Qualität bei Hirslanden

Patientennutzen zu generieren ist das oberste Ziel der Privatklinikgruppe Hirslanden. Um dieses Ziel zu erreichen und den Patientennutzen kontinuierlich zu erhöhen, müssen die Behandlungsqualität sowie die Patientensicherheit gewährleistet sein. Ob und wie dies geschieht, erhebt Hirslanden jährlich im Rahmen umfassender Qualitätsmessungen.

Qualität messen

Medizinische Qualität zu messen ist eine umfangreiche und vielschichtige Aufgabe, die ein hohes Engagement aller Kliniken verlangt. Bei der Messung  der Qualität stützt sich Hirslanden auf klinische Kennzahlen, deren Indikatorensysteme über Jahre entwickelt und verbessert wurden, sowie auf nationale sowie internationale Gesundheitsrichtlinien. Auf Basis der gleichen Erhebungen pro  Klinik lassen sich Kliniken mit einem ähnlichen Leistungsspektrum miteinander vergleichen, und es kann ein spezifisches Benchmarking abgeleitet werden.

Dieses Benchmarking hilft bei der Beurteilung der Leistungen und bei der Definition von Massnahmen zur weiteren Verbesserung sowohl der Behandlungsqualität als auch der Patientensicherheit. Nicht zuletzt ermöglicht die Erhebung nationaler und internationaler Indikatoren auch den Vergleich mit inländischen Spitälern sowie mit dem Ausland.

Qualitätsmessungen verstehen

Um das Vorgehen und die Grundlagen der verschiedenen Qualitätserhebungen zu verstehen, bedarf es einer intensiven Beschäftigung mit der Materie. Doch  nicht nur die Erhebung selbst erfordert eine differenzierte Auseinandersetzung. Auch die Ergebnisse weisen eine Komplexität auf, die eine umfassende Analyse und Interpretation benötigen. Analysiert und interpretiert werden die Ergebnisse der Qualitätsmessungen bei Hirslanden durch verschiedene Fachgremien des Qualitätsmanagements. Diese Fachgremien sind zudem dafür zuständig, entsprechende Massnahmen aus den Ergebnissen abzuleiten und so den kontinuierlichen Verbesserungsprozess weiterzuführen.

Hirslanden verfügt über diverse Stellen, die in die Qualitätsmessung und ­erhaltung involviert sind. Einerseits ist dies eine fachübergreifende Qualitätskommission sowie in jeder Klinik je eine Kommission für Hygiene und die Aufarbeitung von Beinahefehlern (Critical Incident Reporting System, CIRS), andererseits gibt es seit 2014 in jeder  Hirslanden­Klinik die Funktion des Leiters Medizinisches System. Dieser unterstützt die Klinikdirektoren bei Themen der medizinischen Qualität und der Patientensicherheit und trägt die fachliche Verantwortung für die medizinische Leistungserbringung. Zudem ist der Leiter Medizinisches System dafür verantwortlich, dass regulatorische Anforderungen und kantonale Leistungsaufträge korrekt umgesetzt werden.

Ergebnisse vergleichen

Wie bereits erwähnt, liegt ein Vorteil der gruppenweiten und kontinuierlichen Qualitätsmessung darin, dass Vergleiche zwischen Kliniken gezogen und Benchmarks abgeleitet werden können. Dabei  gilt stets die Orientierung an der Best Practice. Doch nicht nur Ergebnisse werden verglichen, das Qualitätsmanagement der Kliniken steht zudem in systematischem Austausch, um konkrete Massnahmen zu erarbeiten und proaktiv Qualitätseinbussen vorzubeugen.