MM hebammengeleitete Geburt im Salem-Spital
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Immer mehr werdende Eltern wünschen sich eine möglichst natürliche und selbstbestimmte Geburt – gleichzeitig aber die Sicherheit einer modernen Geburtsklinik. Seit Juli 2026 bietet das Hirslanden Salem-Spital deshalb neu die hebammengeleitete Geburt an. Das Angebot richtet sich an Frauen mit einer gesunden, risikoarmen Schwangerschaft und erweitert die Wahlmöglichkeiten für werdende Eltern in der Region Bern.
Bei einer hebammengeleiteten Geburt begleiten erfahrene Hebammen die werdende Mutter selbstständig und eigenverantwortlich während der Geburt und in der ersten Zeit danach. Bei auftretenden Komplikationen oder medizinischer Notwendigkeit stehen die Fachärzt*innen des Salem-Spitals jederzeit zur Verfügung. «Viele Frauen wünschen sich eine möglichst natürliche und selbstbestimmte Geburt», erklärt Annette Kunz, Leiterin Gebärzimmer des Salem-Spitals Bern. «Mit der hebammengeleiteten Geburt schaffen wir ein Angebot, das diesen Wunsch mit der Sicherheit einer modernen Geburtsklinik verbindet. Unsere Hebammen begleiten die Frauen individuell und einfühlsam durch die Geburt. Sollte es die Situation erfordern, ist die ärztliche Unterstützung unmittelbar verfügbar.»
Sicherheit durch klare medizinische Kriterien
Mit rund 830 Geburten pro Jahr zählt das Salem-Spital zu den etablierten Geburtskliniken der Region Bern. Die hebammengeleitete Geburt ergänzt das bestehende geburtshilfliche Angebot und bietet Frauen mit einer gesunden, risikoarmen Schwangerschaft eine zusätzliche Betreuungsform innerhalb des Spitals. Ob eine hebammengeleitete Geburt infrage kommt, wird bereits während der Schwangerschaft anhand eines medizinischen Kriterienkatalogs gemeinsam mit der werdenden Mutter geprüft. «Dank klar definierter Einschlusskriterien und der engen interprofessionellen Zusammenarbeit zwischen Hebammen und Ärzt*innen können wir eine individuelle Betreuung ermöglichen, ohne Kompromisse bei der Sicherheit einzugehen. Bei Bedarf ist eine ärztliche Mitbetreuung jederzeit gewährleistet», sagt Dr. med. Ronald Vonlanthen, Leiter Medizinisches System.
Hirslanden Bern umfasst unter anderem die Klinik Beau-Site, die Klinik Permanence und das Salem-Spital. Gemeinsam behandeln die drei Spitäler jährlich rund 19’600 stationäre Patient*innen. Sie verfügen über einen öffentlichen Leistungsauftrag und stehen allen Versicherungsklassen offen. Die Notfallstationen der drei Kliniken nehmen insgesamt über 19’700 Notfallpatient*innen pro Jahr auf.
Hirslanden Bern schafft rund 1'500 Arbeitsplätze in der Region, darunter 110 Ausbildungsplätze für Lernende und Studierende sowie 38 Stellen für Assistenzärzt*innen. Der Bevölkerung im Raum Bern bietet Hirslanden Bern eine hochwertige medizinische Versorgung, gehobenen Service und die persönliche Betreuung durch rund 450 erfahrene Spezialist*innen. Hirslanden Bern ist Teil der Hirslanden-Gruppe, die schweizweit über ein medizinisches Netzwerk mit 16 Kliniken, 6 ambulanten Operationszentren, 18 Radiologieabteilungen sowie 6 Radiotherapieinstituten verfügt.