Die richtigen therapeutischen Massnahmen können Schmerzen lindern, Funktionsstörungen beseitigen und den Rehabilitationsprozess nach Erkrankungen, Unfällen und Operationen am Bewegungssystem positiv beeinflussen. Als Experten unterstützen wir Sie dabei, Ihre Lebensqualität mit der optimalsten Therapie zu steigern. Die Therapiemethode wird entsprechend Ihrer Diagnose und Ihren persönlichen Bedürfnissen ausgewählt.

Physiotherapie Stephanshorn
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Klassische Physiotherapie

Funktionelle und aktive Bewegungstherapie

In unserem aktiven Bereich fördern wir die Bewegung und korrigieren Ausweichmechanismen und Schonhaltungen. Nach operativen Eingriffen oder Verletzungen können Sie mit Hilfe aktiver Therapie die verletzte Struktur wieder an die geforderte Belastung gewöhnen und aufbauen.

Klassische Massagen

Durch mechanische Behandlung der Haut, des Bindegewebes oder der Muskulatur kann Einfluss auf den ganzen Körper, mitsamt der Psyche, genommen werden. Es gibt eine grosse Auswahl an Massagearten und -formen wie zum Beispiel die klassische Massage, Schröpfmassage, entstauende Massage und viele mehr.

Manuelle Gelenkstechniken

Mit gezielten Mobilisationstechniken an den Gelenken wird die Beweglichkeit gefördert. Die Techniken helfen bei Schmerzen und Bewegungseinschränkungen am ganzen Bewegungsapparat.

Physikalische Therapie

Elektrotherapie
Stromleitende Elektroden werden am erkrankten Körperteil angebracht. Durch eine individuelle Auswahl der Stromform werden die Muskeln entspannt oder aktiviert, Schmerzen gelindert und die Durchblutung gefördert.

Thermotherapie
Wärme kann lösend und entspannend auf die Muskulatur sowie unseren gesamten Körper wirken. Mit Fangopackungen (Paraffin-, Wärmeträger) oder durch heisse Steine wird die Wärme auf den Körper übertragen.

Kältetherapie
Kälte ist ein altbekanntes Heilmittel, das nach Operationen oder bei Entzündungen als sehr angenehm empfunden werden kann und den Körper in der Heilung unterstützt. Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Anwendung wie zum Beispiel durch Eis oder Cool Down (spezielle, kühlende Flüssigkeit).

Ultraschalltherapie
Der Ultraschall ist ein Behandlungszweig der physikalischen Therapie. Durch die Energiewellen (Ultraschallwellen) wird der Zellstoffwechsel und die Durchblutung angeregt und somit auch die Selbstheilung des Gewebes. Schmerzen können dadurch gelindert werden. Die Ultraschalltherapie wird bei verschiedenen Erkrankungen des Bewegungsapparates angewendet z.B. Muskel- oder Sehnenentzündungen, Knochenbrüchen oder nach Operationen.

Bei dieser Therapie wird das Ultraschallgerät angewendet. Informationen zum Ultraschallgerät finden Sie etwas weiter unten bei den medizinischen Geräten.

Trainingstherapie

An diversen Kraft- und Trainingsgeräten in unserem Fitnessraum werden Patienten im Eins-zu-Eins-Setting vom Physiotherapeuten angeleitet. Das Training dient zur Verbesserung der Kraft, Koordination und Ausdauer. Dies sind die Grundlagen für einen gut funktionierenden Bewegungsapparat.

Aktuell findet kein Gruppentraining statt.

Aufgrund der aktuellen Situation bezüglich des Corona-Virus können wir im Moment kein Gruppentraining anbieten. Das Training findet deshalb lediglich mit einem Physiotherapeuten statt.

Erweiterte Physiotherapie

Aktive und passive Faszientechniken

Faszien sind ein Teil des Bindegewebes, das den ganzen Körper als Spannungsnetzwerk verbindet und umhüllt. Mithilfe spezieller Handgriffe, Dehntechniken, Blackroll oder gezielten aktiven Übungen (z.B. aus dem Faszienpilates) wird die Elastizität der Faszien gefördert. Fehlhaltungen können korrigiert und Schmerzen gelindert werden.

Beckenbodentherapie

Mit der Beckenbodentherapie sollen die im Inneren des Beckens lokalisierten Muskeln spezifisch trainiert werden. Je nach Zielsetzung werden dafür Techniken zur Kräftigung, zur Entspannung sowie das korrekte Verhalten im Alltag trainiert.

Biofeedback und Elektrostimulation
Bei Bedarf kann mittels moderner Technik wie dem Biofeedbackgerät die objektive Anspannung der Beckenbodenmuskulatur gemessen und auf dem Bildschirm wahrgenommen werden. Mittels Elektrostimulation kann je nach Stromauswahl die Muskulatur aktiviert aber auch die Blasenaktivität gehemmt werden. Bei beiden Methoden wird bei Frauen und Männern eine kleine Sonde in die Vagina/den After eingeführt, welche die Aktivitäten misst.

Galileo-Vibrationstraining
Das Galileo Vibrationsgerät erzeugt über die Vibrationsplatte Schwingungen in einem bestimmten Frequenzbereich, die die tiefe stabilisierende Muskulatur aktivieren. Dies führt dazu, dass unter anderem auch die Beckenbodenmuskulatur je nach Einstellung effektiv aktiviert oder bei Bedarf gelockert und entspannt wird.

Allgemeine Informationen zum Biofeedbackgerät sowie zum Galileo Vibrationsgerät finden Sie etwas weiter unten bei den medizinischen Geräten.

FBL Klein-Vogelbach Functional Kinetics

FBL ist ein Konzept, das auf einer Statik- und Bewegungsanalyse basiert. Aufgrund dieser Analyse wird ein aktives und passives Bewegungsprogramm zusammengestellt mit dem Ziel, Körperhaltung und Bewegungsabläufe im Alltag und im Sport zu optimieren.

Kiefergelenksbehandlung

Ziel der Kieferphysiotherapie ist die Schmerzreduktion und Verbesserung der Mundöffnung. Mittels Gelenkstechniken und Lösen von muskulären Beschwerden im Bereich des Kauapparates, der Halswirbelsäule und des Schultergürtels werden die Verhältnisse zwischen Kopf, Nacken und Schulter optimiert.

Lasertherapie

Die Lasertherapie wird bei akuten und chronischen Muskel-, Sehnen- und Gelenkschmerzen angewendet. Weiter unterstützt sie den Wundheilungsprozess und verbessert die Narbenstruktur. Die Biostimulation des Laserlichts wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend und verbessert lokal den Metabolismus.

Bei dieser Therapie wird der K-Laser angewendet. Informationen zum K-Lasergerät finden Sie etwas weiter unten bei den medizinischen Geräten.

Lymphdrainage und -bandage

Basistherapie ist die manuelle Lymphdrainage, eine spezifische Massagetechnik zur Reduktion von Schwellungen. Diese kann nach Bedarf durch die Kompressionstherapie aber auch durch ein Lymphtape unterstützt oder ersetzt werden. Begleitende Bewegungstherapie, Atemtherapie und Hautpflege werden unter dem Begriff KPE (komplexe physikalische Entstauungstherapie ) zusammengefasst. Indikationen sind zum Beispiel Lymphödeme nach Tumorerkrankungen, postoperative/posttraumatische Ödeme oder Venenleiden. Unterstützend wird die KPE angewandt bei Morbus Sudeck, Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis und offenen Wunden.

Rückbildungsturnen

Ziel des Rückbildungsturnens ist die Senkungsprophylaxe und die beckenschonende Reaktivierung von Beckenboden- und Bauchmuskelstrukturen.

Empfohlen wird, den Kurs 6 Wochen nach Spontangeburt oder 8 Wochen nach Kaiserschnitt zu beginnen. Der Kurs findet wöchentlich mittwochs statt und dauert 8 Wochen. Die Kosten betragen 180 Franken.

Das Baby kann auf Wunsch mitgebracht werden und wird während der Lektion vom Hütedienst betreut. Anmeldung und weitere Infos über www.hirsandenbaby.ch, Kurse & Vorträge St.Gallen.

Skoliosetherapie nach Schroth

Das Ziel ist mittels individuell an den Patienten angepassten Übungen die grösstmögliche Stabilisierung der Wirbelsäule zu erlangen sowie ein weiteres Voranschreiten der seitlichen Verbiegung der Wirbelsäule zu bremsen. Durch eine aktive Haltungskorrektur können auch mögliche weitere Folgeerscheinungen wie Bewegungseinschränkungen oder Schmerzen reduziert werden. Die Übungen werden mit Atemtechniken kombiniert und richten sich gezielt nach dem Krümmungsgrad und der Verschiebungsrichtung der Wirbelsäule des jeweiligen Patienten aus.

Sportphysiotherapie

Grundlagen aus den Trainingswissenschaften werden individuell je nach Problem angewendet und dienen der Rehabilitation sowie Prävention. Die Belastbarkeit des Bewegungsapparates von aktiven Sportlern und Sportlerinnen im Leistungs-, Breiten- wie auch im Gesundheitssport wird durch gezielte Trainingsreize aus den Bereichen Kraft, Beweglichkeit, Koordination und Ausdauer wieder aufgebaut. Zudem können klassische, passive Behandlungsmethoden ergänzt werden.

In der Sportphysiotherapie legen wir besonderen Wert auf die sportartspezifische Integration. Die Grundlage dafür bilden vor allem intensive, systematisch angewandte, aktive Therapiemassnahmen nach neusten Erkenntnissen.

Stosswellentherapie

Stosswellen sind energiereiche, hörbare Schallwellen. Die Energie dieser Schallwellen wird auf die Schmerzzonen im menschlichen Körper übertragen, dadurch wird die Wundheilung angeregt und beschleunigt. Die Stosswellentherapie kommt vor allem bei subakuten und chronischen Beschwerden am Bewegungsapparat, z.B. Tennisellbogen oder Beschwerden an der Achillessehne, zum Einsatz. Bei uns erhalten Sie die Stosswellentherapie innerhalb einer Physiotherapiesitzung. Es entstehen keine Zusatzkosten.

Bei dieser Therapie wird das Stosswellengerät angewendet. Informationen zum Stosswellengerät finden Sie etwas weiter unten bei den medizinischen Geräten.

Taping

Das elastische Tape ist den Eigenschaften der Haut nachempfunden. Durch den direkten Kontakt mit der Haut übermittelt es hilfreiche Informationen an unseren Körper. Die Schwellung im Gewebe reduziert sich und der Druck auf die Schmerzrezeptoren nimmt ab. Die aktive Beweglichkeit wird dadurch gefördert und das Gewebe mit frischem Blut versorgt, was den Wundheilungsprozess positiv unterstützt.

Die elastische Tape-Anlage dient dazu, die Beweglichkeit zu fördern und hat somit einen positiven Einfluss auf die Wundheilung. Das Hauptziel des Tapens ist die Unterstützung körpereigener Heilungsprozesse durch das spezielle elastische Material und die entsprechende Anlagetechnik.

Triggerpunkttherapie (Manuell und Dry Needling)

Viele Schmerzen entstehen in den Muskeln. Gewisse Überleitungsstellen zwischen den Nerven und den Muskeln können erkranken, so dass sich im Muskel bestimmte Fasern verkrampfen und verkürzen. Diese empfindlichen Stellen in einem verspannten Muskelstrang werden als Triggerpunkte bezeichnet. Durch gezielte Techniken mit Druck und Zug kann die Durchblutung in den oben genannten Stellen verbessert werden.

Dry Needling
Beschreibt die Triggerpunktbehandlung mit Hilfe von feinen, sterilen Einwegnadeln. Durch die Nadel kann der Schmerzpunkt noch genauer getroffen und die Triggerpunkttherapie unterstützt werden.

Zusätzliche Therapiemethoden

APM-Therapie (Akupunktmassage)

APM-Therapie ist die manuelle Behandlung (ohne Nadeln, nur mit Händen und Metallstäbchen) der Energiebahnen des Körpers (Meridiane und Akupunkturpunkte). Sie beruht auf alten fernöstlichen Lehren, vereint mit der manuellen Mobilisation der Becken-, Wirbel- und peripheren Gelenke zur Schaffung von Energieflussbedingungen und der Förderung der Selbstheilungskraft. Die APM-Therapie als komplementäre, energetisch-statische Behandlung kann u.a. bei folgenden Indikationen angewendet werden: Schmerzen jeglicher Ätiologie (ggf. zuvor schulmedizinische Abklärung), Bewegungseinschränkungen, funktionelle Gelenkstörungen, Organstörungen, funktionelle Beinlängendifferenzen, Beckenschiefstand, Skoliose, Schmerzzustände im Bereich der Wirbelsäule und Prophylaxe an Gesunden. Kontraindiziert sind fieberhafte Infekte, Krebs angeborene Anomalien und akute psychotische Zustände.

Ausführliche Informationen finden Sie auf der Homepage des Berufsverband für Energetisch-Statische Methoden unter www.bv-esm.ch.

Craniosacral Therapie

Bei der Craniosacral Therapie werden sanfte manuelle Behandlungstechniken zwischen dem Cranium (Schädel) und Sacrum (Kreuzbein) angewendet. Die möglichen Einflüsse aus anderen Körpersystemen wie zum Beispiel dem Bewegungs- oder Organsystem, die mit dem craniosacralen System in Verbindung stehen, werden ebenfalls in die Behandlung integriert.

Von diesem craniosacralen System zwischen und innerhalb des Schädels und Kreuzbein werden je nach Befund alle dazugehörigen Körperstrukturen (obere und untere Extremitäten, Gesichtsschädel und Kiefer, Beckenring, Rippen, Schultergürtel und alle inneren Organe) mitbeurteilt.

Das Ziel der Therapie ist es, gespeicherte Funktionseinschränkungen auf verschiedenen Körperebenen wieder ins Lot zu bringen.

Craniosacral Therapie kann bei Indikationen angewendet werden wie zum Beispiel bei akuten oder chronischen Schmerzzuständen, Schleudertraumen, Kiefergelenksbeschwerden, Gehörproblemen wie Tinnitus, Sehstörungen, stressbedingten Beschwerden, vegetativen Symptomen wie Schlafprobleme, Verdauungsprobleme oder Migräne.

Hot Stone Massage

Die Hot Stone Massage, auch Warmsteinmassage genannt, ist eine entspannende Massage mit warmen Basaltsteinen. Verkrampfte Muskeln lösen sich, der lokale Stoffwechsel im Gewebe wird angeregt und das Nervensystem kommt zur Ruhe.

Klassisches Pilates / Faszienpilates

Bei der Pilates-Methode handelt es sich um ein ganzheitliches Körpertraining. Dieses umfasst Kraftübungen, Stretching und integriert die bewusste Atmung. Um eine korrekte und gesunde Körperhaltung zu fördern werden beim Pilates-Training vor allem die tiefliegenden und meist schwächeren Muskelgruppen angesprochen. Anhand von langsam ausgeführten und körperschonenden Übungen werden die Muskeln gestärkt. Dadurch ist Pilates auch für die Rehabilitation besonders gut geeignet.

K.O.R.E. Therapie

Die K.O.R.E. Therapie (Kinaesthetic Optimum Recovery Enhancement) führt Behandlungstechniken aus fernöstlicher (TCM) und westlicher Medizin zusammen. Durch das Durchführen gezielter Muskeltests (Kinesiologie) in der K.O.R.E. Therapie wird nach der Ursache der Beschwerden gesucht. Es kann herausgefunden werden, welche Strukturen und Blockaden das Problem verursachen können. Mit verschiedensten Lösungstechniken, verteilt über den ganzen Körper, wird der Körper wieder ins Gleichgewicht und zur vollsten Leistungsfähigkeit geführt.

Diese Therapie eignet sich für alle Menschen bei Symptomen wie z.B. akute und chronische Schmerzen, Rücken-, Nacken- und Kopfschmerzen, Beschwerden nach Verletzungen und Operationen, Müdigkeit, genereller Energiemangel oder Verdauungsstörungen.

Beispiele

  • Knieprobleme können durch ein Ungleichgewicht im Becken oder im Nacken entstehen.
  • Probleme im unteren Rücken können auf Blockaden im Nacken oder im Verdauungstrakt zurückgeführt werden.
  • Chronische Muskelprobleme wie z.B. wiederkehrende Zerrungen der Oberschenkelmuskeln können von einem craniosacralen Problem stammen.

Ohne die Ursachen zu erkennen und zu behandeln, werden Symptome nur maskiert und kehren immer wieder zurück. 

Myoreflextherapie

Bei der Myoreflextherapie werden vor allem Funktionsstörungen der Muskelansätze in ihren funktionellen Zusammenhängen und kinetischen Ketten behandelt. Ziel ist eine Lösung der zu hohen Grundspannung im Muskel/Muskelsystem und damit eine Entlastung von Gelenken und Weichteilstrukturen zu bewirken. Verschiedene Wissenssysteme bilden die Grundlage der Myoreflextherapie. Unter anderem wird die Erfahrungsmedizin aus der östlichen Hemisphäre (klassische chinesischen Medizin (KCM), Akupunktursystem und Tuina-Massage) verbunden mit der Triggerpunktbehandlung aus der Osteopathie. Weiter fliessen auch Elemente aus der modifizierten Atlastherapie und Überlegungen von Feldenkrais und Levine in ein mehrdimensionales Behandlungskonzept mit ein. Anwendungsgebiete sind vor allem Funktionsstörungen im Bewegungsapparat. Neben Haltungsasymmetrien und chronischen Schmerzzuständen können auch Auswirkungen auf das vegetative Nervensystem mit beispielsweise Schlafstörungen oder allgemeiner Unruhe positiv beeinflusst werden.

Narbentherapie nach Boeger

Die Boegertherapie beschäftigt sich mit Verklebungen im Fasziensystem sowie der Narbenproblematik auf körperlicher und emotionaler Ebene. Operationsnarben oder entzündungsbedingte Verklebungen können Ursachen für Schmerzproblematiken, Bewegungseinschränkungen und Schonhaltungen sein.

Ausführlichere Informationen finden Sie unter www.boegertherapie.com.

Osteopathische Behandlung

Die Osteopathie «fragt nach», warum eine Krankheit ausgebrochen ist und was den Organismus bisher daran gehindert hat Genesung zu erlangen. Häufig ist ein Mobilitätsverlust Ursache der Krankheit. Diese Einschränkung wird in der Osteopathie aufgespürt und behandelt. Ziel der Behandlung ist es, den betroffenen Bereichen wieder zu seiner natürlichen Bewegung zu verhelfen und so dem Körper die Möglichkeit zu verschaffen, sich selbst zu heilen. Widerstände, die der Heilung im Weg stehen, werden gelöst.

Personaltraining

Sie werden von einer Physiotherapeutin oder einem Physiotherapeuten mit einem individuell gestalteten und auf den Grundlagen der Trainingswissenschaften aufgebautem Trainingsprogramm bei der Umsetzung Ihrer Ziele unterstützt.

Medizinische Behandlungsgeräte

Biofeedbackgerät

Bei Bedarf kann mittels moderner Technik wie dem Biofeedbackgerät die objektive Anspannung der Tiefenmuskulatur gemessen werden. Dadurch können unbewusste Körperfunktionen/Muskelanspannungen bewusst wahrgenommen und dadurch besser angesteuert werden. Sehr viele Krankheitsbilder und Beschwerden verbessern sich, wenn man sie der bewussten willentlichen Kontrolle unterwirft.

Elektrotherapiegerät

Die Elektrotherapie gehört zu den physikalischen Therapien. Beim Elektrotherapiegerät gibt es verschieden einstellbare elektrische Impulse mit jeweils unterschiedlichen Therapieeffekten. Mittels Elektroden werden die Impulse gezielt an den Anwendungsbereich geleitet. Die Elektrotherapie hat je nach ausgewähltem Programm bzw. Strom verschiedene Wirkungsweisen. Sie fördert die Durchblutung, regt die Muskelaktivität an oder kann die Muskulatur lockern. Sie beeinflusst die Schmerzleitung, was schmerzhemmend wirkt, und regt den Stoffwechsel an oder stimuliert bei Lähmungen die Nervenbahnen.

Galileo Vibrationsgerät

Das Galileo Vibrationsgerät erzeugt über die Vibrationsplatte Schwingungen in einem bestimmten Frequenzbereich, die die tiefer liegende stabilisierende Muskulatur aktivieren. Dies führt dazu, dass die Tiefenmuskulatur je nach Einstellung effektiv aktiviert oder bei Bedarf auch gelockert und entspannt wird.

K-Lasergerät

Der therapeutische K-Laser ist eine Biostimulation basierend auf vier Wellenlängen. Angewendet wird der K-Laser bei Gelenk-, Muskel- und Sehnenschmerzen (z.B. Fersensporn, Tennisellbogen, Achillodynie etc.), bei Wundheilungsstörungen und Narben. Der Laser unterstützt die Wundheilung, verringert Fibrose, hemmt Entzündungen, lindert Schmerzen und verbessert den zellulären Stoffwechsel. 

Physiotouch

Das PhysioTouch® ist ein auf Vakuum basierendes Gerät, bei dem Druck, Pulsation und Vibration präzise gesteuert werden können. Das vom PhysioTouch® erzeugte Vakuum dehnt die Haut und das Gewebe unter den Ankerfasern aus und streckt sie, um die Endothelöffnungen der Lymphkapillaren zu erweitern. Gleichzeitig schafft die Ausdehnung von Faszien- und Bindegewebsstrukturen Raum für Durchblutung und Lymphfluss. Das PhysioTouch® wird zur Behandlung von Schmerzen, Faszien und Schwellungen eingesetzt.

Stosswellengerät

Stosswellen sind hochenergetische Druckwellen, die mechanisch-akustische Druckimpulse im Gewebe setzen. Diese können schmerzhafte Ablagerungen (in Sehnen oder Gelenken) zerteilen, so dass sie vom Körper abtransportiert werden können. Die Stosswellen durchdringen die Haut und das elastische Gewebe, ohne dieses zu verletzen. Diese Technik wird in der Medizin bei Nierensteinen bereits seit Jahren eingesetzt.

Ultraschallgerät

Das Ultraschallgerät gibt Energiewellen (Ultraschallwellen) ins Gewebe ab, wodurch der Zellstoffwechsel und die Durchblutung gefördert werden. Ultraschallwellen erzeugen einen Druckwechsel im Gewebe (mechanische Vibrationswirkung). Dieser Druckwechsel wird teils in Reibungsenergie (thermische Wärmewirkung) umgewandelt. Die Eindringtiefe und Wärmewirkung der Ultraschallwellen kann man individuell festlegen indem man den Frequenzbereich optimal einstellt. Durch die Ultraschallwellen wird die Selbstheilung des Gewebes gefördert. Dies wirkt schmerzlindernd, entspannend und regenerierend.