Wir möchten mithelfen, die Diagnose- und Therapiemöglichkeiten für Frauen mit Brustkrebserkrankungen laufend zu verbessern. Daher beteiligt sich das Brustzentrum Bern Biel an nationalen und internationalen klinischen Untersuchungen. Die Studien richten sich an Patientinnen mit bestimmten Merkmalen; vor einem Einschluss in eine Studie werden daher sorgfältige Untersuchungen und Abklärungen durchgeführt.

Jede Teilnahme an einer Studie erfolgt nur mit Ihrem Einverständnis und Ihrer schriftlichen Zustimmung. Es entstehen Ihnen keine Nachteile für die weitere Behandlung, wenn Sie die Teilnahme an einer Studie ablehnen oder diese vorzeitig beenden möchten. Ihre Ärztin, Ihr Arzt wird das bestmögliche Vorgehen mit Ihnen besprechen.

Gerne geben wir Ihnen detailliert Auskunft über unser Forschungsprogramm. Bei Interesse rufen Sie uns bitte an unter T +41 31 337 89 70. oder melden Sie sich per Mail.

Mammakarzinom

SAKK 95/17 - WISE-Studie

24-Wochen-Aktivitätsprogramm für Patientinnen mit lokal begrenztem Mammakarzinom unter Aromatasehemmer-Therapie

Eine offene, randomisierte, multizentrische Phase-III-Studie.

SAKK 23/18 – VISION I

Studieninhalt ist die vakuumassistierte Biopsie unmittelbar vor Operation als intra- oder perioperativer Vergleich für Patientinnen, die sich vorab einer neoadjuvanten Chemotherapie gegen Brustkrebs unterzogen haben. Dieser Behandlungsplan kann möglicherweise bestimmten Gruppen von Frauen eine offene Brustoperation mit den üblicherweise einhergehenden Konsequenzen wie grösseren Narben, Dellen oder Gewebeverletzungen ersparen.

Eine multizentrische prospektive Machbarkeitsstudie. 

PREVENT

Pregabalin zur Prävention anhaltender Schmerzen bei Hochrisikopatientinnen nach Brustkrebsoperation.

Eine multizentrische, randomisierte, plazebokontrollierte Studie.

Peter Pan

Personalisierte Therapie für Brustkrebs-Patientinnen

In dieser Studie werden Blut- & Brustkrebszellen aus dem Gewebe gewonnen und sowohl im Labor als auch in Mäusen kultiviert. Anschliessend werden diese Kulturen behandelt, analysiert und mit den Eigenschaften der Krankheit abgeglichen. Daraus lassen sich Rückschlüsse auf das Ansprechen der Tumorzellen auf anti-Krebs Medikamente im Patienten ziehen.