Geschichte & Meilensteine

Die St. Anna-Schwestern eröffneten 1911 ein Sanatorium mit 80 Patienten. Sie entwickelten ihr Werk mit viel Engagement und weitsichtigem Blick, bis sie 2005 die Klinik St. Anna der Hirslanden Gruppe übergaben. Seit der Gründung bis heute ist das Geschäftsmodell der interdisziplinären Vernetzung von Pflege, Klinik- und Belegschaftsärzten, Hauspflege sowie mit Hausärzten zukunftsweisend.

2018

Eröffnung des ambulanten Operationszentrums und der neuen Sportmedizin und Physiotherapie im St. Anna im Bahnhof

2017

Eröffnung der ersten Zentralschweizer NUK-Therapiestation

2015

Einführung der roboterassistierten Chirurgie in der Urologie

2014

Kauf der Swissana Clinic in Meggen

Die Klinik wird in die Hirslandengruppe als „Hirslanden Klinik Meggen“ integriert. 

2011

Eröffnung des Standorts St. Anna im Bahnhof Luzern

100-Jahr-Jubiläum am Standort Dietschiberg
Die Weiterentwicklung der Klink ist mit grosser Dynamik im vollen Gange, sei es aus medizinischer oder infrastruktureller Sicht. Doch der Geist der Gründerinnen soll weiterhin vorhanden bleiben: Den Patienten nebst moderner Medizin und achtsamer Betreuung einen Ort der Ruhe und Geborgenheit bieten.

2007

Eröffnung 24h-Notfallzentrum

2005

Übernahme der Klinik St. Anna durch Hirslanden

Die Hirslanden Gruppe hat die Klinik St. Anna übernommen, «als Perle unter vergleichbaren Spitälern», wie der Leiter der Gruppe damals sagte. 

2004

Umbau und Inbetriebnahme der neuen Geburtsabteilung

2001

Inbetriebnahme Neubau Trakt C

1989

Klinik St. Anna erstmals unter der Leitung eines Direktors

Über Jahrzehnte hatten die St. Anna-Schwestern die immer grösser werdende Klinik selber geführt. Der Nachwuchs der Schwestern ging jedoch nach 1960 stark zurück. So übernahm 1989 ein Direktor die Leitung der Klinik. Nach und nach zogen sich die Schwestern aus der Organisation der Klinik zurück. 

1985

Bau der Personalhäuser Lützelmatt 1 und 3

1969

Höchste Geburtenzahlen

In den 60er-Jahren verzeichnete die Klinik die höchsten Geburtenzahlen. 1969 wurden hier täglich sechs Kinder geboren. Nicht umsonst hiess es damals in Luzern, jede dritte Person sei im St. Anna zur Welt gekommen.

1957

Neubau des Sanatoriums Klinik St. Anna

Der nächste grosse Schritt war der Neubau des Sanatoriums, das nun «Klinik St. Anna» hiess. Nahezu 50 Ärzte praktizierten in der Klinik, was rund der Hälfte der auf Stadtgebiet tätigen Ärzte entsprach. In dieser Zeit wurde auch die Krankenpflegeschule St. Anna gegründet.

1930

Bezug der neu erbauten Frauenklinik «Maternité» mit Gebärsaal, Labor, Schullokal, Wäscherei und Glätterei

Weil alle Krankenbetten stets belegt waren, entschlossen sich die Schwestern zum Bau der «Maternité» sowie der ersten Orthopädie-Klinik der Zentralschweiz. Sie rüsteten den Neubau mit Turnsälen und modernen Apparaten ein. Hier behandelten sie Kinder und Erwachsene mit körperlichen Gebrechen mit Mechano-Therapien und kräftigten damit Muskeln, förderten Beweglichkeit und Koordination.

1918

Erwerb neues Gut

Die Gemeinschaft der St. Anna-Schwestern erwarb am Stadtrand Luzerns ein herrliches Gut, um die vorhandenen Platzprobleme zu lösen. 1918 wurde das Sanatorium Klinik St. Anna eröffnet. Die Presse betitelte die Eröffnung: "Eine Zierde der Stadt Luzern und ein Denkmal der Menschenliebe".

1911

Eröffnung einer Klinik im gemieteten Schloss Bramberg

Die Schwestern eröffneten feierlich das umgebaute und modern eingerichtete Schloss Bramberg auf Musegg als Sanatorium St. Anna. Das Haus verfügte nebst Patientenzimmer über ein Operations- und Gebärzimmer, eine Sterilisationsanlage, eine Hauskapelle und die Oberin besass ein eigenes Büro. Die Klinik erwies sich rasch als zu klein. Insbesondere während des Ersten Weltkriegs, als die Schwestern viele internierte Soldaten pflegten. Von einem Jahr zum andern stieg die Zahl der Operationen von 64 auf 196.