Unternehmensprofilder Privatklinikgruppe Hirslanden

Der Patientennutzen im Fokus

Bei allem, was die Privatklinikgruppe Hirslanden tut, orientiert sie sich stets an einer Grösse: dem Patientennutzen. Das gilt für Investitionen und Akquisitionen genauso wie für die Etablierung von einheitlichen Strukturen und Abläufen, für die Akkreditierung von neuen Belegärzten genauso wie für das Eingehen von Kooperationen. Ein hoher Patientennutzen setzt sich zusammen aus erstklassiger medizinischer Qualität, hoher Patientenzufriedenheit und wirtschaftlicher Leistungserbringung.

Regionale Versorgungsnetzwerke

Die Privatklinikgruppe Hirslanden gliedert sich in verschiedene geografische Versorgungsregionen, die jeweils ein Netzwerk von Zentrumskliniken (Maximalversorger), Grundversorgungskliniken, Fachkliniken und ambulanten Zentren bilden. Patienten können damit wohnortsnah über alle ambulanten, teilstationären (eine Übernachtung) und stationären Versorgungsstufen hinweg betreut werden – ohne Zeit- und Informationsverlust. Das bedeutet höhere Versorgungsqualität und mehr Effizienz. Das Leistungsspektrum einer solchen Versorgungsregion reicht dabei von der Grundversorgung über die Diagnostik bis zur hochspezialisierten Medizin. Immer wichtiger werden in den Versorgungsnetzwerken die ambulanten Operationszentren in Kliniknähe, da die Verschiebung von stationären Leistungen in den ambulanten Bereich unaufhaltsam voranschreitet.

Systemanbieter

Die Organisation der Hirslanden-Kliniken beruht auf einer klaren Arbeitsteilung zwischen den ärztlichen Querschnittsfunktionen wie Innere Medizin, Notfallmedizin, Anästhesie, Radiologie und Intensivmedizin auf der einen Seite und den immer stärker spezialisierten Fachgebieten wie Orthopädie, Kardiologie, Onkologie etc. auf deren anderen. Dank dieser Arbeitsteilung können die Spezialisten darauf vertrauen, dass alle medizinischen Basisleistungen jederzeit rasch und kompetent erbracht werden und dadurch ein Maximum an Patientensicherheit gewährleistet ist. Das wiederum erlaubt es ihnen, sich ganz auf ihre spezialisierten Aufgaben zu konzentrieren. Diese arbeitsteilige Organisationsform wird als Systemanbieteransatz bezeichnet.

Belegärzte und angestellte Ärzte

Die Ärzteschaft der Privatklinikgruppe Hirslanden setzt sich aus Belegärzten und angestellten Ärzte zusammen. Das erlaubt ein äusserst breites Spektrum an medizinischen Leistungen, von der Grundversorgung über die ärztlichen Querschnittsfunktionen an den Kliniken bis zur spezialisierten und hochspezialisierten Medizin. Ein Grossteil der Hirslanden-Belegärzte ist an einem von über 100 Kompetenzzentren angeschlossen, in denen Spezialisten aus unterschiedlichen Fachgebieten mit dem Fokus auf spezifische Organsysteme oder Krankheitsbilder interdisziplinär zusammenarbeiten. Viele Beleg- und Klinikärzte wirken ausserdem an sogenannten Indikationsboards mit. Das sind regelmässige stattfindende Sitzungen, an denen Vertreter verschiedener Disziplinen gemeinsam festlegen, bei welchen Patienten welche Therapie oder welche Kombination von Therapien am sinnvollsten ist. Ein Beispiel ist das Tumorboard für Krebserkrankungen.

Qualitätsmanagement

Die Privatklinikgruppe Hirslanden verfügt über ein hochentwickeltes Qualitätsmanagementsystem. Seine wichtigste Funktion besteht darin, den fortlaufenden Verbesserungsprozess sicherzustellen, wozu wesentlich auch der gruppenweite Erfahrungsaustausch und das Übernehmen von Best Practices gehören. Seit 2010 veröffentlicht die Hirslanden-Gruppe jedes Jahr einen Qualitätsbericht, in dem die Ergebnisse ihrer umfangreichen Qualitätsmessungen transparent dargestellt werden.

Infrastruktur

Die Kliniken und ambulanten Zentren von Hirslanden passen ihre medizintechnische Infrastruktur der laufenden Entwicklung an. So investiert die Hirslanden-Gruppe jährlich rund 10 Prozent des Umsatzes in den Ausbau und Unterhalt seiner Kliniken. Jede Klinik ist umfassend mit Diagnostikgeräten ausgerüstet und bietet auch interventionelle Radiologie an; Computertomographie (CT) und Kernspintomographie (MRI) sind Standard. 

Führender Leistungserbringer im Zusatzversicherungssegment

Rund 45 Prozent der Hirslanden-Patienten sind allgemein versichert, Tendenz steigend. Damit leistet Hirslanden einen wichtigen Beitrag an die Gesundheitsversorgung der Schweizer Bevölkerung und stellt gleichzeitig sicher, dass die hohe Fallzahlen erzielt werden, die in der Spitzenmedizin für die Qualität wesentlich sind. Gleichzeitig positioniert sich Hirslanden am Markt als führender Leistungserbringer im Zusatzversicherungssegment. Das bedeutet, dass die halbprivat und privat versicherten Patienten von den Vorteilen ihrer Versicherungsklasse spürbar profitieren. Dazu gehören beispielsweise die freie Wahl des Arztes und des Behandlungstermins, die Mitsprache beim Einsatz bestimmter Markenprodukte und Technologien sowie der Komfort und Service in der Hotellerie.

Kooperationen mit öffentlichen Spitälern

Die Privatklinikgruppe Hirslanden arbeitet regional eng mit öffentlichen Spitälern zusammen, einschliesslich Universitätsspitälern. In Aarau kooperiert Hirslanden beispielsweise mit dem Inselspital/Universitätsspital Bern in der Herzchirurgie und mit dem Kantonsspital Aarau in der Herzmedizin (Kardiologie und Herzchirurgie) und in der Neurochirurgie. Ziel solcher Kooperation ist es, den Patienten aus der Region wohnortsnah ein noch breiteres Spektrum spitzenmedizinischer Leistungen anbieten zu können.

Personal

Die Kliniken und ambulanten Zentren von Hirslanden garantieren mit ihrem bestens ausgebildeten Personal eine individuelle Patientenbetreuung in einer angenehmen Umgebung. Neben den ärztlichen Spezialisten aus praktisch allen Fachgebieten kümmern sich gruppenweit 9920 Mitarbeitende direkt oder indirekt um das Wohl der Patienten.