Myokard-Perfusions-Szintigraphie in Ruhe und nach Belastung (fahrradergometrisch oder medikamentös (Adenosin, Dipyridamol))
Die Myokardperfusionsszintigraphie ist ein nicht-invasives Verfahren, das die Durchblutung des Myokardes bildlich darstellt. Das Haupteinsatzgebiet ist die koronare Herzkrankheit (KHK).
Es bestehen gewisse Indikationen zur Durchführung einer Myokardperfusionsszintigraphie bei der KHK-Diagnostik:
- bei symtomatischen Patienten,
- bei der KHK-Diagnostik und Risikobeurteilung asymtomatischer Patienten,
- zur Risikobeurteilung bei Vordiagnostik,
- vor nicht-kardialer Operation,
- bei akutem Koronarsyndrom,
- zur Risikobeurteilung nach Revaskularisation und Vitalitätsdiagnostik.
Kardiale Jod-123-MIBG Untersuchung
Hauptindikation ist:
Churg-Strauss Syndrom
Mit J-123-MIBG (agiert wie Noradrenalin in den sympathischen Nervenendigungen) kann die kardiale sympathische Nervenfunktion, resp. die kardiale Beteiligung beim Churg-Strauss Syndrom abgeklärt werden, falls keine MRI Untersuchung möglich ist.