Die Initiative Qualitätsmedizin (IQM) wurde im Jahr 2008 mit dem Ziel gegründet, die Qualitätsverbesserung in der Medizin durch innovative und effiziente Verfahren voranzutreiben und damit neue Massstäbe zu setzen. Inzwischen engagieren sich über 250 Spitäler aus Deutschland und der Schweiz in der Initiative und gehen dabei freiwillig über die gesetzlichen Anforderungen an die Qualitätssicherung hinaus.

Die IQM beruht auf drei Grundsätzen: Qualitätsmessung auf Basis von Routinedaten, Transparenz der Ergebnisse durch deren Veröffentlichung und Qualitätsverbesserungen durch Peer-Review-Verfahren. Die Qualitätsmessung auf Basis von Routinedaten stützt sich in der Schweiz auf den Indikatorensatz CH­IQI (Inpatient Quality Indicators). Die aktuelle Version des CH­IQI umfasst 380 Ergebnis­, Mengen­ und Verfahrenskennzahlen zu mehr als 60 bedeutsamen Krankheitsbildern und Behandlungen.

Hinweis
Aufgrund COVID-19-Pandemie bedingter Effekte (geringere Fallzahlen, andere Zusammensetzung der Fallschwere) hat der IQM Vorstand beschlossen, in der diesjährigen Ergebnisdarstellung die Zielwerte, die in der IQM Methodik auf Grundlage der Bundesreferenzwerte festgelegt werden, nicht auszuweisen und die Bewertungssystematik über die SMR/Erwartungswerte und Zielwerte auszusetzen.