Medizin

Jahrelang steht Remo Grossfeld auf dem Fussballplatz, bis sein Knie den Belastungen nicht mehr standhält. Mehrfache Meniskusoperationen, zunehmende Schmerzen und eingeschränkte Beweglichkeit lassen selbst den Alltag zur Herausforderung werden. Erst die Implantation einer Knieprothese mit dem MAKO-Roboterarm durch Dr. med. Andrej Pütz-Henning in der Hirslanden Klinik Permanence in Bern bringt die ersehnte Wendung und die Rückkehr zu einem aktiven Leben.

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Vom Fussballplatz in den Operationssaal

Remo Grossfeld ist immer in Bewegung. Fussball ist seine grosse Leidenschaft, zuerst als aktiver Spieler, später als Trainer. Doch nach Jahren intensiver Trainings, Spielen und unzähliger Laufduelle auf dem Rasen beginnt sein rechtes Knie, ihm Grenzen zu setzen. Zunächst ist es nur ein Stechen nach einem anstrengenden Training, dann ein dumpfer Schmerz nach längeren Spaziergängen. Schliesslich schmerzt das Knie selbst beim Treppensteigen oder morgens nach dem Aufstehen. «Es war ein ständiger Schmerz, der mir keine Ruhe liess», erinnert sich Remo Grossfeld.

Alte Verletzungen, neue Schmerzen

Schon in jungen Jahren wurde Remo Grossfeld zweimal am Meniskus operiert. Die Heilung verlief damals problemlos, doch im Laufe der Zeit nahmen die Beschwerden zu und nun zeigen sich die Spätfolgen. «Frühere Eingriffe können die Biomechanik im Gelenk verändern und den Gelenkverschleiss beschleunigen», erklärt Andrej Pütz-Henning, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie an der Klinik Permanence. «Wenn der schützende Knorpel abgenutzt ist, entsteht eine Arthrose, die mit der Zeit immer schlimmer wird. Im Röntgenbild sieht man einen verschmälerten Gelenkspalt, Geröllzysten und Knochenausziehungen.»

Der Weg zur richtigen Behandlung

Als der Schmerz zunimmt, versucht Remo Grossfeld es zunächst mit konservativen Methoden: Physiotherapie, entzündungshemmende Medikamente und Infiltrationen mit Hyaluronsäure und ACP (Eigenbluttherapie). Die Beschwerden bessern sich kurzfristig, kehren jedoch bald zurück. «Wenn die Schmerzen trotz Therapie bestehen bleiben und die Lebensqualität leidet, ist eine operative Lösung zu empfehlen», sagt Andrej Pütz-Henning. Nach eingehendem Gespräch und klinischer Untersuchung empfiehlt er den Einsatz einer Knieprothese, implantiert mit dem modernen MAKO-Roboterarm. 

Mako OP bearbeitet

Höchste Präzision dank Robotertechnologie

Mithilfe einer CT-Untersuchung des Kniegelenkes ermöglicht MAKO als einzige Robotertechnologie den Eingriff präzise dreidimensional zu planen und die Prothese millimetergenau an die individuelle knöcherne und ligamentäre (die Bänder betreffende) Anatomie anzupassen – eine Kombination aus Hightech und chirurgischer Erfahrung. Die Positionierung der Prothese wird erst am Computer geplant, bevor der Operateur mit der Präzisionssäge die Knochenschnitte durchführt. So kann weichteilschonend gearbeitet werden, was den Heilungsverlauf verbessert. «Gerade bei Patient*innen mit Voroperationen am Kniegelenk ist die roboterunterstützte Operation mit dem MAKO-System äusserst erfolgreich und zielführend», sagt Andrej Pütz-Henning.

Schnellere Rehabilitation dank «Optimal Recovery Konzept»

Der Entscheid für die Operation fällt Remo Grossfeld nicht leicht. Doch die Aussicht auf eine Reduktion der Schmerzen und eine Rückkehr zum Sport überzeugen ihn. Der Eingriff verläuft komplikationslos. Bereits kurz nach der Operation steht er mit Hilfe der Physiotherapie auf. Andrej Pütz-Henning betont: «Die frühe Mobilisation ist entscheidend. Je schneller sich die Patienten*innen wieder bewegen, desto besser verläuft die Heilung.» Dank der exakten Ausrichtung der Prothese durch das MAKO-System und einer modernen Schmerztherapie mit speziellen Nervenblockaden am Kniegelenk durch die Narkoseärzt*innen ist das Knie stabil und fast komplett schmerzfrei. Das alles gehört zum «Optimal Recovery Konzept»: eine individuell angepasste, multimodale Therapie, die frühzeitige Mobilisation, Schmerzmanagement und präventive Massnahmen gegen Komplikationen umfasst mit dem Ziel, die Patient*innen schnellstmöglich in ihren Alltag zurückzuführen und langfristig die Funktionalität des Knies zu sichern. Remo Grossfeld gewinnt wieder Vertrauen in sein neues Gelenk und bereits am dritten Tag nach der Operation kann er die Klinik Permanence verlassen.

Zurück in Bewegung

In den folgenden Wochen arbeitet Remo Grossfeld mit der Physiotherapie diszipliniert an seiner Genesung. Nach sechs Wochen geht er längere Strecken und fährt wieder intensiv Velo. Heute steht er wieder als Trainer auf dem Fussballplatz, wandert, schwimmt und fährt Velo, ganz ohne Beschwerden. «Unser Ziel ist es, die Lebensqualität wiederherzustellen, nicht nur die Schmerzen zu nehmen», sagt Andrej Pütz-Henning. «Wenn Patient*innen wieder Freude an der Bewegung haben, ist das das schönste Resultat.» Remo Grossfeld hat nicht nur ein funktionierendes Knie, sondern auch ein Stück Lebensfreude zurückgewonnen. Dank modernster roboterassistierter Chirurgie, der schnellen Rehabilitation mit dem «Optimal Recovery Konzept» und der Erfahrung von Andrej Pütz-Henning kann er heute wieder Sport treiben und sich ohne Angst vor Schmerzen frei bewegen. Für Remo Grossfeld ist seine Knieprothese heute der Schlüssel zu einem aktiven Leben. «Ich danke Herrn Pütz-Henning für seine professionelle Beratung, die äusserst kompetente Behandlung und die Betreuung bis zurück auf den Fussballplatz.»