Spielen & Fördern

In den ersten Lebenswochen ist Nähe und Hautkontakt für Ihr Baby sehr wichtig. Kuscheln Sie mit Ihrem Baby oder halten Sie es einfach im Arm. Wickeln und Baden sind eine gute Gelegenheit für ausgiebige Streicheleinheiten oder eine Baby-Massage. Sie können auch mit seinen Ärmchen und Beinchen spielen, solange es Ihrem Kind Spass macht.

 

Nach zwei bis drei Monaten wird sich Ihr Baby für die ersten Spielsachen interessieren. Ein Mobile eignet sich gut fürs Kinderbettchen. Ein so genanntes Activity-Center bietet verschiedene Spielmöglichkeiten zur Entwicklung der Motorik. Ihr Kind wird sich aber auch gerne mit einfachen Haushaltsgegenständen beschäftigen.

 

Ihr Baby geniesst es, wenn Sie mit ihm sprechen oder ihm etwas vorsingen. Seine Sprachentwicklung wird schon im ersten halben Lebensjahr massgeblich geprägt. Sie brauchen sich nicht für die Babysprache zu schämen, in die Sie automatisch verfallen werden: Ihr Kind mag den hellen, freundlichen Tonfall und die Wiederholung der Silben und Worte.

 

Auch für Musik kann sich Ihr Kind begeistern – je lauter und je rhythmischer, desto besser. Sie können seine Musikalität fördern, in dem Sie mit ihm tanzen, es im Rhythmus wiegen oder dazu klatschen. Bald wird Ihr Kind selber klatschen oder Geräusche produzieren, in dem es eine Rassel schüttelt oder Gegenstände zusammenschlägt.

 

Verbringen Sie mit Ihrem Kind möglichst viel Zeit an der frischen Luft. Sie werden beide von den Spaziergängen im Grünen profitieren.

 

Baby-Kurse

Einige Kliniken und Mütterberatungsstellen veranstalten von Zeit zu Zeit verschiedene Kurse für Sie und Ihr Kind. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Mütterberatungsstelle oder besuchen Sie Kurse und Vorträge unserer acht Geburtskliniken.

 

Seele und Körper Ihres Babys profitieren durch die spezielle Baby-Massage, die Sie ab einem Alter von ca. drei Monaten anwenden können. Sie unterstützt die Durchblutung der Haut, die Herz-Kreislauf-Funktion, die Muskulatur und die Eltern-Kind-Beziehung. Die Streicheleinheiten helfen Ihrem Kind, sich in Stresssituationen zu beruhigen.

 

Die meisten Babys sind richtige Wasserratten. Sie fühlen sich im Wasser pudelwohl und lieben es, zu strampeln und zu planschen. Die Bewegung im Wasser fördert die Entwicklung Ihres Kindes: Es trainiert Muskeln, die es an Land (noch) nicht braucht und lernt, seine Bewegungen besser zu koordinieren. In einem Babyschwimmkurs in einer unserer Geburtskliniken lernen Sie viele Spiele und Übungen.

 

Das Prager-Eltern-Kind-Programm (PEKiP) richtet sich an Eltern und Kleinkinder von vier bis sechs Wochen bis zwölf Monate. Sie lernen Bewegungsspiele und einfache Spielzeuge kennen, welche die Entwicklung Ihres Babys unter Berücksichtigung seiner psychosozialen und physischen Bedürfnisse spielerisch fördern. Fragen Sie Ihre Mütterberatungsstelle nach aktuellen Kursen.