Myomembolisation – Behandlung von Myomen in der Gebärmutter

Im Zentrum für Mikrotherapie SwissIntervention der Klinik St. Anna werden Knoten in der Gebärmutter – sogenannte Myome – mit der Uterusmyom-Embolisation effektiv und schonend behandelt. Anstatt die Myome medikamentös oder operativ zu behandeln, wird bei dieser Therapieform den Myomen mit einem minimalinvasiven Eingriff dauerhaft und organerhaltend entgegengewirkt.

Myome verursachen bei betroffenen Frauen teilweise starke Beschwerden. Als gutartige Knoten beziehungsweise Tumore in der Gebärmutter können sie zu lang andauernden und starken Regelblutungen oder Zwischenblutungen führen, Schmerzen im Beckenbereich und beim Geschlechtsverkehr auslösen, sowie der Grund für eine ungewollte Kinderlosigkeit sein.

Minimaler Eingriff, maximale Wirkung
Vorübergehend lassen sich Myom-Beschwerden medikamentös behandeln. Gynäkologen können Myome oder – als letzte Möglichkeit – die ganze Gebärmutter operativ entfernen. Die Interventionelle Radiologie bietet mit der Uterusmyom-Embolisation eine einfache, aber effektive minimalinvasive und organerhaltende Myom-Therapie an. Minimalinvasiv bedeutet in diesem Fall, dass der ganze Eingriff über einen winzigen Stich (1-2mm) in der Leiste durchgeführt wird. Bei der weltweit anerkannten Methode wird durch das Einführen eines dünnen Katheters über die Leiste die Blutzufuhr zu den Myomen gestoppt. Dies hat zur Folge, dass die Knoten verkümmern und schrumpfen.

Gute Heilungschancen
Bei der Uterusmyom-Embolisation müssen weder die Gebärmutter entfernt, noch starke Medikamente eingenommen werden. Erhebungen sprechen für den Erfolg der Behandlungsmethode: In über 90 Prozent der behandelten Fälle zeigte sich nach der Uterusmyom-Embolisation eine starke Besserung oder gar eine Normalisierung der Myom-Beschwerden.

Klinik St. Anna als Spezialistin
Weltweit wurden bereits hunderttausende betroffene Frauen mit der Embolisation erfolgreich behandelt. Die Klinik St. Anna weist eine langjährige Erfahrung mit der Behandlungsmethode auf. PD Dr. Sebastian Kos hat sich als Chefarzt des Instituts für Radiologie und Nuklearmedizin auf die Behandlung von Myomen mittels Utersumyom-Embolisation spezialisiert.

Zögern Sie nicht, uns bei Fragen zu der Behandlungsmethode zu kontaktieren oder ein unverbindliches Beratungsgespräch zu vereinbaren.