Hirslanden

Die Gesundheitsversorgung befindet sich im Wandel. Immer mehr chirurgische Eingriffe können heute ambulant durchgeführt werden – sicher, effizient und mit Vorteilen für Patientinnen und Patienten ebenso wie für das Gesundheitssystem. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Infrastruktur, Prozesse und Spezialisierung. Um diese Entwicklung voranzutreiben, entstehen in der Schweiz neue Formen der Zusammenarbeit zwischen öffentlichen und privaten Gesundheitsinstitutionen.

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Ein aktuelles Beispiel ist das Anfang Juni eröffnete Centre de Chirurgie Ambulatoire de Genève (CCAG), das die Universitätsspitäler Genf (HUG) und die Hirslanden-Gruppe gemeinsam aufgebaut haben. Das grösste ambulante Operationszentrum der Schweiz soll künftig jährlich rund 10'000 Patientinnen und Patienten versorgen.

Ambulant als Chance für Qualität und Effizienz

Die Verlagerung von Eingriffen vom stationären in den ambulanten Bereich gilt als einer der wichtigsten Hebel, um die Gesundheitsversorgung langfristig qualitativ hochwertig und gleichzeitig bezahlbar zu halten. Ambulante Behandlungen ermöglichen in vielen Fällen eine raschere Erholung der Patientinnen und Patienten und verursachen deutlich geringere Kosten als vergleichbare stationäre Eingriffe.

Zusätzlichen Schub erhält diese Entwicklung durch die Einführung der einheitlichen Finanzierung ambulanter und stationärer Leistungen (EFAS). Die Reform soll bestehende finanzielle Fehlanreize beseitigen und die Wahl der Behandlungsform, ob ambulant oder stationär, stärker an rein medizinischen Kriterien ausrichten.

Qualität braucht Spezialisierung und Volumen

Ambulante Chirurgie erfordert spezialisierte Infrastrukturen, standardisierte Prozesse und erfahrene Teams. Entscheidend sind dabei auch genügend Fallzahlen. «Keine Qualität ohne Volumen – und kein Volumen ohne Qualität», bringt es Gilles Rufenacht, CEO der Hirslanden-Gruppe, auf den Punkt.

Mit dem CCAG baut Hirslanden seine Expertise im Bereich der ambulanten Chirurgie weiter aus. Das Zentrum ist bereits das sechste ambulante Chirurgiezentrum der Hirslanden-Gruppe in der Schweiz. Die Erfahrungen aus den bestehenden Zentren sind direkt in die Konzeption und den Betrieb des CCAG eingeflossen.

«Das Centre de Chirurgie Ambulatoire de Genève soll für die Hirslanden-Gruppe zu einem Schweizer Modell für öffentlich-private Partnerschaften werden», betont Gilles Rufenacht. So ist denn auch im Kanton Zürich mit der ambulanten Klinik Meilen, eine Partnerschaft zwischen Hirslanden und dem Spital Männedorf, bereits das nächste Projekt in der Pipeline.

Gemeinsam die Gesundheitsversorgung von morgen gestalten

Die Herausforderungen im Gesundheitswesen lassen sich nicht durch einzelne Akteure allein lösen. Gefragt sind neue Partnerschaften, die medizinische Expertise, moderne Infrastruktur sowie die notwendigen Fallzahlen und damit betriebliche Effizienz verbinden.

Projekte wie das CCAG in Genf oder die geplante Ambulante Klinik Meilen zeigen, wie öffentliche und private Spitäler im Zeitalter der Ambulantisierung ihre Stärken bündeln zum Nutzen der Patientinnen und Patienten und einer nachhaltigen Gesundheitsversorgung.

Über den Autor

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Dr. Claude Kaufmann
Head of Communication der Hirslanden-Gruppe