Erlebnisbericht: «Ich bin Mama geworden!»

Antonia Vanselow, 27 Jahre alt, ist zum dritten Mal Mama geworden. In diesem Erlebnisbericht erzählt sie, was das für sie bedeutet. 

Herzliche Gratulation, Antonia Vanselow, Sie sind zum dritten Mal Mama geworden – dieses Mal von Rémi Florian. Wie fühlen Sie sich?
Ich bin erfüllt von Glück! Jede Geburt ist besonders, wahnsinnig emotional und aufs Neue berührend. Ich bin neugierig, wie Rémi einmal sein wird. Mein erster Sohn ist ruhig und sensibel, der zweite dafür sehr wild.

Was war Ihr erster Gedanke, als Sie Rémi Florian zum ersten Mal gesehen haben?
Ich war erfüllt von Glück und Liebe. 

Und wie haben die beiden Brüder auf den Kleinen reagiert?
Sie waren hin und weg, wollten ihn sofort streicheln, in den Arm nehmen und haben voller Aufregung wiederholt: «Ei, Ei, Baby».

Wie lange haben Sie nach einem Namen gesucht?
Beim ersten Sohn (3 Jahre alt) und dem mittleren Sohn (1.6 Jahre) wussten wir sofort, wie wir sie nennen möchten. Bei Rémi Florian waren wir uns lange unsicher bezüglich des Rufnamens (Rémi) und haben uns erst zwei Wochen vor der Geburt festgelegt.

Antonia Vanselow mit Rémi Florian

Wie haben Sie den Aufenthalt bei uns empfunden?
Meine beiden Söhne kamen ebenfalls hier in der Klinik Hirslanden auf die Welt - ich fühle mich hier sehr wohl. Die familiäre Atmosphäre, das gute Essen und, dass ich mich stets sicher und gut aufgehoben fühle, mag ich sehr. Dadurch, dass wir ein Familienzimmer hatten, habe ich gesagt, dass die Geburt dann wie Urlaub ist. Meine Ärztin sagt ich sei wohl die Einzige, die einen Kaiserschnitt mit Urlaub vergleicht.  Ich schätze vor allem, dass das ganze Personal auf meine Bedürfnisse achtet und diese erfüllt.  

Wie haben Sie sich auf die Geburt vorbereitet?
Bei der ersten Geburt habe ich viele Bücher gelesen und Vorbereitungskurse besucht. Und nachher dadurch, dass ich in so einem kurzen Abstand die beiden weiteren Söhne geboren habe, habe ich mich nicht zusätzlich vorbereitet. Ich war generell etwas mutiger bei der dritten Geburt. Ich bin zwar eine vorsichtige Schwangere, war aber in den ersten 6 Monaten zum Beispiel Joggen und hatte dadurch einen schönen Ausgleich. Ich glaube, die Bewegung hilft generell. Sie können sich vorstellen, wie viele Schritte ich mit 2 Jungs am Tag mache (lacht). Und jetzt mit Rémi kann ich x3 zählen (lacht).

Welchen Ratschlag geben Sie werdenden Mamas?
Als Mama weiss man am besten, was gut für einen und für das Kind ist. Man soll auf sein Herz hören, nichts erzwingen, stressfrei und locker herangehen. Alles andere ergibt sich von alleine.