Geschichte & Meilensteine

Die St. Anna-Schwestern eröffneten 1911 ein Sanatorium mit 80 Patienten. Sie entwickelten ihr Werk mit viel Engagement und weitsichtigem Blick, bis sie 2005 die Klinik der Hirslanden Gruppe übergaben. Seit der Gründung bis heute ist das Geschäftsmodell der interdisziplinären Vernetzung von Pflege, Klinik- und Belegschaftsärzten, Hauspflege sowie mit Hausärzten zukunftsweisend.

Die Geschichte der Klinik St. Anna ist aufs Engste mit der Gemeinschaft der St. Anna-Schwestern verknüpft. Diese wurde 1909 gegründet, um die Not in der Bevölkerung zu lindern. Mangelnde Hygiene führte damals zu zahlreichen Infektionskrankheiten und die Säuglingssterblichkeit lag bei über zehn Prozent. Übrigens gehörten die St. Anna-Schwestern im Laufe der Zeit mit ihren Häubchen und der grauen Einkleidung schon fast zum Stadtbild Luzerns …

2011 - 2001

2011
Eröffnung Zentrum für Gesundheit und Prävention auf 1200 Quadratmetern im St. Anna im Bahnhof Luzern

Die Klinik St. Anna feiert ihr 100-Jahr-Jubiläum
Die Weiterentwicklung der Klink ist mit grosser Dynamik im vollen Gange, sei es aus medizinischer oder infrastruktureller Sicht. Doch der Geist der Gründerinnen soll weiterhin vorhanden bleiben: Den Patienten nebst moderner Medizin und achtsamer Betreuung. einen Ort der Ruhe und Geborgenheit bieten.

2008
Eröffnung Sportmedizin Bahnhof Luzern

2007
Eröffnung Neubau im Hof inklusiv 24h Notfallzentrum

2005
Übernahme der Klinik St. Anna durch Hirslanden 
Die Hirslanden Gruppe hat die Klinik St. Anna übernommen, «als Perle unter vergleichbaren Spitälern», wie der Leiter der Gruppe damals sagte. 

2004
Umbau und Inbetriebnahme der neue Geburtsabteilung 

Eröffnung Parkhaus-Erweiterung 

2001
Inbetriebnahme Neubau Trakt C  

2000 - 1981

1998
Spatenstich zum Neubau 2000 in Luzern

1995
Aufstockung und Umbau Trakt D

1991
Umbau Maternité (Trakt E)

1989
Erstmals Direktor für Leitung der Klinik St. Anna

Über Jahrzehnte hatten die St. Anna-Schwestern die immer grösser werdende Klinik selber geführt. Der Nachwuchs der Schwestern ging jedoch nach 1960 stark zurück. So übernahm 1989 ein Direktor die Leitung der Klinik. Nach und nach zogen sich die Schwestern aus der Organisation der Klinik zurück. 

1987
Neubau Röntgenabteilung, Pflegeschule und Wäscherei

Neubau Parkgarage

1985
Bau der Personalhäuser Lützelmatt 1 und 3, Luzern

Erweiterung OPS-Abteilung

1983
Errichtung neuer Verbindungswege und Erschliessungen

Start Ausbau OP Luzern

1982
Einweihung von Zentralsterilisation, Cafeteria und Kinderhort in Luzern

1980- 1909

1977
Ausbau der Röntgenabteilung mit Nuklearmedizin Luzern

1975
Einweihung der Intensivpflegestation im Ostgebäude in der Klinik Luzern

1969
Höchste Geburtenzahlen

In den 60er-Jahren verzeichnete die Klinik die höchsten Geburtenzahlen. 1969 wurden hier täglich sechs Kinder geboren. Nicht umsonst hiess es damals in Luzern, jede dritte Person sei im St. Anna zur Welt gekommen.

1964
Einweihung der neuen Maternité in Luzern

1957
Neubau des Sanatoriums Klinik St. Anna
Der nächste grosse Schritt war der Neubau des Sanatoriums, das nun «Klinik St. Anna» hiess. Nahezu 50 Ärzte praktizierten in der Klinik, was rund der Hälfte der auf Stadtgebiet tätigen Ärzte entsprach. In dieser Zeit wurde auch die Krankenpflegeschule St. Anna gegründet.

1930
Bezug der neu erbauten Frauenklinik «Maternité» mit Gebärsaal, Labor, Schullokal, Wäscherei und Glätterei
Weil alle Krankenbetten stets belegt waren, entschlossen sich die Schwestern zum Bau der «Maternité» sowie der ersten Orthopädie-Klinik der Zentralschweiz. Sie rüsteten den Neubau mit Turnsälen und modernen Apparaten ein. Hier behandelten sie Kinder und Erwachsene mit körperlichen Gebrechen mit Mechano-Therapien und kräftigten damit Muskeln, förderten Beweglichkeit und Koordination.

1918
Erwerb neues Gut

Gemeinschaft erwarb am Stadtrand Luzerns ein herrliches Gut, um die vorhandenen Platzprobleme zu lösen. 1918 wurde das Sanatorium Klinik St. Anna eröffnet. Die Presse betitelte die Eröffnung: "Eine Zierde der Stadt Luzern und ein Denkmal der Menschenliebe".

1911
Eröffnung einer Klinik im gemieteten Schloss Bramberg
Die Schwestern eröffneten feierlich das umgebaute und modern eingerichtete Schloss Bramberg auf Musegg als Sanatorium St. Anna. Das Haus verfügte nebst Patientenzimmer über ein Operations- und Gebärzimmer, eine Sterilisationsanlage, eine Hauskapelle und die Oberin besass ein eigenes Büro. Die Klinik erwies sich rasch als zu klein. Insbesondere während des Ersten Weltkriegs, als die Schwestern viele internierte Soldaten pflegten. Von einem Jahr zum andern stieg die Zahl der Operationen von 64 auf 196.