Zur Vorbereitung auf die bevorstehende Anästhesie lesen Sie bitte unsere Broschüre «Patienteninformation Anästhesie».

Die Informationsbroschüre ersetzt nicht das persönliche Aufklärungsgespräch in der Anästhesiesprechstunde oder auf der Bettenstation. Dabei wird mit Ihnen alles Wesentliche im Zusammenhang mit der bevorstehenden Anästhesie besprochen und noch offene Fragen werden beantwortet.

Als Privat- oder Halbprivatversicherte haben sie die Möglichkeit, für Ihre Behandlung in der Klinik Hirslanden einen Arzt Ihrer Wahl aus unserem Spezialisten-Team zu wählen. 

Institut für Anästhesiologie und Intensivmedizin
Witellikerstrasse 40
8032 Zürich
F +41 44 387 38 85

Gesundheitsfragebogen

Allfällige Grunderkrankungen beeinflussen die Wahl des für Sie besten Anästhesieverfahrens. Deshalb benötigen wir umfassende Informationen über Ihren Gesundheitszustand. Zu diesem Zweck haben Sie den Gesundheitsfragebogen von Ihrem behandelnden Arzt erhalten. Falls dies nicht der Fall sein sollte oder Sie den Fragebogen online ausfüllen möchten, können Sie ihn gerne hier herunterladen: 

Anästhesie Aufklärungsgespräch / Anästhesiesprechstunde

Treten Sie am Vortag der Operation in die Klinik Hirslanden ein, findet in der Regel das Anästhesieaufklärungsgespräch am Eintrittstag auf der Bettenstation statt.

Falls Sie am Tag der Operation in die Klinik Hirslanden eintreten, erhalten Sie vorgängig von der Patientendisposition ein schriftliches Aufgebot für einen Termin in der ambulanten Anästhesiesprechstunde. Passt Ihnen der Termin nicht oder haben Sie kein Aufgebot erhalten, so bitten wir Sie, telefonisch mit der Anästhesiesprechstunde Kontakt aufzunehmen.

Wünschen Sie bereits vor Ihrer Hospitalisation ein persönliches Gespräch mit einem Anästhesiearzt, können Sie persönlich in der Anästhesiesprechstunde einen Termin vereinbaren.

Anästhesiesprechstunde

Montag bis Freitag:
8.30 - 12.00 Uhr und 13.00 - 16.30 Uhr
T +41 44 387 21 66

Akut-Schmerztherapie

Sowohl während wie nach der Operation werden unterschiedliche, auf Sie abgestimmte Schmerzmedikamente eingesetzt.

Bei hohem Bedarf kann zusätzlich eine Schmerzpumpe (sogenannte PCA-Pumpe) zum Einsatz kommen. Damit können Sie Ihre Schmerztherapie per Knopfdruck selbst steuern. Die Sicherheitseinstellungen der Schmerzpumpen schützen Sie vor einer Medikamenten-Überdosierung.

Mittels Regionalanästhesie-Verfahren können Schmerzen selektiv in einzelnen Körperabschnitten ausgeschaltet werden. Dabei unterscheidet man periphere Nervenblockaden von zentralen, rückenmarksnahen Verfahren (z.B. Periduralanästhesie).
Bei beiden Techniken kann vor der Operation ein dünner Katheter eingelegt werden, mittels dessen postoperativ eine nebenwirkungsarme Schmerztherapie fortgeführt werden kann. Solche Schmerzkatheter können bei Bedarf mehrere Tage belassen werden.

Wurde bei Ihnen zur Schmerztherapie eine Schmerzpumpe installiert oder ein Katheter eingelegt, werden Sie täglich von unserem Akut-Schmerzdienst besucht und betreut. Auf diese Weise kann die Schmerztherapie an Ihre individuellen und aktuellen Bedürfnisse optimal angepasst werden.

Anästhesie in der Geburtshilfe

In der Klinik Hirslanden bieten wir Ihnen alle gängigen Verfahren zur Schmerzlinderung während der Geburt an. Neben Akupunktur und Homöopathie können die Hebammen auch gewisse Medikamentem (inklusive Lachgas) selbständig verabreichen.

Reichen diese Techniken nicht aus, kann durch einen von der Anästhesie eingelegten Periduralkatheter der Geburtsschmerz effizient reduziert werden.

Bestehen Kontraindikationen für einen Periduralkatheter, bieten wir alternativ eine Remifentanil-Schmerzpumpe an. Damit können Sie die Schmerzlinderung per Knopfdruck selbst steuern.

Ist bei Ihnen ein Kaiserschnitt geplant, erfolgt anlässlich der letzten Schwangerschaftskontrolle am Vortag der Operation auch ein Aufklärungsgespräch in der Anästhesiesprechstunde. Dort werden Sie von einem Anästhesiefacharzt über die für den Kaiserschnitt notwendige Spinalanästhesie informiert.

Sowohl für die Verfahren der geburtshilflichen Anästhesie wie auch für die Geburt ist es wichtig, dass bei Ihnen keine relevanten Begleiterkrankungen (insbesondere der Blutgerinnung) vorliegen. Neigen Sie zu starken Blutungen oder nehmen Sie blutverdünnende Medikamente ein, informieren Sie umgehend Ihre Frauenärztin oder Ihren Frauenarzt. Zur Planung des weiteren Vorgehens (inklusive allfälliger weiterer Abklärungen) werden Sie in die Anästhesiesprechstunde aufgeboten werden. Es besteht auch die Möglichkeit, direkt mit der Anästhesiesprechstunde Kontakt aufzunehmen (Tel. +41 44 387 21 66).

Bitte beachten Sie zu den genannten Verfahren unsere Aufklärungsbögen und Einverständiserklärungen: