Das Wohl Ihres Kindes ist das Wichtigste. Der kindliche Bewegungsapparat befindet sich im ständigen Wachstum und stellt ganz besondere Anforderungen an die medizinische Betreuung. Ob es sich um eine angeborene Fehlstellung, eine Sportverletzung oder um Sorgen bezüglich der Körperhaltung handelt – wir sind Ihre kompetenten Ansprechpartner.
Im Medical Center Wankdorf in Bern bieten wir eine spezialisierte kinderorthopädische Sprechstunde an, in der wir uns mit viel Zeit, Geduld und Einfühlungsvermögen um unsere jüngsten Patientinnen und Patienten kümmern.
Die Behandlung von Kindern und Jugendlichen unterscheidet sich grundlegend von der Erwachsenenorthopädie. Unser Ansatz ist daher geprägt von:
Geduld und Vertrauen:
Die Behandlung von Kindern und Jugendlichen unterscheidet sich grundlegend von der Erwachsenenorthopädie. Unser Ansatz ist daher geprägt von:
Spielerische Untersuchung:
Wir binden Ihr Kind aktiv ein und gestalten die Untersuchung so angenehm wie möglich.
Wachstum im Blick:
Alle unsere Therapieentscheidungen berücksichtigen das zukünftige Wachstum und die Entwicklung Ihres Kindes.
Partnerschaft mit den Eltern:
Wir erklären Ihnen jeden Schritt ausführlich und treffen Entscheidungen gemeinsam mit Ihnen.
Die Kinder- und Jugendorthopädie befasst sich, unter anderem, mit folgenden Problemen:
- Knick-Senkfüsse
- X-Beine / O-Beine
- Einwärtsgedrehtes Gangbild
- Beinlängendifferenzen (unterschidliche Beinlängen)
- Angeborene Fehlbildung der unteren Extremität
- Angeborene Fehlbildung der oberen Extremität
- Skoliose
- Wirbelgleiten (Spondylolyse / Spondylolisthese)
- Rückenschmerzen
- Wachstumsschmerzen
- Überbewegliche Gelenke
- Morbus Perthes
- Hüftkopfabrutsch (Epiphysiolysis capitis femoris)
- Hüftimpingement
- Knieschmerzen
- Kniescheibeninstabilität
- Knorpelschaden am Kniegelenk (Osteochondrosis dissecans)
- Knorpelschaden am Ellbogengelenk (Morbus Panner)
Allgemeine Kinderorthopädie & Wachstumsstörungen
Bei Erkrankungen wie Bandscheibenvorfällen, Spinalkanalstenosen oder Wirbelsäuleninstabilitäten kommen moderne, gewebeschonende Operationsverfahren zum Einsatz:
- Hüfterkrankungen: Abklärung der Säuglingshüfte (Hüftdysplasie), Morbus Perthes (Durchblutungsstörung des Hüftkopfes), Hüftschnupfen.
- Wirbelsäule und Rücken: Haltungsschwäche, Skoliose, Wirbelgleiten und Rückenschmerzen im Kindesalter.
- Beinachsen- und Gangbildstörungen: X-Beine, O-Beine, Einwärtsgang und Beinlängendifferenzen.
- Fussfehlstellungen: Angeborene (z.B. Klumpfuss) und erworbene Fehlstellungen (z.B. Knick-Senkfuss).
- Angeborene Fehlbildungen der Arme und Beine.
- Weitere Beschwerden: Abklärung von Wachstumsschmerzen und überbeweglichen Gelenken.
Kindersportorthopädie & Traumatologie
Junge Athletinnen und Athleten brauchen eine Betreuung, die ihre sportlichen Ziele und ihr Wachstum gleichermassen berücksichtigt.
- Akute Verletzungen: Knochenbrüche (Frakturen) unter Schonung der Wachstumsfugen, Gelenksverrenkungen (Luxationen), Kreuzband- und Meniskusrisse, Knorpelverletzungen, Kniescheibenverrenkungen sowie Band- und Weichteilverletzungen.
- Überlastungsschäden: Schmerzhafte Reizungen durch sportliche Belastung wie Leistenschmerzen oder Muskelzerrungen.
Konservative Therapie als erste Wahl
Wo immer möglich, wählen wir nicht-operative Behandlungen. Dazu gehören:
- Funktionelle Therapien: Gezielte Physiotherapie und Übungsprogramme, die auf das Alter Ihres Kindes zugeschnitten sind.
- Einlagenversorgung: Individuell angepasste Einlagen zur Korrektur von Fussfehlstellungen.
- Gips- und Schienenbehandlung: Zur Korrektur von Fehlstellungen oder zur Ruhigstellung nach Verletzungen.
Operative Behandlung
Sollte eine Operation unumgänglich sein, planen wir diese sorgfältig und besprechen jeden Schritt mit Ihnen. Wir wenden moderne, minimalinvasive und wachstumslenkende Operationstechniken an, um den Eingriff für Ihr Kind so klein wie möglich zu halten.
Medizinische Praxisassistentinnen
Nathalie Elsigan
Leiterin Administration
Desirée Knecht
Medizinische Praxisassistentin
Riana Schärer
Medizinische Praxisassistentin
Andrina Walther
Medizinische Praxisassistentin
Brauche ich eine Überweisung vom Kinderarzt?
Das hängt von Ihrer Versicherung und dem Grund Ihres Besuches ab:
- Bei einem Unfall: Sie können sich jederzeit direkt bei uns für eine Sprechstunde anmelden, ohne eine Überweisung zu benötigen.
- Bei einer Krankheit: Wenn Sie in einem Hausarzt- oder einem anderen Managed-Care-Modell versichert sind, ist für eine fachärztliche Sprechstunde eine Überweisung durch Ihren Hausarzt notwendig. Sind Sie unsicher, welches Versicherungsmodell Sie haben, geben wir Ihnen gerne telefonisch Auskunft.
Wie schnell bekomme ich einen Termin bei akuten Schmerzen?
Akute Fälle haben bei uns Priorität. Bitte kontaktieren Sie uns bei starken Schmerzen umgehend telefonisch. Wir garantieren Ihnen eine rasche Beurteilung Ihrer Situation und setzen alles daran, Ihnen schnellstmöglich einen Termin anzubieten, um Ihre Beschwerden zu lindern.
Was ist der Unterschied zwischen konservativer und operativer Behandlung?
- Konservative Behandlung: Dieser Ansatz umfasst alle nicht-operativen Therapiemassnahmen. Das Ziel ist, Ihre Beschwerden ohne einen chirurgischen Eingriff zu heilen oder zu lindern. Dazu gehören beispielsweise Physiotherapie, medizinische Trainingstherapie, manuelle Therapien, medikamentöse Behandlungen oder Infiltrationen (z.B. PRP-Spritze).
- Operative Behandlung: Hierbei handelt es sich um einen chirurgischen Eingriff, der notwendig wird, wenn konservative Methoden nicht den gewünschten Erfolg bringen oder bei bestimmten Verletzungen und Erkrankungen die beste Lösung darstellen.
Welcher Weg für Sie der richtige ist, entscheiden wir immer gemeinsam mit Ihnen nach einer sorgfältigen Diagnose und Besprechung der Optionen.
Führen Sie die Operationen direkt im Zentrum durch?
Nein, die operativen Eingriffe finden nicht im Medical Center statt. Unsere Spezialistinnen und Spezialisten sind als Belegärzte bei Hirslanden Bern tätig. Das bedeutet, sie betreuen Sie persönlich, führen die Operation aber in den hochmodernen Operationssälen der Hirslanden-Kliniken durch, primär im Salem-Spital und im Opera Bern. So profitieren Sie von der persönlichen Betreuung durch Ihre vertraute Ärztin oder Ihren vertrauten Arzt und der erstklassigen Infrastruktur eines führenden Spitals.
Mein Kind klagt abends oft über «Wachstumsschmerzen». Ist das normal?
Wachstumsschmerzen sind häufig und meist harmlos. Wenn die Schmerzen jedoch sehr stark sind, nur einseitig auftreten, Ihr Kind humpelt oder zusätzlich Fieber hat, empfehlen wir eine kinderorthopädische Abklärung, um andere Ursachen sicher auszuschliessen.
Die Füsse meines Kindes zeigen beim Gehen nach innen. Müssen wir uns Sorgen machen?
Ein leichter Innengang ist bei Kleinkindern oft normal und korrigiert sich meist von selbst. Wenn die Fehlstellung jedoch ausgeprägt ist, über das 8. Lebensjahr hinaus besteht oder Ihr Kind häufig stolpert, ist eine fachärztliche Beurteilung sinnvoll.
Was sollen wir bei einer Sportverletzung am Wochenende tun?
Bei einer akuten Verletzung gilt die PECH-Regel: Pause, Eis (kühlen), Compression (Druckverband) und Hochlagern. Bei Verdacht auf einen Knochenbruch oder eine schwere Bänderverletzung sollten Sie die nächste Notfallstation aufsuchen. Für eine spezialisierte Beurteilung können Sie uns anschliessend direkt kontaktieren.
Öffnungszeiten
Montag bis Freitag:
7.30 bis 17 Uhr