Mediclinic Group Corporate Profile 2025
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Damit die Behandlungsqualität und Patientensicherheit gewährleistet sind, nehmen wir umfassende Qualitätsmessungen vor. Dabei stützen wir uns auf klinische Kennzahlen, deren Indikatorensysteme über Jahre entwickelt und verbessert wurden, sowie auf nationale und internationale Gesundheitsrichtlinien.
Auf Basis der gleichen Erhebungen pro Klinik lassen sich Kliniken mit einem ähnlichen Leistungsspektrum miteinander vergleichen und es kann ein spezifisches Benchmarking abgeleitet werden. Dieses Benchmarking hilft bei der Beurteilung der Leistungen und bei der Definition von Massnahmen zur laufenden Verbesserung sowohl der Behandlungsqualität als auch der Patientensicherheit. Nicht zuletzt ermöglicht die Erhebung nationaler und internationaler Indikatoren auch den Vergleich mit in- und ausländischen Spitälern.
Sämtliche Hirslanden-Kliniken setzen sich für bessere medizinische Qualität ein.
Unser Qualitätsmanagement basiert auf zertifizierten Erhebungen und objektiven Kennzahlen.
Hirslanden erhebt die Sterblichkeitsrate auf der Intensivstation mittels Datensatz der Schweizerischen Gesellschaft für Intensivmedizin (= minimaler Datensatz der SGI; MDSi). Dieser minimale Datensatz MDSi ermöglicht es den einzelnen Stationen, ihre Prozesse zu analysieren und sich im Rahmen eines Benchmarkings mit anderen Stationen zu vergleichen. Ziel ist es, eigene Stärken und Schwächen erkennen zu können und damit letztlich die Patientenbetreuung zu optimieren. Dabei zeigt sich, dass die Hirslanden-Kliniken beim Vergleich der effektiven mit der erwarteten Sterblichkeit bereits seit mehreren Jahren einen deutlich besseren Wert erzielen als der Schweizer Mittelwert.
Die Hirslanden-Gruppe misst Infektionen mit zwei verschiedenen Methoden. Auf den Intensivstationen mit dem KISS (Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System) und auf den Bettenstationen mit SwissNoso. Das KISS ist die weltweit grösste Datenbank zu Nosokomialinfekten. Das sind Infektionen, die in zeitlichem bzw. kausalem Zusammenhang mit einer stationären oder ambulanten Behandlung stehen. Daher bietet das KISS die besten Vergleichsmöglichkeiten. SwissNoso bietet einen nationalen Benchmark.
Infektionen treten häufig im Zusammenhang mit einem Katheter oder einer Kanüle auf. Zu diesen sogenannten geräteassoziierten Infektionen zählen auf der Intensivstation die Anzahl septischer Erkrankungen bei zentralvenösen Kathetern, die Anzahl Harnwegsinfekte bei Blasenkathetern sowie die Anzahl Lungenentzündungen bei Beatmungen. Zur Infektionsprävention gehört unter anderem die Händehygiene. Sie bildet den weitaus wichtigsten Teil der Standardhygienemassnahmen, da die meisten der im Spital erworbenen Infektionserreger über direkten Kontakt und vorwiegend durch die Hände übertragen werden.
Im Interesse der Patientensicherheit und zur Qualitätskontrolle werden in allen Hirslanden-Kliniken Wundinfektionen nach bestimmten Operationen in einem Präventivprogramm systematisch erfasst. Wenn Sie als Patientin oder Patient an diesem Programm teilnehmen, wird Sie je nach Eingriffsart nach ca. 30 oder 90 Tagen eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter von Hirslanden telefonisch kontaktieren und Ihnen einige Fragen zum Verlauf Ihrer Wundheilung und Ihrem Befinden stellen. Bitte beachten Sie, dass diese Interviews u.a. über die Telefonnummer +41 75 430 34 22 oder +41 44 387 22 82 der Hirslanden-Gruppe geführt werden. Vielen Dank, dass Sie den Anruf entgegennehmen.