Nuklearmedizin

In der Nuklearmedizin werden schwach radioaktive Substanzen zur Diagnose und Lokalisation von Funktionen und Erkrankungen des Körpers eingesetzt.

Die Aktivität wird mit modernen, hochempfindlichen Geräten gemessen. Die Darstellung erfolgt als zweidimensionales Bild (Szintigraphie) oder als Schichtaufnahme (SPECT). Unser neuestes Gerät verfügt zudem über ein eingebautes CT (SPECT/CT oder Hybridgerät genannt). Die Überlagerung der Bilder beider Methoden ermöglicht es, krankhafte Veränderungen über die Verteilung der Radioaktivität genauestens zu lokalisieren. Zudem können die Veränderungen bezüglich ihres Krankheitswertes besser charakterisiert werden.

Bestimmte Erkrankungen werden auch mit offenen radioaktiven Substanzen behandelt. In der Hirslanden Klinik Linde werden diverse Therapien ambulant durchgeführt: etwa die Radiojod-Therapie der Schilddrüse oder die Radionuklid-Therapie bei Knochen-Metastasen des Prostatakarzinoms.

Unser Untersuchungsangebot
  • Skelett-Szintigraphie (onkologische und nicht onkologische Fragestellungen)
  • Entzündungs-Szintigraphie
  • Lungenperfusions-Szintigraphie
  • Nierenfunktions-Szintigraphie
  • Statische Nieren-Szintigraphie
  • Nebenschilddrüsen-Szintigraphie
  • Schilddrüsen-Szintigraphie, Radiojod-Uptake mit 123Jod
  • Somatostatin-Rezeptor-Szintigraphie
  • Sentinel-Lymphknoten-Szintigraphie (Markierung)
Unsere Therapien
  • Ambulante Radiojod-Therapie von benignen Erkrankungen der Schilddrüse (bei kleineren notwendigen Dosen möglich)
  • Ambulante Radionuklid-Therapie bei Knochen-Metastasen des Prostatakarzinoms