Impfungen

Obwohl Pro und Contra von Impfungen immer wieder heiss diskutiert werden, lassen die meisten Eltern ihre Kinder - gemäss Empfehlungen von Ärzten - gegen verschiedene gefährliche Infektionen impfen. Allerdings besteht in der Schweiz keine generelle Impfpflicht mit Ausnahme einiger Obligatorien in den Kantonen Freiburg, Genf, Neuenburg und Tessin.


Die Impfung unterstützt den kindlichen Organismus beim Aufbau eines spezifischen Abwehrsystems gegen den Ausbruch der entsprechenden Krankheiten. Schwerwiegende Komplikationen und Konsequenzen können so verhindert werden (z.B. Masern-Hirnentzündung, Missbildung beim Neugeborenen nach Röteln in der Schwangerschaft).

 

Einige Impfungen bauen eine lebenslange Immunität auf, andere müssen mehrmals durchgeführt oder im Abstand von mehreren Jahren wiederholt werden. Der offizielle schweizerische Impfplan entspricht dem weltweiten Impfprogramm der Weltgesundheitsorganisation WHO und empfiehlt die folgenden Impfungen:

 

Alter

 

Impfungen

 

2 bis 6 Monate

3 x Diphtherie, Tetanus (Starrkrampf), Pertussis (Keuchhusten)
3 x Poliomyelitis (Kinderlähmung)
3 x Haemophilus influenzae Typ b (Hirnhautentzündung)

 

12 Monate

Masern, Mumps, Röteln (MMR)

 

15 bis 24 Monate

Diphtherie, Tetanus, Pertussis
Poliomyelitis
Haemophilus influenzae Typ b
Masern, Mumps, Röteln (MMR)

 

4 bis 7 Jahre

Diphtherie, Tetanus, Pertussis
Poliomyelitis
Nachholimpfungen (MMR)

 

11 bis 15 Jahre

Diphtherie, Tetanus
3 x Hepatitis B
Nachholimpfungen (Polio, MMR, Pertussis)

 

Erwachsene Diphtherie, Tetanus (alle zehn Jahre)
Nachholimpfungen (Polio, MMR)

 

 

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