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Der Begriff Risikoschwangerschaft lässt vermuten, dass es sich dabei um einen problematischen Verlauf einer Schwangerschaft handeln muss. Entgegen dieser pauschalen Annahme handelt es sich bei einer Risikoschwangerschaft lediglich um eine Schwangerschaft, die einer engmaschigeren Betreuung bedarf. Werdende Mütter profitieren in solchen Fällen von einer intensiveren Überwachung und medizinischen Versorgung während der Schwangerschaft sowie der Geburt.
Was ist eine Risikoschwangerschaft?
Rund 30 bis 40 Prozent aller Schwangerschaften in der Schweiz werden durch Ärztinnen und Ärzte als Risikoschwangerschaften eingestuft. Die grosse Mehrheit aller Risikoschwangerschaften verläuft vollkommen normal.
Per Definition handelt es sich bei Risikoschwangerschaften um Schwangerschaften, welche unter Umständen einen gefährlichen Verlauf für Mutter oder Kind nehmen können. Liegt eine Risikoschwangerschaft vor, bedeutet das jedoch nicht automatisch, dass zwingend Komplikationen auftreten werden, oder für Mutter und/oder Kind eine akute Gefahr besteht.
Unterschiedliche Vorerkrankungen der Mutter, aber auch Schwangerschaften im höheren mütterlichen Alter (geriatrische Schwangerschaften) sorgen statistisch etwa für mehr Fehlgeburten. Solche Schwangerschaften werden als riskanter eingestuft und als Risikoschwangerschaft engmaschiger überwacht.
Eine frühzeitige Einstufung als Risikoschwangerschaft ermöglicht es Ärztinnen und Ärzten auftretende Komplikationen rasch zu erkennen und geeignete Massnahmen zu ergreifen.
Ab wann spricht man von einer Risikoschwangerschaft?
Von einer Risikoschwangerschaft ist die Rede, wenn bestimmte Faktoren die Wahrscheinlichkeit für Komplikationen während der Schwangerschaft erhöhen. Dazu zählen zum Beispiel ein Alter der Mutter unter 18 oder über 35 Jahren, Vorerkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck, Mehrlingsschwangerschaften oder frühere Schwangerschaftskomplikationen. Auch Auffälligkeiten beim Baby oder im Schwangerschaftsverlauf können zur Einstufung als Risikoschwangerschaft durch eine Ärztin oder einen Arzt führen.
Dank immer besserer Ultraschallaufnahmen und feinerer Labordiagnostik können viele Risiken bereits im Frühstadium erkannt werden. Der medizinische Fortschritt der vergangenen Jahre hat jedoch auch zur Folge, dass die eigene Schwangerschaft durch behandelnde Ärztinnen und Ärzte eher als Risikoschwangerschaft dokumentiert werden kann. Bei Betroffenen kann dies verständlicherweise zu Verunsicherung und Angst führen.
Wir möchten ein Bewusstsein dafür schaffen, dass die Einstufung als Risikoschwangerschaft anhand bestimmter Risikofaktoren keine Seltenheit ist und, mit Blick auf die Betreuung, nur Vorteile für werdende Mütter und Kinder mit sich bringt.
Risikofaktoren und mögliche Hinweise auf eine Risikoschwangerschaft
- Die Mutter ist älter als 35 Jahre und/oder der Vater ist älter als 45 Jahre
- Frühere Fehlgeburten oder Frühgeburten
- Komplikationen bei vorangegangenen Schwangerschaften und Geburten
- Röteln-Infektion oder Toxoplasmose der Mutter während der Schwangerschaft
- Einnahme bestimmter Medikamente während der Schwangerschaft
- Röntgenstrahlung während der Schwangerschaft
- Auffälligkeiten bei den allgemeinen Vorsorgeuntersuchungen
- Mehrlingsschwangerschaft
- Diabetes
- Adipositas
- Hepatitis
- HIV
- Asthma
- Schilddrüsenerkrankungen
- Bluthochdruck
- Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems
- Erkrankungen anderer Organe der Mutter
- Vorangegangener Kaiserschnitt
- Beckenendlage
- Erbkrankheiten in den Familien von Mutter und/oder Vater
- Intrauterine Mangelentwicklung
- Vorzeitiger Blasensprung, vorzeitige Wehentätigkeit, Zervixinsuffizienz
- Vaginale Blutungen (Plazenta praevia, Plazentatiefsitz, vorzeitige partielle Plazentalösung)
- Endometriose
Endometriose und Risikoschwangerschaft
Grundsätzlich schliessen sich Endometriose und Kinderwunsch nicht aus. Die Erkrankung kann jedoch einen Einfluss auf die Fruchtbarkeit haben. Zudem ist das Risiko für Eileiterschwangerschaften, Fehlgeburten, Blutungen, Risse der Gebärmutter sowie weitere Komplikationen bei einer vorliegenden Endometriose erhöht. Vorgesehene Termine bei der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt sollten zur Vorsorge daher unbedingt wahrgenommen werden.
Trotz erhöhten Risiken ist ein normaler Schwangerschaftsverlauf bei Endometriose die Norm. Wichtig ist daher in erster Linie eine engmaschige, auf ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmte Betreuung.
Risikoschwangerschaft: Was ist zu beachten?
Ernährung
Ernähren Sie sich ausgewogen. Verzichten Sie dabei auf Rohmilchprodukte, rohes oder nicht vollständig durchgegartes Fleisch sowie auf weitere rohe tierische Lebensmittel, um das Infektionsrisiko zu reduzieren.
Bewegung und Sport
Bleiben Sie, sofern möglich, regelmässig in Bewegung. Vermeiden Sie jedoch extreme körperliche Anstrengung sowie Sportarten mit hohem Verletzungs- oder Sturzrisiko.
Alkohol und Rauchen
Verzichten Sie während der gesamten Schwangerschaft vollständig auf Alkohol sowie auf das Rauchen. Vermeiden Sie zudem auch Passivrauch.
Temperatur
Vermeiden Sie starke Hitze und sehr hohe Temperaturen, beispielsweise durch Saunagänge, heisse Whirlpools oder sehr heisse Vollbäder.
Röntgen
Vermeiden Sie unnötige Röntgenuntersuchungen und informieren Sie medizinisches Fachpersonal immer über Ihre Schwangerschaft. Sollte eine Untersuchung medizinisch notwendig sein, können entsprechende Schutzmassnahmen zum Einsatz kommen.
Arbeitgeber
Ihre Arbeitgeberin oder Ihr Arbeitgeber muss den Arbeitsplatz beurteilen und Schutzmassnahmen beziehungsweise nötigenfalls eine gleichwertige Ersatzarbeit anbieten.
Krankschreibung
Sollten Sie aus gesundheitlichen Gründen ganz oder teilweise arbeitsunfähig sein, kann Ihre Ärztin oder Ihr Arzt Sie krankschreiben, wobei auch eine Teil-Arbeitsunfähigkeit möglich ist.
Beschäftigungsverbot
Bei gefährlicher oder beschwerlicher Arbeit oder wenn Schutzmassnahmen nicht ausreichen, kann die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt ein Beschäftigungsverbot aussprechen.
Lohn bei Beschäftigungsverbot
Wenn keine geeignete Ersatzarbeit möglich ist, besteht grundsätzlich Anspruch auf 80 % des bisherigen Lohnes.
Psychische Gesundheit
Achten Sie auf Ihre psychische Gesundheit und nehmen Sie Ängste, Sorgen oder eine starke emotionale Belastung ernst. Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt darüber und holen Sie sich bei Bedarf Unterstützung.
Untersuchungen
Im Einzelfall können spezielle Untersuchungsmethoden angewandt werden, um eine genetische Krankheit des ungeborenen Kindes zu erkennen. Allerdings ist hier eine sorgfältige Abwägung von Nutzen und Risiken unabdingbar.
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Schwangerschaft im Alter
Die Gründe für eine späte Schwangerschaft sind von Frau zu Frau unterschiedlich. Heutzutage ist es nicht unüblich, dass sich Frauen erst ab dem 30. Lebensjahr mit dem Thema Kinder auseinandersetzen. Die Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden, reduziert sich mit jedem Jahr und ab einem Alter von 35 wird von einer sogenannten Risikoschwangerschaft gesprochen.
Das Risiko einer Fehlgeburt oder einer veränderten Chromosomenzahl (z. B. Trisomie 21) steigt rein statistisch mit zunehmendem Alter der schwangeren Frau (leicht erhöhtes Risiko ab 30 Jahren, stärker erhöhtes Risiko ab 40 Jahren).
Wie hoch ist die Chance, ab 35 schwanger zu werden?
Die biologische Uhr ist eine Tatsache des Lebens.
Statistisch gesehen sinkt mit jedem Jahr die Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden.
Die Gründe für die abnehmende Fruchtbarkeit mit zunehmendem Alter sind jedoch sehr unterschiedlich.
Frauen werden mit einer begrenzten Anzahl von Eizellen geboren. Ab Mitte bis Ende 30 nimmt die Anzahl und Qualität der Eizellen deutlich ab. Ausserdem lassen sich Eizellen älterer Frauen nicht mehr so leicht befruchten wie diejenigen von jüngeren Frauen. Hinzu kommt, dass der Menstruationszyklus mit dem Alter unregelmässiger wird.
Experten zufolge müssen Frauen, die sich nach ihrem 30. Lebensjahr für die Geburt ihres ersten Kindes entscheiden, oft länger auf einen positiven Schwangerschaftstest warten. Die Chance, mit 40 Jahren schwanger zu werden, ist nur halb so hoch wie mit 35 Jahren.
Bei Frauen über 35 Jahren nimmt die Wahrscheinlichkeit, auf natürlichem Wege schwanger zu werden, mit zunehmendem Alter ab. Wenn trotz regelmässigem ungeschütztem Geschlechtsverkehr nach sechs Monaten keine Schwangerschaft eingetreten ist, wird eine ärztliche Abklärung empfohlen.
Mit einem Fruchtbarkeitstest kann festgestellt werden, wie fruchtbar eine Frau ist. Dieser besteht aus einer Hormon- und Ultraschalluntersuchung. Natürlich ist dieser Test nicht zu 100 Prozent zuverlässig, da viele Faktoren die Fruchtbarkeit beeinflussen können.
Welche Risiken können auftreten?
Eine Schwangerschaft im Alter, in der Medizin auch geriatrische Schwangerschaft genannt, ist möglich, bringt aber einige Risiken mit sich.
- Die Wahrscheinlichkeit von Schwangerschaftsdiabetes ist höher: Eine strenge Kontrolle des Blutzuckers durch Ernährung und körperliche Betätigung ist unerlässlich. Manchmal sind auch Medikamente erforderlich. Unbehandelt kann Schwangerschaftsdiabetes dazu führen, dass das Baby deutlich grösser wird, was das Risiko von Verletzungen während der Geburt erhöht. Schwangerschaftsdiabetes kann auch das Risiko für eine Frühgeburt, für Bluthochdruck während der Schwangerschaft und für Komplikationen beim Kind nach der Geburt erhöhen.
- Hoher Blutdruck: Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Bluthochdruck, der sich während der Schwangerschaft entwickelt, bei älteren Frauen häufiger vorkommt als bei jüngeren Frauen. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin sollte den Blutdruck sowie das Wachstum und die Entwicklung des Babys sorgfältig überwachen.
Betroffene müssen häufiger zu Kontrolluntersuchungen gehen. Darüber hinaus kann es sein, dass die Geburt vor dem geplanten Termin eingeleitet wird, um Komplikationen zu vermeiden.
- Risiko für bestimmte Chromosomenstörungen steigt: Kinder älterer Mütter haben ein höheres Risiko für bestimmte Chromosomenstörungen, wie z.B. Trisomie 21.
- Das Risiko einer Fehlgeburt ist höher: Das Risiko eines Schwangerschaftsverlustes – durch Fehl- oder Totgeburt – steigt bei älteren Schwangeren aufgrund von Vorerkrankungen oder fetalen Chromosomenanomalien. Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die abnehmende Qualität der Eizellen in Verbindung mit einem erhöhten Risiko für chronische Erkrankungen wie Bluthochdruck und Diabetes das Risiko für eine Fehlgeburt erhöhen können.
Spielt das Alter des Vaters ebenfalls eine Rolle?
Im Gegensatz zur Frau kann ein Mann bis ins hohe Alter Kinder zeugen, da er laufend Spermien nachproduzieren kann.
Bei einem 50-jährigen Mann haben spermienproduzierende Stammzellen etwa 600 Zellteilungen hinter sich. Die Stammzellen altern und mit jeder weiteren Teilung steigt die Gefahr von Mutationen und der Bildung von gezielten Defekten im Erbgut, die zu verschiedenen Erkrankungen führen können. Aus diesem Grund dürfen Samenspender in den meisten Ländern nicht älter als 40 Jahre alt sein.
Eine im Jahr 2018 veröffentlichte Studie der Stanford University School of Medicine analysierte Daten von über 40 Millionen Geburten und ergab, dass Kinder älterer Väter (35+ Jahre) ein statistisch höheres Risiko für Frühgeburten, ein niedriges Geburtsgewicht, künstliche Beatmung direkt nach der Geburt und Krampfanfälle aufweisen.
Darüber hinaus ergab die Studie, dass die Partnerinnen von Männern ab 45 Jahren ein um 28 Prozent höheres Risiko hatten, an Schwangerschaftsdiabetes zu erkranken, als die Partnerinnen von Vätern im Alter zwischen 25 und 34 Jahren.
In dieser Rubrik haben wir Informationen für werdende Väter zusammengetragen, welche sie durch die Zeit der Schwangerschaft ihrer Partnerin, die Geburt sowie den Alltag begleiten: Tipps für werdende Väter.
Was können Mütter tun, um trotz hohem Alter eine Schwangerschaft erfolgreich auszutragen?
Experten sind der Meinung, dass Schwangere in höherem Alter mehr auf die eigene Gesundheit und die ihres ungeborenen Kindes achten sollten. Eine bewusste Ernährung und regelmässige körperliche Aktivität können einen positiven Einfluss auf den Verlauf der Schwangerschaft haben. Zudem sollten Mütter regelmässig zu Kontrolluntersuchungen gehen. Werdende Eltern können sich auch über pränatale Tests informieren, um Chromosomenanomalien frühzeitig erkennen zu können.
Untersuchungen bei einer Risikoschwangerschaft
Kontrolltermine helfen dabei, Risiken für Mutter und Kind rasch zu erkennen und entsprechende weitere Massnahmen zu ergreifen. Liegt eine unkomplizierte Schwangerschaft vor, sind insgesamt sieben Schwangerschaftskontrollen vorgesehen. Bei Risikoschwangerschaften kommen weitere Kontrollen hinzu.
Je nach individueller Situation sind zusätzliche Untersuchungen notwendig.
Erweiterter Ultraschall (Feindiagnostik)
Bei einer Basis-Ultraschall-Untersuchung wird die altersentsprechende Entwicklung des Babys geprüft. Im Rahmen einer erweiterten Ultraschalluntersuchung werden der Kopf, die Hirnkammern und das Kleinhirn genauer untersucht sowie das Grössenverhältnis von Herz und Brustkorb gemessen. Zusätzlich werden die Lage und Grösse der Herzkammern kontrolliert und überprüft, ob die Wirbelsäule und Bauchwand geschlossen und die Harnblase sowie der Magen sichtbar sind.
Ersttrimester-Test (ETT)
Hierbei handelt es sich um einen Screening-Test im ersten Trimester, durch den ein erhöhtes Risiko für das Vorliegen einer Trisomie entdeckt werden kann.
Nicht invasiver Pränataltest (NIPT)
Durch einen nicht invasiven Pränataltest (NIPT) kann kindliches Erbgut (DNA) aus der Plazenta untersucht werden. Zur Durchführung des Tests wird Blut aus der Armvene einer schwangeren Frau entnommen. Ab der 10. Woche enthält ihr Blut so viel Erbgut des Kindes, dass eine Untersuchung infrage kommt. Mit einem NIPT können nur einzelne genetische Veränderungen untersucht werden.
Doppler-Sonografie
Die Doppler-Sonografie ist eine Untersuchung, mit der die Durchblutung der Blutgefässe des ungeborenen Kindes, der Mutter und der Plazenta gemessen werden kann. Sie liefert wichtige Informationen über die Blutversorgung des Babys und kann Hinweise darauf geben, wie gut die Plazenta funktioniert und ob das ungeborene Kind ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt wird.
Kardiotokografie (CTG)
Bei der Kardiotokografie handelt es sich um ein Verfahren zur gleichzeitigen Registrierung und Aufzeichnung der Herzschlagfrequenz des ungeborenen Kindes sowie der Wehentätigkeit der werdenden Mutter. Sie kommt sowohl im Rahmen der Schwangerschaftsbetreuung als auch während der Geburt zum Einsatz.
Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese)
Mithilfe dieser pränatalen Untersuchung können Chromosomenstörungen bei ungeborenen Kindern festgestellt werden. Hierfür wird der werdenden Mutter zwischen der 14. und der 18. Schwangerschaftswoche Fruchtwasser entnommen. Darin enthaltene kindliche Zellen geben Aufschluss darüber, ob Chromosomenstörungen vorliegen.
Welche Untersuchungen empfohlen werden, hängt von den persönlichen Risikofaktoren und dem Verlauf der Schwangerschaft ab.
Mehr Informationen zu den einzelnen Untersuchungen finden Sie auf unserer Seite zu regelmässigen Schwangerschaftsuntersuchungen.
Unsere Spezialistinnen und Spezialisten für Risikoschwangerschaften
Unsere Spezialistinnen und Spezialisten für Risikoschwangerschaften begleiten Sie einfühlsam und individuell durch Ihre Schwangerschaft. Sie verfügen über umfassende fachliche Spezialisierungen, betreuen Schwangerschaften mit besonderen Risiken wie beispielsweise Schwangerschaftsdiabetes oder bestehenden Vorerkrankungen. Bei Bedarf stehen Ihnen mehrsprachige Gynäkologinnen und Gynäkologen zur Seite.
Unsere Geburtskliniken
FAQ: Häufige Fragen zur Risikoschwangerschaft
Was wird bei Risikoschwangerschaft gemacht?
Bei einer Risikoschwangerschaft erfolgt eine besonders intensive und regelmässige Betreuung durch die Frauenärztin oder den Frauenarzt. Je nach individuellem Risiko können zusätzliche Ultraschalluntersuchungen, Bluttests oder weitere Kontrollen sinnvoll sein.
Gründe für Risikoschwangerschaft: Welche Gründe kommen infrage?
Eine Risikoschwangerschaft kann viele unterschiedliche Gründe haben: unter anderem höheres Alter der Schwangeren, Vorerkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck, Mehrlingsschwangerschaft, frühere Komplikationen oder Probleme in der aktuellen Schwangerschaft.
Kann man bei einer Risikoschwangerschaft auf natürlichem Weg entbinden?
Ja, auch bei einer Risikoschwangerschaft ist eine natürliche Geburt häufig möglich. Ob eine vaginale Geburt infrage kommt, hängt von den individuellen Risikofaktoren und dem Verlauf der Schwangerschaft ab. Ihre Frauenärztin oder Ihr Frauenarzt und Hebamme besprechen mit Ihnen den für Sie und Ihr Baby passenden Geburtsweg.
Welche Warnzeichen und Komplikationen können in der Schwangerschaft auftreten?
Mögliche Warnzeichen sind unter anderem Blutungen, vorzeitige Wehen oder ein vorzeitiger Blasensprung. Auch Bluthochdruck, Schwangerschaftsdiabetes oder Auffälligkeiten beim Baby können auftreten. Bei Beschwerden sollten Sie sich zeitnah an Ihren Frauenarzt oder Ihre Frauenärztin wenden.