der ersten Wahl.

 

Behandlungsmethode für das pelvine Schmerz-Syndrom

Mithilfe der Laparoskopie werden z.B. Verwachsungen gelöst und Endometrioseherde entfernt. Liegen Phantomschmerzen vor, können Neurome im kleinen Becken nicht mit Hilfe der Laparoskopie diagnostiziert werden. Bekannte operative Verfahren zur Ausschaltung der schmerzauslösenden Nervenimpulse stellen die Durchtrennung der Gebärmutter- halsbänder (via LUNA-Technik) oder die Durchtrennung von vorgeschalteten Nerven dar. Diese Methoden sind allerdings nicht zu empfehlen. Sie führen zwar häufig zunächst zu einer unmittelbaren Verbesserung der Schmerzsymptome, jedoch treten meist schon nach einigen Monaten durch die Ausbildung neuer Neurome erneut Schmerzen auf. Diese können sogar noch stärker sein als die ursprünglich behandelten Schmerzen.

 

Die Blockade aller Nervenfasern, welche die Information "Schmerz" zum zentralen Nervensystem weiterleiten, gestaltet sich schwierig, da das Weiterleiten über verschiedene Wege erfolgen kann. Starke Stimuli können zudem auch von mehreren benachbarten Nerven stammen, so dass die Blockade nur eines Informationspfades nicht zur kompletten Schmerzfreiheit führt. Bei Phantomschmerzen des kleinen Beckens empfehlen wir daher die Behandlung mittels Neuromodulation. Durch dieses Verfahren kann mithilfe der Implantation einer Elektrode an den vorgeschalteten Nerven eine erfolgreiche Behandlung des Phantomschmerzes ohne Zerstörung von Nervengewebe erreicht werden.

Zur Mobile Website >>.*(android.+mobile|avantgo|bada\/|blackberry|blazer|compal|elaine|fennec|hiptop|iemobile|ip(hone|od)|iris|kindle|lge |maemo|midp|mmp|netfront|opera m(ob|in)i|palm( os)?|phone|p(ixi|re)\/|plucker|pocket|psp|symbian|treo|up\.(browser|link)|vodafone|wap|windows (ce|phone)|xda|xiino).*1207|6310|6590|3gso|4thp|50[1-6]i|770s|802s|a wa|abac|ac(er|oo|s\-)|ai(ko|rn)|al(av|ca|co)|amoi|an(ex|ny|yw)|aptu|ar(ch|go)|as(te|us)|attw|au(di|\-m|r |s )|avan|be(ck|ll|nq)|bi(lb|rd)|bl(ac|az)|br(e|v)w|bumb|bw\-(n|u)|c55\/|capi|ccwa|cdm\-|cell|chtm|cldc|cmd\-|co(mp|nd)|craw|da(it|ll|ng)|dbte|dc\-s|devi|dica|dmob|do(c|p)o|ds(12|\-d)|el(49|ai)|em(l2|ul)|er(ic|k0)|esl8|ez([4-7]0|os|wa|ze)|fetc|fly(\-|_)|g1 u|g560|gene|gf\-5|g\-mo|go(\.w|od)|gr(ad|un)|haie|hcit|hd\-(m|p|t)|hei\-|hi(pt|ta)|hp( i|ip)|hs\-c|ht(c(\-| |_|a|g|p|s|t)|tp)|hu(aw|tc)|i\-(20|go|ma)|i230|iac( |\-|\/)|ibro|idea|ig01|ikom|im1k|inno|ipaq|iris|ja(t|v)a|jbro|jemu|jigs|kddi|keji|kgt( |\/)|klon|kpt |kwc\-|kyo(c|k)|le(no|xi)|lg( g|\/(k|l|u)|50|54|e\-|e\/|\-[a-w])|libw|lynx|m1\-w|m3ga|m50\/|ma(te|ui|xo)|mc(01|21|ca)|m\-cr|me(di|rc|ri)|mi(o8|oa|ts)|mmef|mo(01|02|bi|de|do|t(\-| |o|v)|zz)|mt(50|p1|v )|mwbp|mywa|n10[0-2]|n20[2-3]|n30(0|2)|n50(0|2|5)|n7(0(0|1)|10)|ne((c|m)\-|on|tf|wf|wg|wt)|nok(6|i)|nzph|o2im|op(ti|wv)|oran|owg1|p800|pan(a|d|t)|pdxg|pg(13|\-([1-8]|c))|phil|pire|pl(ay|uc)|pn\-2|po(ck|rt|se)|prox|psio|pt\-g|qa\-a|qc(07|12|21|32|60|\-[2-7]|i\-)|qtek|r380|r600|raks|rim9|ro(ve|zo)|s55\/|sa(ge|ma|mm|ms|ny|va)|sc(01|h\-|oo|p\-)|sdk\/|se(c(\-|0|1)|47|mc|nd|ri)|sgh\-|shar|sie(\-|m)|sk\-0|sl(45|id)|sm(al|ar|b3|it|t5)|so(ft|ny)|sp(01|h\-|v\-|v )|sy(01|mb)|t2(18|50)|t6(00|10|18)|ta(gt|lk)|tcl\-|tdg\-|tel(i|m)|tim\-|t\-mo|to(pl|sh)|ts(70|m\-|m3|m5)|tx\-9|up(\.b|g1|si)|utst|v400|v750|veri|vi(rg|te)|vk(40|5[0-3]|\-v)|vm40|voda|vulc|vx(52|53|60|61|70|80|81|83|85|98)|w3c(\-| )|webc|whit|wi(g |nc|nw)|wmlb|wonu|x700|xda(\-|2|g)|yas\-|your|zeto|zte\-